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Habt ihr schon mal Rosenblütengelee gegessen? Ein wirklich leckere Delikatesse, die sehr einfach nach zu machen ist. Wir verraten wie ihr Rosengelee selber machen könnt ohne Zucker.

Wie jetzt, Rosengelee selber machen? Kann man Rosen überhaupt essen? Ja, für uns was das anfangs auch neu. Rosenblütengelee ist alles andere als kompliziert in der Herstellung.

Mit selbstgemachtem Gelee aus Rosen könnt ihr beim Backen leckeren fruchtigen Geschmack in Kuchen, Torten, Plätzchen und Co bringen. Aber auch Joghurt, Mineralwasser und Sekt verleiht das selbst hergestellte Rosengelee eine besondere Note.

Welche Blumen sind die richtigen fürs Rosengelee selber machen?

Rezept Rosengelee selber machenWichtig ist, dass ihr Duftrosen verwendet. Ob es sich bei den Rosen vor eurer Haustür darum handelt, verrät ein Dufttest. Einfach mal fest einatmen. Wenn sie einen umwerfenden Duft haben, seid ihr richtig.

Ob ihr rosa, rot oder eine andere Farbe bevorzugt, liegt ganz an euch. Verwenden könnt ihr jede Duftrose.

Wenn man Rosengelee selber macht, merkt man wie viel Farbstoff bei industrieller Marmelade zugesetzt wird. Das selbstgemachte Gelee wird nämlich immer nur blass und leicht rötlich. Niemals so dunkel wie das gekaufte.

Worauf muss man bei den Rosenblüten achten?

Schaut darauf, dass die Rosen nicht welk sind, oder gar braune Blütenblätter haben. Am besten nimmt man solche, die erst vor kurzem aufgeblüht sind.

Erntet die Rosenblüten am besten am frühen Morgen. Nach dem Abschneiden einfach eine halbe Stunde in den Schatten stellen. Auf den Blütenblättern sind nämlich sehr oft kleine schwarze Käfer zu finden. Viele vertschüssen sich dadurch. Sicherheitshalber anschließend die Blüten ein wenig schütteln und dann die Rosenblätter abzupfen.

Zutaten zum Rosengelee selber machen:

  • 5 Handvoll frische Rosenblätter
  • Saft von 2 frischen Zitronen oder 2 EL Zitronensäure
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Liter Wasser
  • 1/2 Kilogramm Birkenzucker (Xylit)

Rosengelee selber machen

So geht’s:

  1. Gib die Blütenblätter in einen Kochtopf
  2. Übergieße sie mit dem kalten Wasser
  3. Verrühre Blüten und Wasser und lass sie über Nacht rasten. Nicht wundern, es ist normal, dass die Blüten an der Oberfläche schwimmen
  4. Koche das Gemisch am nächsten Tag auf
  5. Lass den Sud mit den Blütenblättern abkühlen
  6. Seihe die Blüten ab – sie werden nicht mehr verwendet
    Der Sud kann je nach Rosenart sogar leicht grünlich sein. Nicht erschrecken. Das ändert sich, wenn die Zitrone ins Spiel kommt.
  7. Gib den Zitronensaft dazu
  8. Gib den Birkenzucker und die Vanilleschote zum Rosengelee. Aufkochen.
  9. Fülle das heiße Rosenblütengelee in sterile Gläser.
  10. Stelle die Gläser mindestens 10 Minuten auf den Kopf.
  11. Fertig 🙂

Habt ihr das Rosenblütengelee zubereitet, stellt ihr es am besten in den Keller. Es ist bis zu einem halben Jahr haltbar, wenn man es kühl und dunkel aufbewahrt.

Der einzige Nachteil am Rosengelee selber machen ist die Haltbarkeit. Hat man ein Glas geöffnet, sollte man es innerhalb von einer Woche verspeisen. Das fällt bei diesem leckeren Geschmack allerdings nicht schwer.

Unser Fazit:

Rosengelee selber machen ist wirklich keine Hexerei. Wichtig ist, dass man gut duftende Rosen dafür verwendet. Wer die erste Rosenblüte versäumt hat, muss ein wenig auf den Spätsommer warten. Da blühen viele Pflanzen noch mal auf.