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Maronen zubereiten ist keine Hexerei. Die Esskastanien kannst du im Ofen backen, auf den Grill geben oder in der Pfanne zubereiten. Wir zeigen dir wie es ganz einfach klappt.

Wenn es draußen kühler und dunkler wird, ist Maronen-Zeit. Die Esskastanien wärmen nicht nur die Hände, sondern sind ein super nahrhafter Snack.

Wer keine Lust hat sich teuere Moroni zu kaufen. Der ist hier genau richtig. Wir zeigen dir wie du Maronen zubereiten kannst. Und zwar ganz einfach und mit wenig Aufwand.

Maronen zubereiten

Aber zuerst möchte ich dir ein paar Infos rund um die Esskastanie geben. Dann weißt du, warum sich das Maronen zubereiten lohnt 🙂

Maronen – ein gesunder Snack

Maronen sind reich an Stärke und Ballaststoffen. Das macht lange satt. Außerdem schmecken sie wunderbar nussig. Auch die Anzahl der Kalorien spricht für die Esskastanie. In 100 Gramm stecken nur 190 Kalorien und 2 Gramm Fett.

Wenn du dir nichts darunter vorstellen kannst: Erdnüsse in der Schale haben 390 Kalorien und 32 Gramm Fett.

Das steckt in 100 Gramm Maronen:

  • 27 Gramm Stärke
  • 5,7 Gramm Proteine
  • 2 Gramm Fett
  • 700 Milligramm Kalium
  • 70 Milligramm Phosphor
  • 60 Milligramm Magnesium
  • 48 Milligramm Schwefel
  • 38 Milligramm Calcium
  • 12 Milligramm Vitamin A
  • 17 Milligramm Vitamin C
  • 0,2 Milligramm Vitamin B1 und B2

Maronen kaufen und sammeln

In vielen Parks stehen Maronibäume. Die meisten wissen es nur nicht 🙂 Die Blätter von Maronenbäumen erkennst du daran, dass sie länglich, vorne spitz und an den Seiten zackig sind.

maronen-zubereiten

Ab Ende September findest du darunter Maronen. Von normalen Kastanien unterscheiden sie sich auf den ersten Blick durch die Schale. Während Kastanien grobe Spitzen an der Schale haben, sind Esskastanien-Schalen voller ganz feiner kleiner Stacheln – wie ein Kaktus. Und genau so schmerzhaft kann es auch sein, wenn du fest zugreifst.

Mein Trick: Ich steige auf die Esskastanie und streife die Schale mit dem Schuh ab.

Wenn du keinen Baum in der Nähe findest, kannst du sie natürlich auch im Supermarkt kaufen. Die Schale frischer Maronen glänzen schön. Wenn sie matt und sehr leicht sind, dann sind sie älter und eingetrocknet. Wenn du kleine Löcher in der Schale siehst, ist das ein Zeichen für Wurmbefall.

Testen kannst du das mit einer Schüssel voll lauwarmem Wasser. Alle Maronen, die oben schwimmen sind schlecht. Die anderen kannst du bedenkenlos essen.

Wissenswertes über Maronen

  • Maronen werden auch Maroni, Edel- oder Esskastanien genannt
  • Sie zählen zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt
  • Maronen sind nicht mit Rosskastanien verwandt
  • Maronibäume können bis zu 35 Meter hoch werden
  • Edelkastanien sind zwischen Ende September und Anfang Oktober reif. Sie fallen dann von selbst vom Baum
  • Frische Maronen sollten schnell aufgebraucht werden – sie keimen schnell
  • Maronen lagert man am besten dunkel und kühl

Maronen zubereiten

Frische Maronen isst man immer ohne Schale und im Idealfall auch ohne Haut. Maronen kannst du mit unterschiedlichen Hilfsmitteln zubereiten.

Maronen zubereiten

Egal für welche Methode du dich entscheidest, zuerst musst du die Maronen kreuzförmig einritzen. Das ist ganz wichtig, sonst könnte es passieren, dass die Maronen beim Zubereiten regelrecht explodieren.

Maronen zubereiten im Backofen

Besonders schonend ist das Maronen zubereiten im Backofen. Bei 200° kommen die Esskastanien ungefähr 20 Minuten in den Ofen. Ohne Fett oder Öl legst du sie einfach auf ein Blech mit Backpapier. Wenn die Schale aufspingt, sind sie fertig.

Das Fruchtfleisch genießt man am besten pur. Einige schwören auf Salz und Butter. Ich finde aber, dass das schade für den tollen nussigen Geschmack ist.

Maronen zubereiten mit einer Pfanne

Wer keinen Backofen hat, kann beim Maronen zubereiten auch auf eine gusseiserne Pfanne mit Deckel setzen. Der Deckel ist wichtig, damit dir die Kastanien nicht um die Ohren fliegen 🙂

Ich verwende dafür immer eine etwas ältere Pfanne. Die Maroni verlieren beim Rösten nämlich Wasser – das wird dann in der Pfanne schwarz. Schade um die neue Pfanne!

Bei niedriger Hitze röstest du jetzt die Maronen. Ab und zu musst du die Pfanne schwenken, sonst brennen die Esskastanien an. Fertig sind die Maronen, wenn sich die Schale öffnet.

Maronen zubereiten am Grill

Wer im Herbst den Grill noch nicht winterfest gemacht hat, kann ihn zum Maronen Zubereiten verwenden. Was du brauchst: Einen Grill mit Deckel und ein Gemüseblech oder eine Aluschale.

Bei indirekter Hitze brauchen die Maroni ungefähr 20 Minuten. Indirekte Hitze ist hier ganz wichtig, sonst verbrennen deine Esskastanien beim Rösten!

Ab und zu solltest du sie kurz wenden, sonst verbrennen sie.

Maronen zubereiten mit der Mikrowelle

Ja, du hast richtig gehört! Auch in der Mikrowelle kann man Maronen zubereiten. Im Vergleich zur Zubereitung im Ofen oder in der Pfanne fehlt ihnen der typische Röstgeschmack. Dafür sind sie aber saftiger.

Wenn du Edelkastanien in der Mikrowelle machen möchtest, darfst du sie nicht einritzen. Schnapp dir eine Keramikschüssel, lege die Maronen hinein und bedecke sie mit lauwarmem Wasser. Jetzt stellst du die Mikro auf 800 Watt und in acht Minuten sind deine Maronen fertig.

Maronen zubereiten mit eigenem Röster

Wer Maronen über alles liebt, der kann sich auch einen Maronibrater kaufen. Bei dem Modell von Stöckli kann man nichts falsch machen. Es gibt nur einen Ein- und Ausschaltknopf. 🙂

Unser Fazit:

Maronen zubereiten kann man viele unterschiedliche Arten. Ein eigener Röster zahlt sich dann aus, wenn du die Finger nicht von den kleinen Esskastanien lassen kannst. Sonst tut es der Backofen auch. Oder du gönnst dir zwischendurch eine Portion an einem Maroni-Stand.