Dieser Beitrag enthält Werbung und provisionsbasierte Werbelinks

Henna Tattoos und ihre filigranen Muster sind voll im Trend. Ich liebe sie und zeige dir, wie du ein Henna Tattoo selber machen kannst.

Ein Tattoo, das meine Hände für immer und ewig ziert? Das ich ansehen muss bis ich alt und grau bin? Nein, das ist nichts für mich. Wenn du dich nicht ewig an Hautverzierungen binden möchtest, ist Henna Tattoo selber machen genau das richtige für dich!

Diese Tätowierungen halten nicht dauerhaft. Du kannst also jede Menge Abwechslung haben und dich kreativ austoben.

Ich verrate dir worauf du beim Henna Tattoo selber machen achten musst und hab ein paar tolle Vorlagen für dich!

Du erfährst in diesem Beitrag,

Was ist ein Henna Tattoo eigentlich?

Das Henna Tattoo, auch Mehndi genannt, stammt ursprünglich aus Persien und gelang von dort nach Indien und auf die arabische Halbinsel. Auch in Nordafrika hat die Körperbemalung eine große Bedeutung.

Henna wird in den orientalischen Ländern vor allem bei Festen und Hochzeiten aufgetragen. Die rituelle Bedeutung des Henna Tattoos und die Art der Bemalung ist von Land zu Land verschieden.

Meist stehen die Symbole für Glück und Gesundheit. Während man in Indien Blumenranken und filigrane Muster malt, setzt man in Nordafrika eher auf großflächige und geometrische Zeichnungen.

Tipps aus der Redaktion

Aufgetragen wird das Henna Tattoo mit einer Pflanzenfarbe. Diese gewinnt man aus zerriebenen und getrockneten Blätter des Henna Strauchs. Die Farbe des echten Henna-Pulvers ist grün-braun und erhält auf der Haut einen eher rot-bräunlichen Ton.

Die meisten von uns haben die Henna Bemalungen im Urlaub entdeckt und gleich selbst ausprobiert.

Wie lange ist ein Tattoo mit Henna haltbar?

Henna Tattoos sind nicht ewig haltbar. Das Muster bleibt ein bis drei Wochen auf der Haut und verblasst dann wieder. Grund dafür ist, dass sich die Farbe nur auf den obersten Hautschichten festsetzt, welche sich immer wieder erneuern.

Auf trockener Haut hält Henna sehr schlecht. Mit einem Peeling kannst du deine alten Hautschuppen entfernen. Am besten machst du das zwei Tage vorher. Versuch mal unser selbstgemachtes Lavendel Peeling gegen trockene Haut.

Damit dein Mehndi Tattoo besonders lange hält ist das richtige Auftragen und die Pflege wichtig. Am besten platzierst du dein Tattoo auf den Handrücken oder auf den Füßen.  Diese Körperstellen sind gut durchblutet und haben größere Poren.

Die Haut nimmt den Farbstoff besser auf und das Tattoo verblasst langsamer. Du kannst  das Pulver statt mit warmen Wasser, mit Schwarztee vermischen. Durch die Gerbsäure des Tees wird die Farbe intensiver und von der Haut besser aufgenommen.

Außerdem ist es wichtig, dass du die Paste ordentlich einwirken lässt. Je länger du die nasse Farbe auf der Haut ist, desto intensiver wird sie.

Henna Tattoo selber machen

Während das selbstgemachte Henna Tattoo trocknet, beginnt das Pulver abzubröckeln. Damit du dies verhindern und die Einwirkungszeit verlängern kannst, wickle Frischhaltefolie um die bemalte Stelle und lass sie für einige Stunden drauf.

Wenn du die Frischhaltefolie abnimmst achte darauf, dass du die Stelle sanft abwäscht und nicht zu grob abschrubbst.

Tipp: Creme dich vor dem Henna Tattoo selber machen mit Bodylotion ein. Achtung. Verwende eine Creme, die nicht fettet. Wenn du zu kalte Füße oder Hände hast wärme sie fürs Henna Tattoo auftragen auf. So hält die Farbe besser auf der Haut. Du kannst dafür einen Tee trinken oder dich zur Heizung setzen.

Ist das Tattoo erstmal fertig ist es nur mehr wichtig, dass du es mit Bodylotion oder Öl pflegst, damit die Haut nicht austrocknen kann.

Unsere selbstgemachte Bodylotion für trockene Haut spendet ausreichend Feuchtigkeit.

Warum es sich lohnt ein Mehndi selber zu machen

Henna Tattoos bleiben nicht ewig auf der Haut und man muss sich nicht gleich für ein dauerhaftes Tattoo entscheiden muss.

Henna Tattoo selber machen

Mit der Pflanzenfarbe kannst du dich kreativ austoben und dein Tattoo ganz individuell gestalten. Diese Form der Körperbemalung ist auch viel billiger wie herkömmliche Tattoos.

Alles was du für dein selbstgemachtes Tattoo brauchst ist eine ruhige Hand, Gefühl für Formen, Zeit und Geduld.

Henna Tattoos gibt’s auch im Studio. Doch Henna Tattoo selber machen ist ganz einfach!

Achtung: Henna Allergie!

Auch wenn Henna ein Naturprodukt ist, kann es trotzdem zu Hautunverträglichkeiten kommen. Dies ist eher selten der Fall. Jedoch sollte man es trotzdem testen.

Um herauszufinden ob deine Haut die Farbe verträgt nimmst du am besten deine Armbeuge her. Hier ist die Haut besonders empfindlich. Trage einfach etwas von der Paste auf und lasse es einwirken.

Fängt es nach einer Zeit an zu Jucken und enstehen Rötungen, wasche die Farbe sofort mit Seife von der Haut. Bei diesen Anzeichen solltest du lieber die Finger von Henna Tattoos lassen.

Vor allem Henna Farben mit chemischen Zusätzen können so eine Allergie auslösen.

Die Zutaten fürs Henna Tattoo selber machen

Das brauchst du, um dein Henna Tattoo selber zu machen:

  • Henna Farbe: in Pulverform oder bereits als fertige Paste. Du erhältst das Pulver und die Paste in den meisten Asienläden oder in Online Stores. Achte bitte darauf dass, du beim Naturprodukt bleibst. Dieses hat eine grün-braune Farbe und wird auf der Haut zu einem rot-braun Ton. Achtung! Das schwarze oder blaue Henna ist keine natürliche Form des Hennas.
  • warmes Wasser oder Schwarztee zum Anrühren der Paste
  • ein Stift zum Vorzeichnen
  • einen feinen Pinsel, eine Henna Tube, Wattestäbchen oder Zahnstocher zum Auftragen
  • wenn du zum ersten Mal ein Henna Tattoo machst bietet sich  eine Schablone gut an
  • Wattepads und eine kleine Schüssel mit Wasser zum Ausbessern von Fehlern
  • Frischhaltefolie
  • Zitronensaft und Zucker oder Honig zum Befeuchten
  • Olivenöl oder Bodylotion zum Pflegen der Haut

Henna Tattoo mit Schablone oder freihändig malen

Du kannst dein Henna Tattoo freihändig oder mit einer Schablone aufmalen. Für Anfänger ist es empfehlenswert eine Schablone zu verwenden. Die Schablone kannst du dir selber basteln oder du im Online Shop kaufen.

Suche dir eine Körperstelle und ein Muster aus. Am Anfang solltes du die Technik des Malsens auf einem Blatt Papier ausprobieren. Versuch das Muster nachzeichnen.

Henna Tattoo selber machen

 

Beginne zuerst immer mit den geraden Linien und male erst dann die geschwungenen Formen. Wenn du mit deinem Ergebnis zufrieden bist, kannst du mit deinem Tattoo beginnen.

Henna Tattoo aufmalen – die Anleitung

Schritt 1:

Wähle ein Motiv und eine Körperstelle aus. Bereite alle Zutaten vor und rühre die Henna Paste an. Teste zuerst, ob du die Pflanzenfarbe verträgst.

Am besten gibst du ein bisschen von der  Farbe in die Armbeuge. Wenn nach einigen Minuten kein Juckreiz auftritt und keine Rötungen entstehen kannst du mit der Bemalung beginnen.

Schritt 2:

Wärme die ausgewählte Körperstelle auf. Trinke einen Tee oder stelle dich zur Heizung. Im warmen Zustand nimmt die Haut die Farbe besser auf. Das eincremen mit Feuchtigkeitscreme trägt ebenfalls dazu bei, dass die Farbe besser in die Haut eindringt.

Probier das Muster zuerst auf einem Papier nachzumalen. So bekommst du ein besseres Gefühl für die Farbe. Danach kannst du mit deinem Henna Tattoo auf der Haut beginnen.

Wenn du eine Schablone verwendest, lege diese auf die Körperstelle auf. Trage die Farbe mit einem Pinsel, der Henna Tube, einem Wattestäbchen oder mit einem Zahnstocher auf. Beginne immer mit geraden Linien und gehe dann erst zu geschwungenen Formen über.

Henna Tattoo selber machen

Schritt 3:

Bist du mit der Bemalung fertig, musst du die Farbe einwirken lassen. Je länger die Einwirkungszeit desto intensiver ist die Farbe. Wickle Frischhaltefolie um die bemalte Stelle. So kann die Farbe länger einwirken und hält besser.

Damit das Tattoo feucht bleibt, kannst du es auch mit einer Mischung aus Zitronensaft und Zucker betupfen oder mit Honig bestreichen. Aber auch Wasser und Öl reichen um es zu befeuchten.

Das Einwirken kann einige Stunden dauern. Ist die Farbe trocken, bröckelt sie von selbst ab. Die Reste tupfst du vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab.

Jetzt ist es wichtig, dass du dein Henna Tattoo immer wieder mit Öl oder einer Bodylotion eincremst, damit es lange hält.

Meine liebsten Henna Vorlagen

Inzwischen kann ich meine Henna Tattoos selber machen. Anfangs ist das nicht einfach. Deswegen hab ich dir ein paar Vorlagen rausgesucht, die mir am Anfang geholfen haben.

Nach ein paar Versuchen geht’s auch ohne Vorlage und Schablone!

Unser Fazit

Wie du siehst, ist Henna Tattoo selber machen gar nicht schwer. Ein wenig Geschick und eine ruhige Hand solltest du allerdings haben. Vergiss nicht zu testen, ob du allergisch reagierst. Mit ein bisschen Übung kannst du dir tolle Henna Tattoos machen.

Viel Erfolg!

 

Patricia
Patricia braucht immer Action und powert sich gerne aus. Sport und Spaß stehen bei ihr auf der Tagesordnung. Sie geht gerne wandern, laufen schwimmen und Schuhe kaufen.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: