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Jede Frau kennt sie, jede Frau hasst sie: Menstruationsbeschwerden! Wir sagen der monatlichen Tortur den Kampf an. Sagt Goodbye zu euren Regelschmerzen! Das sind die 10+1 besten Hausmittel für die fiesen Tage.

Wir sind echt super im Verdrängen. Jeden Monat aufs Neue sind wir vollkommen überrascht. Sie klopft an unsere Tür. Wenn wir öffnen, sagt sie: „Hallo. Super Nachricht! Nicht schwanger! Zur Feier des Tages bringe ich deine Periode. Ich habe Pickel, Stimmungsschwankungen und furchtbare Bauchschmerzen im Gepäck. Darf ich eintreten?“.

Und zack, haut sie uns um. Vollkommen unvorbereitet schleppen wir uns auf die Couch. Beine hochgelegt. Dem Ende entgegen sehen. Wir lernen unsere eigene Sterblichkeit zu schätzen. Sind uns sicher nie wieder Freude zu empfinden.

Menstruationsbeschwerden – eine monatliche Leidensgeschichte

Jede 2. bis 3. Frau leidet unter regelmäßigen Regelschmerzen. Abhängig vom eigenen Stresslevel schwanken die Schmerzen. Irgendwas zwischen einem Spaziergang über Scherben. Und einem totalen Knockout. Zumindest gefühlt. Aber was passiert da eigentlich mit uns?

Regelschmerzen, warum genau seid ihr eigentlich da?

Die monatliche Tortur hängt mit unserem Zyklus zusammen. Die Schmerzen, die wir im Unterleib spüren, werden von unserer Gebärmutter verursacht. Ihre Muskeln ziehen sich  zusammen. Das sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. In der Fachsprach wird der Prozess Kontraktion genannt.

Durch diesen schmerzhaften Prozess wird die Gebärmutter auf einen neuen Zyklus vorbereitet. Wie heftig die Schmerzen ausfallen, hängt von dem Gewebshormon Prostaglandin ab. Je höher der Spiegel, desto länger und stärker sind die Kontraktionen im Unterleib.

Warum sind manche Tage schlimmer als andere?

Aber auch andere Faktoren spielen eine große Rolle. Wer raucht, sorgt dafür, dass die Blutversorgung im Körper nicht so reibungslos abläuft. Das kann zu größeren Schmerzen führen. Generell sollte der Organismus nicht übersäuert werden. Verursacher sind vor allem Kaffee, Nikotin oder eine schlechte Ernährung.

Auch der Stresspegel ist nicht zu unterschätzen. Negative Erlebnisse und ein unentspannter Alltag kurbeln die Schmerzen an. Wer hingegen tiefenentspannt in sich ruht, wird von der Menstruationskeule kaum umgehauen.

Die breite Palette der Menstruationsbeschwerden

Die Symptome von Menstruationsbeschwerden sind vielfältig. Sie reichen von Migräne, empfindlichen Brüsten über schlechte Haut.  Es gibt die klassischen Bauchkrämpfe und schwere Beinen. Wassereinlagerungen und Gewichtsschwankungen gibts on top.

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Dazu kommen Fressattacken und Gefühlsschwankungen. Aggressionen, Heulkrämpfe und das Infragestellen des Lebenssinn. Wir sind wütend über die Welt. Und können niemanden so richtig leiden. Uns selbst am allerwenigsten. Ein furchtbarer Zustand!

Das sind die 10+1 besten Hausmittel bei Menstruationsbeschwerden

Bevor ihr euch aus lauter Verzweiflung vom Sofa stürzt oder zu Schmerztabletten greift: STOP! Es gibt zahlreiche Hausmittel um euch vor den fiesen Schmerzen zu bewahren. Und einen ziemlich guten Geheimtipp. 🙂

    1. Magnesiumzufuhr erhöhen

      Eines der beliebtesten Hausmittel bei Regelschmerzen. Durch Globuli oder Kapseln solltet ihr zusätzlich Magnesium aufnehmen. In der Zeit eurer Periode sind bis zu 300 mg am Tag vollkommen in Ordnung. Am Besten fragt ihr in der Apotheke eures Vertrauen nach geeigneten Präparaten. 🙂

    2. Mit Yoga gegen Regelschmerzen

      Tipps gegen StressUrsache der Schmerzen sind die Kontraktionen. Sie sorgen dafür, dass die Durchblutung der Gebärmutter nicht richtig gewährleistet ist. Und das kann zu fiesen Krämpfen führen. Leichte Übungen helfen die Durchblutung zu verbessern und die Schmerzen zu lindern. Mit Yoga könnt ihr sanft die Durchblutung ankurbeln. Und gleichzeitig euren Stress abbauen.

    3. Mit der richtigen Ernährung schmerzfrei bleiben

      Vorschläge zur „korrekten“ Ernährung während der kritischen Tage, sind schier endlos. In erster Linie gilt es sich basisch zu ernähren. Also verzichtet auf koffeinhaltige Getränke. Dazu solltet ihr euch salzarm ernähren und auf Alkohol verzichten. Beides entzieht dem Körper Wasser. Das macht euch anfälliger für Schmerzen.

      Greift zu frischem Gemüse und Obst. Nüsse, Samen und naturbelassene Öle. Sie enthaltenen Mikronährstoffe wirken schmerzlindernd. Außerdem gibt es einige Gewürze, die krampflindernd wirken. Verfeinert euer Essen mit Anis, Zimt, Koriander, Kardamom oder Fenchel.

    4. Krämpfe lösen mit wohltuender Wärme

      Tipps gegen Stress, kalte Füße
      Jeder so wie er es mag. Gönnt euch wohltuende Wärme. Das entspannt die verkrampfte Muskulatur, da sie die Durchblutung ankurbelt. Ein warmes Bad baut zusätzlich den Stress ab. Genauso helfen Wärmflaschen oder Kirschkernkissen. Diese legt ihr auf den Bauch oder in den Rücken. Unbedingt dabei hinlegen. Das verhilft euch zu zusätzlicher Entspannung.

    5. Vitamin B6: Balsam für die Seele und dicke Beine!

      Wer sich während seiner Periode selbst nicht leiden kann, sollte viele Bananen essen. Klingt komisch, hilft aber. Denn Bananen enthalten viel Vitamin-B-Komplexe. Diese steigern die Stimmung und beeinflussen unser Wohlbefinden positiv. Auch sollten Nüssen, Sprossen, Avocados, Algen und Samen mit von der Partie sein. Sie enthalten ebenfalls viel Vitamin B. Und helfen damit die Wasserausschwemmung im Körper anzukurbeln.

    6. Eine Massage bewirkt bei Menstruationsbeschwerden Wunder

      Insbesondere wenn der ganze Körper schmerzt, solltet ihr euch massieren lassen. Einerseits lässt sie euch entspannen. Dabei wird auch noch die Durchblutung angekurbelt. Das hilft die Krämpfe zu lösen. Insbesondere hilft es, wenn die zwei Punkte am unteren Rücken massiert werden.

    7. Sport hemmt die Schmerzen

      Leistungssportler VeganerWer regelmäßig Sport treibt, kann seine Menstruation positiv beeinflussen. Die Bewegung sorgt nicht nur für die Ausschüttung von Endorphinen. Auch wird die Produktion von Prostaglandin gehemmt. Diese ist ja verantwortlich für die fiesen Schmerzen. Also bereits vorab sporteln was das Zeug hält! Hier findest du den passenden Sport für dich: [TEST] Welcher Sport passt zu mir? 6 Sportarten im Vergleich.

    8. Menstruationsbeschwerden lindern mit Petersilie

      Petersilie ist ein vollkommen unterschätztes Küchenkraut. In unserem Kopf irgendwo zwischen Omas Salzkartoffeln und Blumentapete abgespeichert. Doch es lohnt es, der Petersilie eine Chance zu geben. Sie entgiftet und reinigt das Blut. Und fördert die Durchblutung der Unterleibsorgane. Dadurch wirkt das Küchenkraut krampflösend.

    9. Kräutertees entkrampfen den Bauch

      Kräutertees helfen die Krämpfe im Unterleib zu lösen. Dazu solltet ihr auf roten Himbeerblättertee zurückgreifen. Dieser entspannt die Muskulatur im Unterleib. Aber auch Kamillenblüten und Pfefferminz wirken krampflösend. Wem das zu langweilig ist, der greift auf Schafgarbe, Majoran oder Zitronenmelisse.

    10. Nimm dir deine Auszeit

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      Je gestresster du dich fühlst, desto stärker werden die Schmerzen. Es ist sehr wichtig sich regelmäßig zu entspannen. Gönne deinem Körper und deinem Kopf Auszeiten. Schalte das Chaos aus. Gehe spazieren, lese ein schönes Buch. Oder meditiere. Tu was immer dir gut tut. Jeden Tag!

      Profi-Tipp: Das beste Hausmittel aller Zeiten: Ingwer!

      Als besonders Leidgeplagte empfehle ich euch Ingwer zu nehmen! Für mich macht es den Unterschied von einem zweitägigen Knockout und dem kurzen Achelzucken „ach, ist soweit“ aus.

      Ingwer hemmt die Ausschüttung von Prostagladin. Und schützt uns so vor diesen unangenehmen Krämpfen. Außerdem wärmt Ingwer von innen. Es entspannt den Körper und lindert so die Menstruationsbeschwerden. Studien haben den Effekt von Ingwer sogar belegt. Nimmt man Ingwer 2-3 Tage vor der Periode ein, werden die Regelschmerzen signifikant verbessert.

      Hausmittel gegen Erkältungen

      Ingwertee hilft genauso wie mit Ingwer die Speisen zu würzen. Ich nehme zusätzlich 2 Ingwerkapseln ein. Damit beginne ich wenige Tage bevor ich meine Periode bekomme. Und für mich ist es mit Abstand das beste Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden.

      Die Kapseln findet ihr in der Apotheke oder hier:

Unser Fazit:

Wer mit fiesen Schmerzen zu kämpfen hat, sollte nicht sofort zu Medikamenten oder Schmerzmitteln greifen. Viele effektive Mittel habt ihr bereits zu Hause. Grundsätzlich macht es absolut Sinn bereits präventiv auf die Ernährung zu achten oder Sport zu treiben. Auch solltet ihr immer genügend Entspannung im Alltag finden. Wem das nicht genügt, der sollte auch mal Ingwer ausprobieren. Für mich eine absolute Wunderwaffe. 🙂

Sophie
Sophie steht auf unberührte Natur, gute Bücher und Yoga. Sie liebt es zu Schreiben und zu Fotografieren. Außerdem ist sie mit Kaffee und Schokolade bestechlich.