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Dieser 100 Jahre alte Trick kann dir dabei helfen, produktiver zu sein. Mit der Anti-To-Liste klappt’s bestimmt.

Wenn du Großes erreichen willst, musst du smarter arbeiten, nicht härter. Diesen Rat haben wir alle schon mehrfach gehört.

Wie auch immer. Jede erfolgreiche Person weiß, dass nicht die Zeit zählt, sondern das Ergebnis, das am Ende des Tages in den Händen hält. Nur weil jemand rund um die Uhr am Arbeiten ist, heißt das nicht, dass er produktiver ist.

Es gibt eine riesige Anzahl an Apps und Techniken, die uns dabei helfen sollen, produktiver zu sein. Sie sollen uns unterstützen mehr aus der Zeit zu holen, die uns zur Verfügung steht.

Im Endeffekt bauen aber fast alle Methoden auf einer To-Do-Liste auf. Aber was wenn es eine Technik gäbe, die deine Produktivität richtig nach oben schnellen lassen würde? Dann könntest du die nervige To-Do-Liste aus dem Fenster werfen 🙂

Produktiver werden

„Aber wie soll ohne meine Checkliste und ohne mein Handy wissen, was ich tun muss?“ Ich hör schon, wie du jetzt konterst.

Es gibt einen Grund dafür, warum die meisten von uns abhängig von ihrer To-Do-Liste sind. Theoretisch sollen sie uns mit einem klaren und chronologischen Ablauf dabei helfen, so viel wie möglich zu erledigen.

Das Problem daran ist nur, dass es in stressigen Situationen oft dazu kommt, dass sich die eigentlich strukturierte To-Do-Liste in ein wahres Monster verwandelt. Plötzlich stehen da Notizen ohne Ordnung und was man damit gemeint hat, weiß man auch nicht mehr. Das führt dann dazu, dass du noch mehr Stress hast. Das macht dich nicht produktiver – das Gegenteil ist der Fall.

Führ die Anti-To-Do-List ein

Ok zugegeben, die Ivy Lee Methode, die ich dir jetzt vorstelle, ist auch sowas wie eine To-Do-Liste.

Aber: Statt jedes kleine Ding, das du in Zukunft tun musst, nieder zu schreiben, geht es hier ums setzten von Prioritäten.

Das beste an der Methode ist, dass es nur ein paar Minuten dauert und du dir dadurch sehr viel Zeit sparst.

produktiver-werden-technik

Diese Technik ist übrigens keine neue Erfindung. Es gibt sie schon seit mehr als 100 Jahren. So richtig bekannt wurde sie durch Charles Schwab, er war 1918 einer der reichsten Männer der Welt und Chef eines großen Stahl-Unternehmens.

„Zeig mir eine Methode, mit der ich in kurzer Zeit mehr erledigen kann“, sagte Schwab zu Lee, der ein bekannter Unternehmensberater war und sich auf das Steigern von Produktivität spezialisiert hatte. „Gib mir nur 15 Minuten mit jedem deiner Manager“, sagte Lee. Gesagt, getan.

„Bezahl mich mit einem Scheck in der Höhe, die dir diese Methode Wert ist“, forderte Lee.

Nach drei Monaten war Ivy Lee um 280.000 Euro reicher. Und dieselbe Methode funktioniert auch noch heute.

So wirst du produktiver

Während der 15 Minuten mit jedem einzelnen Geschäftsmann, erklärte Lee die 5-Schritt-Methode, mit der jeder produktiver sein kann.

  1. Am Ende des Arbeitstags schreibst du die 6 wichtigsten Dinge nieder, die du morgen erledigen musst. Es dürfen nicht mehr als 6 Aufgaben sein.
  2. Gehe die Punkte durch und setzte Prioritäten. Hier geht es nicht darum, dass du Aufgaben, die du am liebsten machst gleich erledigst und andere verschiebst, sondern sie nach Wichtigkeit reihst.
  3. Wenn du am nächsten Tag zu Arbeiten beginnst, konzentriere dich ausschließlich auf die erste Aufgabe. Arbeite so lange daran, bis die Aufgabe erledigt ist, erst dann kümmerst du dich um Punkt 2.
  4. Gehe deine Liste von Punkt 1 bis Punkt 6 in dieser Art und Weise weiter vor. Am Ende des Tages schiebst du alles, was unerledigt ist, auf eine neue Liste mit 6 Punkten für den nächsten Tag.
  5. Wiederhole diesen Ablauf jeden einzelnen Tag.

Und das ist auch schon alles. Es ist so einfach, wenn man sich nicht ablenken lässt.

4 Gründe, warum die Anti-To-Do-Liste funktioniert

Du wunderst dich vielleicht wie eine Technik mit der du produktiver sein sollst funktioniert, die 100 Jahre alt ist.

  1. Die Technik ist einfach
  2. Die Anti-To-Do-Liste zwingt dich taffe Entscheidungen zu treffen
  3. Sie nimmt die Start-Hürde am Morgen – du weißt sofort wo du starten musst
  4. Du konzentrierst dich auf eine einzige Aufgabe

Unser Fazit:

Versuche dich nicht ablenken zu lassen. Erledige eine Aufgabe nach der anderen. Auch wenn wir immer eingetrichtert bekommen, dass wir Multi-Tasking-fähig sind – lass die Finger davon. Unser Hirn kann sich immer nur auf eine Aufgabe nach der nächsten konzentrieren.

Wenn du alles nebenbei machst, passieren dir häufiger Fehler. Das führt dann wieder zu Stress, darunter leidet die Produktivität. Und der Teufelskreislauf beginnt.