Namast’ay in bed: Mit Morgen-Yoga in den Tag starten

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Mit Morgen-Yoga startet der Tag powervoll und gut gelaunt. Weshalb ihr dafür im Bett bleiben könnt, zeigen wir euch mit unserem kleinen Namast’ay in bed Workout.

An alle Frühaufsteher und die, die es noch werden wollen: Es gibt eine wundervolle Möglichkeit morgens noch leichter und schwungvoller in den Tag zu starten. Mit einem wachen Geist und einem entspannten Körper.

Namast’ay in bed: Mit Morgen-Yoga in den Tag starten

Als Frühaufsteher in den Yoga Flow

Wann ihr das kleine Morgen-Yoga Workout macht, hängt natürlich ganz vom individuellen Zeitplan ab. Wer super tough ist, der stellt seinen Wecker auf kurz vor 6 Uhr. Denn zu dieser Zeit ist der Geist besonders klar und fokussiert.

Besonders im Sommer ist es fantastisch mit dem Sonnenaufgang aufzustehen und die Ruhe des Morgens zu nutzen. Ihr solltet aber durchaus realistisch bleiben. Als  personifizierte Morgenmuffel, wählt ihr einfach morgens eine Zeit, die für euch passt.

Warum du dir unbedingt 10 Minuten für Morgen-Yoga nehmen solltest

Yoga hat eine fantastische Wirkung auf Körper und Geist. Besonders morgens hilft ein kurzer Flow um richtig wach zu werden. Der Körper wird sanft gelockert. Durch die Bewegungen kommt der Kreislauf in Schwung. Der Stoffwechsel wird angekurbelt.

Die Praxis verhilft zur mehr Gelassenheit und Klarheit. Durch die tiefen Atmenzüge wird der Körper mit Sauerstoff versorgt, was zu mehr Entspannung und Kreativität führt. Meditationen verstärken diesen Effekt übrigens.

Wer morgens bereits entspannt in den Tag startet ist übrigens auch in Stresssituationen nicht so anfällig. Häufig kann die Gelassenheit den ganzen Tag aufrecht erhalten werden. Dafür lohnen sich die 10 Minuten früher aufstehen doch auf alle Fälle. 🙂

Das solltest du beim Morgen-Yoga beachten

Direkt morgens ist der Körper meist noch etwas steif. Gelenke und Muskeln sind noch nicht gut durchblutet. Der Kreislauf schlummert noch vor sich hin. Gehe deshalb nur so weit in die Dehnung, wie es für dich angenehm ist.

Mit tiefen Atmenzügen, kommst du weiter in die Yoga-Stellung hinein. Aber überfordere deinen Körper nicht. Gib ihm Zeit wach zu werden. Bleib immer in deinem Wohlfühlrahmen und achte darauf, dass du dich gut fühlst.

Übrigens: Alles was du für den entspannten Morgen Flow brauchst ist übrigens etwas Platz im Bett und einen bequemen Schlafanzug. Klingt doch eigentlich nach einem traumhaften Workout oder? 🙂

Morgen-Yoga Workout für einen entspannten Start

Mache für die nächsten 10 Minuten alle störenden Geräte aus. Lass dich nicht vom Klingeln des Handys oder dem Wecker aus dem Konzept bringen. Achte darauf bei allen Übungen tief durch die Nase ein zu atmen. Das Ausatmen erfolgt langsam und kontrolliert.

Dehne deinen Nacken – Morgen-Yoga Part 1

Komme in den Schneidersitz. Lege deine Handflächen auf die Knie. Strecke deinen Rücken durch, halte deinen Nacken gerade. Stell dir vor etwas zieht dich am Kopf nach oben. Die Schultern sind gerade und nach hinten gestreckt. Atme tief durch die Nase ein.

Wir beginnen mit der rechten Seite. Lehne deinen Kopf vorsichtig zur Seite. Das rechte Ohr wandert in Richtung der Schulter. Die Schulter dabei aber nicht hinziehen. Atme 3 mal tief ein und aus. Halte die Augen geschlossen.

Komme nun zur Mitte und wiederhole die Übung auf der linken Seite. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um die Dehnung zu spüren. Atme ruhig und bleibe gerade im Oberkörper. Nun komm zurück zur Mitte.

Dehne deinen Nacken – Morgen-Yoga Part 2

Nehme nun die Arme hinter den Kopf. Verschränke die Finger ineinander. Und schiebe vorsichtig deinen Kopf nach vorn. Stell dir vor, dein Kinn berührt deinen Brustkorb. Die Ellenbogen ziegen sanft noch vorn und zueinander, um die Dehnung zu verstärken.

Verbleibe in dieser Position für 3 tiefe Atmenzüge. Hebe nun langsam deinen Kopf. Deine Hände bringst du jetzt unter dem Kinn zusammen. Schiebe vorsichtig deinen Kopf nach oben und in Richtung Nacken. Verbleibe für 3 weitere Atmenzüge.

Dehne deinen Rücken

Komme zurück in die Ausgangsposition. Hebe deine Arme über den Kopf und verschränke deine Finger. Mache deine Wirbelsäule lang. Nun drehst du den Oberkörper zur rechten Seite. Achte darauf, dass die Hüften parallel zum Boden bleiben.

Die Stirn legst du auf das rechte Knie ab. Mit den Händen greifst du so weit es geht nach vorn. Atme tief ein und aus. Versuche in jeder Ausatmung weiter in diese Dehnung hineinzugleiten.

Stretche deine Seiten

Rolle deinen Rücken nun langsam auf und komme zurück in den Schneidersitz. Den rechten Arm winkelst du nun an und legst den Unterarm auf die Matte. Den linken Arm streckst du ganz gerade und ziehst ihn auf die rechte Seite. Der Blick geht nach oben an die Decke.

Wenn du bereit bist, komme zurück in die Ausgangsposition und wiederhole die Dehnung für den Rücken und die Dehnung für deinen Rumpf auf der anderen Seite. Achte dabei auf die tiefen Atemzüge und nimm dir in den Stellungen Zeit.

Dehne deine Beine

Nun setzt du dich gestreckt auf das Bett. Deine Beine sind gerade vor dir. Die Fußspitzen zeigen Richtung Zimmerdecke. Nimm die Arme nach oben. Verschränke deine Finger. Atme tief ein. Und beuge deinen Oberkörper aus der Hüfte nach vorn.

Umfasse mit den Händen deine Füße. Zu Beginn kannst du deine Beine noch etwas locker und angewinkelt lassen. Mit jeder Atmung versuchst du, sie weiter durchzustrecken. Achte aber hierbei auf die Signale deines Körpers. Verharre in der Position für einige Atmenzüge.

Stretche deinen Körper

Nun richtest du deinen Oberkörper wieder auf. Mache den Rücken gerade. Und rolle dich Wirbel für Wirbel nach hinten. Achte darauf, dass diese Bewegung langsam und kontrolliert ist. Strecke deinen Körper so, als würde dich jemand lang ziehen. Atme 3 mal ein und aus.

Öffne deine Hüften

Du bleibst flach auf dem Boden liegen. Nun winkelst du das rechte Bein an und ziehst es zu deinem Oberkörper. Verweile hier einen Moment, bevor du das Knie im rechten Winkel anhebst und mit deiner Hand zu dem großen Zeh greifst.

Versuche mit der Atmung weiter in die Dehnung zu kommen. Danach lässt du den großen Zeh vorsichtig los. Und umfasst mit beiden Händen das rechte Knie. Ziehe es erst zum Oberkörper. Schiebe es dann zur rechten Seite. Verbleibe in der Position.

Löse nun langsam die Yoga-Stellung. Komme zurück in die gestreckte Position und wechsel nun die Seiten. Lasse dir genügend Zeit richtig in die Dehnung zu kommen und achte auf die tiefe Atmung.

Mit dem glücklichen Kind den Tag beginnen

Das Morgen-Yoga Workout schließen wir ab mit dem “glücklichen Kind”. Ziehe dafür die Knie zum Oberkörper. Greife mit deinen Fingern zu den großen Zehen. Deine Beinen können dabei gern angewinkelt sein.

Verbleibe in dieser Yoga-Stellung. Wenn es sich gut an füht, rolle leicht nach links und rechts. Lass die Augen geschlossen und atme tief. Nun bist du bereit deinen Tag vollkommen entspannt zu starten. Namast’ay 🙂

Unser Fazit:

Es braucht nicht viel um den Tag grandios zu starten. Nur 10 Minuten und ein bisschen Platz und schon kannst du mit Morgen-Yoga entspannt den Tag beginnen und den müden Körper sanft wachrütteln.

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Sophie
Sophie steht auf unberührte Natur, gute Bücher und Yoga. Sie liebt es zu Schreiben und zu Fotografieren. Außerdem ist sie mit Kaffee und Schokolade bestechlich.