Dieser Beitrag enthält Werbung und provisionsbasierte Werbelinks

Longboard lernen leicht gemacht – wir zeigen dir wie’s geht! Wir haben die besten Tipps und Tricks für das Longboarden herausgefunden. Schnapp dir dein Board und auf geht’s!

Wie ich Mädels beneidet habe, die sich locker und einfach aufs Longboard schwingen. Es sieht so einfach aus. Ist es aber nicht. Zumindest nicht am Anfang. Hat man dann mal ein Gefühl für das Brett und sein Gleichgewicht gefunden, macht Longboard lernen richtig Spaß 🙂

Mit dem Longboard kann man übrigens auch tolle Fitnessübungen machen! Zuerst aber mal ein paar wichtige Infos für dich rund ums Tendbrett.

Woher kommt Longboarden eigentlich?

Der Trendsport der im Moment viele Menschen in seinen Bann gezogen hat kommt  ursprünglich aus den USA. Mittlerweile hat das Longboarden aber auch Europa erreicht.

Den Ursprung hat die Sportart aber nicht auf asphaltiertem Boden, sondern im Wasser. Die Urform ist das Surfen. Einige Athleten haben dann diesen Sport auf das Land übertragen.

Für den Antrieb an Land brauchte man natürlich Rollen. Die Skater konnten so auf dem Deck stehen, über Abhänge hinunter fahren, wenn sie aber mit dem Bein Schwung holten konnten sie genauso auf Ebenen fahren.

übungen longboard lernen

Was viele nicht wissen: Diese Entwicklung vom Surfbrett zum Longboard passierte in den 1960er Jahren. Das Longboard gab es schon vor dem Skateboard. Es feiert also gerade sein Comeback.

Das Longboard erinnerte damals optisch an ein Surfbrett. Es war sehr lang und an einem oder auch beiden Enden mit einer Spitze versehen.

Es gab einige Formen des Brettes, woraus sich verschiedene Einsatzmöglichkeiten ergaben. Wettkämpfe und Meisterschaften wurden in Amerika sowie in Australien ausgetragen. In den 1960er Jahren schafften es diese aber auch bis zu uns nach Europa. Das Longboard geriet aber trotz allem in Vergessenheit. Zumindest bis vor ein paar Jahren.

Wie ist ein Longboard aufgebaut?

Vergleichst du ein Skateboard und ein Longboard so gibt es auf den ersten Blick gleich einen großen Unterschied.

Das Longboard ist deutlich länger und kann in seiner längsten Form bis zu eineinhalb Meter sein. Das Deck ist im Normalfall aus Holz. Das Holz, das zum Einsatz kommt ist besonders flexibel wie zum Beispiel Ahorn.

Bei einem Longboard ist die Verwendung von Kunststoff relativ selten. Die synthetischen Materialien können aber gerade bei der Oberfläche in Verwendung sein. Diese Materialien rauen die Oberfläche auf und vermeiden so das Abrutschen des Fußes vom lackierten Holz. Bei der Gestaltung deines Longboards kannst du mittlerweile alle deine eigenen Wünsche miteinfließen lassen.

Welche verschiedenen Boards gibt es?

Es gibt drei verschiedene Varianten des Longboards. Das Slalomboard, das Shlongboard und das Cruiserboard.

Das Slalomboard ist die verkürzte Form des Longboards. Es hat ein Länge, die zwischen 90 und 150 cm variiert.

Im Normalfall hat dieses auch weichere Rollen und einen Aufbau, der dynamisches Fahren erlaubt. Hohe Geschwindigkeiten und das Ausführen von Bewegungen, Kreisen etc. wird durch den bloßen Körpereinsatz des Skaters möglich. Dieser kann somit ohne hohen Kraftaufwand schnell vorankommen.

Aber auch aus einem normalen Skateboard kann man eine Variante eines Longboards anfertigen. Das Deck wird hier nur um weite Achsen erweitert. Dann stehen die Räder sehr weit nach außen. Diese Board nennt man Shlongboard.

Übungen Longboard lernen

Wenn du dein Brett selber bauen möchtest, solltest du aber Acht geben, denn bei Eigen-Konstrukten kommt es oft zu Unfällen. Warum? Weil die Rollen auf der Achse einen zu großen Spielraum haben und dann gegen das Skateboard stoßen.

Eher selten ist das Cruiserboard. Dieses ist speziell für schnelles, bequemes aber auch sicheres Fahren gedacht.

Die Rollen sind hier etwas größer und sind meistens auch ein wenig weicher. Sogar bei unwegsamen Boden kann das Brett so seine Linie halten. Oft kommt man mit dem Cruiserboard auch besser voran als mit dem Longboard.

Was musst du beim Kauf eines Longboards beachten?

Wenn du Longboard lernen willst, solltest du beim Kaufen deines Brettes ein paar Kleinigkeiten beachten.

Zuerst solltest du entscheiden für was du dein Longboard später einmal verwenden möchtest. Denn davon hängen die Form, die Größe und die Oberfläche ab.

Mit einem Allrounderboard kannst du zum Beispiel jede Disziplin bis zu einem gewissen Grad ausüben. Für Hobbyboarder ist es genau das richtige.

Wenn du ein nur Longboard günstig erstehen willst, ist das gefährlich. Denn die Qualität sollte vor dem Preis stehen. Mit dem Board bist du schnell unterwegs. Wenn du wegen schlechter Qualität oder Verarbeitung stürzt, kannst du dich schlimm verletzen.

Die wichtigsten Tricks fürs Longboard lernen

Wenn du mit dem Longboard lernen beginnst, ist es anfangs leichter zu fahren als damit zu bremsen. Das Bremsen ist aber das A und O wenn du richtig longboarden willst. Hier sind unsere Tipps für dich:

  1. Pumpen

    Super zum Anfangen ist das „Pumpen“, dieses brauchst du um Fahrt aufzunehmen. Die Bewegung kannst du mit dem Tretrollerfahren vergleichen. Mit einem Fuß stehst du hier am Board und mit dem anderen Bein stößt du dich gleichmäßig mit dem anderen Fuß vom Boden ab.

  2. Footbrake

    Beim Foodbrake stehst du mit einem Bein auf dem Board. Mit dem anderen kannst du dich abstoßen oder bremsen. Wenn du einen stärkeren Druck auf den Fuß ausübst, kannst du so auch noch bei höheren Geschwindigkeiten bremsen. Wichtig ist, dass du immer den hinteren Fuß als Bremsfuß benutzt.
    Beim Footbrake gibt es allerdings natürlich auch Nachteile. Deine Schuhsohlen werden sehr in Mitleidenschaft gezogen. Für das Downhill fahren ist die Footbrake ebenfalls nicht geeignet.

  3. Sliden

    Das Sliden ist die sicherste Art um mit dem Longboard zu bremsen. Sliden setzt aber Übung und Beweglichkeit voraus. Bei den Sliding Techniken legst du den Schwerpunkt so tief wie möglich.
    Dafür gehst du in die Knie und stellst das Board quer zur Fahrtrichtung. So wenn du dich jetzt auch fragst: Wie soll ich dabei das Gleichgewicht halten? Hier die Antwort: Du hältst das Gleichgewicht in dem du dich mit geeigneten Handschuhen auf der Straße abstützt oder an die Bordkante greifst. Das ist eine Technik, die nur für Profis geeignet ist.

  4. Carven

    Wenn du ein wenig Übung hast wirst du auch beginnen Downhill zu fahren. Willst du dabei die Geschwindigkeit drosseln, kannst du aufs Carven setzen. Wie beim Skifahren oder Snowboarden kannst du so die Geschwindigkeit reduzieren.

  5. Windbremse

    Mit der Windbremse kannst du bei hohen Geschwindigkeiten das Tempo drosseln. Dafür stellst du dich so auf das Brett, dass du dem Wind eine Angriffsfläche bietest.
    Du stehst aufrecht am Longboard, deine Arme sind ausgebreitet und deine Handflächen drehen sich offen in Richtung Fahrtrichtung.
    Wenn du Glück hast, wird deine Geschwindigkeit so weit reduziert, dass du die Fußbremse einsetzen kannst. Die Windbremse solltest du eher als Hilfstechnik sehen. Es ist keine echte Bremstechnik. Sie funktionier auch nur bei sehr sehr hohen  Geschwindigkeiten jenseits der 50 km/h.

  6. Notfallbremse

    Wenn du keine allzu große Geschwindigkeit hast, kannst du vom Board runterspringen und versuchen auszulaufen. Diese Variante solltest du wirklich nur im „Notfall“ anwenden, da sie zu Verletzungen führen kann.
    Gerade am Anfang solltest du beim Longboard lernen immer einen Helm und Protektoren tragen.
    Vermeide Randstreifen oder Wiesen. Das Board stoppt nämlich hier abrupt und du kannst deinen Absprung nicht planen. Du wirst somit nach vorne geschleudert, wenn das Board stoppt.

Ein super Video zum Longboard lernen findet ihr hier:

Fitnessübungen mit dem Longboard

Dir ist das zu unheimlich und du traust dich nicht so recht aufs Longboard? Wir haben 7 Fitnessübungen für dich, bei denen du das Brett einsetzen kannst. 🙂

1. Dehnübung mit dem Longboard

übungen longboard lernen

Dein Longboard kannst du super für Dehnübungen verwenden. Für diese Übung stellst du dich vor dein Longboard. Mit ausgestreckten Händen berührst du das Board. Dein Rücken sollte gerade sein. Halte dich nun mit deinen Händen am Longboard fest und strecke deinen Rücken und deine Beine durch.

2. Longboard Übung für die Oberschenkelrückseite

fitnessübungen longboard lernen

Das ist eine Übung mit der du den Umgang mit deinem Longboard lernen kannst. Sie hilft dir ein Gefühl für das Brett zu entwickeln und ist gleichzeitig ein Training für die Oberschenkelrückseite. Um die Übung auszuführen, gehst du in die „Plank Position“. Deine Handflächen sind am Boden, deine Zehenspitzen auf dem Deck des Bretts. Dann ziehst du das Longboard näher an dich heran. Du solltest dann in der Position wie auf dem Bild sein. Achte darauf, dass bei dieser Longboard lernen Übung deine Beine und deine Arme voll durchgestreckt sind.

3. Longboard Übung für den Oberschenkel und den Po

fitnessübungen longboard lernen

Für diese Übung suchst du dir am besten einen Baum oder eine Wand aus. Das Board lehnst du wie am Bild an den Baum/Wand. Mit deinem Rücken stellst du dich an die Oberfläche deines Boards.

Wenn du dich dann in Position befindest gehst du samt dem Board in die Knie, bis deine Ober- und Unterschenkel einen 90° Winkel bilden. Halte die Position 15 Sekunden. Gehe dann in Ausgangsposition und rolle wieder nach unten.

4. Longboard Übung für die Arme

fitnessübungen longboard lernen

Für diese Übung gehst du in die Ausgangsposition für Liegestütze. Allerdings befinden sich deine Beine auf dem Longboard. Deine Arme sind auf dem Boden. Nun machst du in dieser Position Liegestütze. Mach 10 Wiederholungen. Wenn dir Liegestütze zu schwierig sind, kannst du einfach in dieser aufrechten Plank-Position bleiben.

5. Brücke am Longboard lernen

fitnessübungen longboard lernen

Auch deine Beine und deinen Po kannst du mit dem Board trainieren. Bei der Brücke legst du deine Fußflächen auf das Brett. Deine Schultern und dein Kopf liegen auf dem Boden. Deine Arme sind sich seitlich am Boden. Jetzt hebst du dein Becken. Dein Körper bildet von deinen Beinen bis zu den Schultern eine Linie. Versuche in der Position 15 Sekunden zu verharren.

6. Übung für Beine und Arme

fitnessübungen longboard lernen

Jetzt wird’s ein wenig anstrengend. Bei dieser Übung ist die Ausgangsposition das Planken. Allerdings ziehst du immer ein Bein nach vorne Richtung Brust, das zweite Bein ist auf dem Board. Deine Arme bleiben dabei immer gestreckt und der Rücken ist gerade. Mache von dieser Übung 3 Serien und 10 Wiederholungen.

7. Ausfallschritt am Longboard

fitnessübungen longboard lernen

Das ist auch eine typische Übung fürs Longboard lernen. Bei dieser Übung machst du einen Ausfallschritt mit dem Longboard. Stelle dich vors Brett und hebe ein Bein aufs Board. Jetzt senkst du deinen Po. Wenn du wieder nach oben gehst, ziehst du das Board mit dem Fuß zu dir. Mache von dieser Übung 10 Wiederholungen bevor du das Bein wechselst.

Hier noch ein paar Fitnessübungen fürs Longboard lernen für dich:

Unser Fazit:

Wie du siehst, kann man mit dem Longboard viel mehr machen als man anfangs meinen würde. Es ist ein tolles Trainingsgerät und bringt Abwechslung ins Workout. Viel Spaß 🙂