Steht der Besuch beim Hautarzt an, weil du ein Muttermal entfernen musst? Ich musste da auch durch – und es war halb so schlimm. Hier kannst du alles über das Muttermal entfernen im Gesicht erfahren!
Hast du auch dieses eine Muttermal im Gesicht, das dich schon ewig stört? Ich kenne das nur zu gut.
In den letzten Wochen habe ich endlich den Schritt gewagt und mein Muttermal an der Innenseite meiner Augenbraue entfernen lassen.
Die Entscheidung hat mich viel Mut gekostet, aber jetzt bin ich so froh, dass ich es gemacht habe. Ich erzähle dir, wie der Eingriff ablief, welche Methode mein Arzt gewählt hat und wie es mir danach erging.
Wenn du auch überlegst, den Makel entfernen zu lassen, findest du hier alles, was du wissen musst – das ist meine Muttermal entfernen im Gesicht Erfahrung!
Inhaltsverzeichnis
Warum ich mich entschieden habe, mein Muttermal zu entfernen
Kennst du das? Du schaust in den Spiegel und dein Blick bleibt an einem kleinen Makel hängen. Bei mir ist es ein unscheinbares Muttermal auf der Innenseite meiner Augenbraue. Klein, ja, aber irgendwie immer präsent.
Jahrelang habe ich es ignoriert, bis meine Eltern angefangen haben, mich immer wieder darauf hinzuweisen, wie groß es mittlerweile ist.
„Soll ich’s einfach weglasern lassen?“, frage ich mich immer öfter. Die Angst vor der Behandlung ist groß – Spritzen, Skalpell, Nähte… davon bin ich wirklich kein Fan.
Mir gehen aber die Kommentare zu meinem Muttermal aber auf die Nerven. Also mache ich Nägel mit Köpfen und vereinbare einen Termin beim Hautarzt.
Was mich dort erwartet, erfährst du in diesem Blogpost! Spoiler-Alarm: Es war gar nicht so schlimm, wie ich dachte!

Warum müssen Muttermale entfernt werden?
Muttermale müssen manchmal entfernt werden, weil sie gesundheitliche Risiken bergen können.
Besonders wichtig ist die Entfernung, wenn ein Muttermal Veränderungen zeigt, wie Juckreiz, Schmerzen, Farb- oder Formänderungen, oder wenn es zu nässen oder bluten beginnt.
Diese Symptome können auf eine bösartige Veränderung hinweisen und sollten von einem Hautarzt untersucht werden. ☝
Auch aus ästhetischen Gründen entscheiden sich viele dafür, Muttermale entfernen zu lassen, besonders wenn sie an prominenten Stellen im Gesicht sitzen und das Selbstbewusstsein beeinträchtigen.
Wie erkenne ich, ob ein Muttermal entfernt werden sollte?
Um zu erkennen, ob ein Muttermal entfernt werden sollte, kannst du die ABCDE-Regel zur Selbstuntersuchung anwenden.
- A steht für Asymmetrie: Ein Muttermal sollte gleichmäßig rund oder oval sein.
- B steht für Begrenzung: Die Ränder sollten klar und nicht unregelmäßig sein.
- C steht für Colour (Farbe): Ein Muttermal sollte eine einheitliche Farbe haben, nicht mehrere Schattierungen.
- D steht für Durchmesser: Muttermale größer als 6 mm sollten beobachtet werden.
- E steht für Erhabenheit: Achte darauf, ob sich das Muttermal über die Haut erhebt oder sich
verändert. Wenn du eine dieser Veränderungen bemerkst, ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen, um das Muttermal untersuchen zu lassen und gegebenenfalls entfernen zu lassen.
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Welche Methoden der Muttermalentfernung gibt es?
Wenn du ein (oder mehrere) Muttermale entfernen lassen willst, gibt es ein paar Methoden, zwischen denen du (oder eher dein Hautarzt) wählen kannst.
Wichtig ist, zu wissen, dass nicht jede Methode für jedes Muttermal geeignet ist. Aber dein Hautarzt wird dich darüber aufklären.
Lasertherapie
Die Lasertherapie ist eine moderne Methode zur Entfernung von Muttermalen, die vor allem für kosmetische Eingriffe beliebt ist.
Vorteile dieser Methode sind die geringe Narbenbildung und die Präzision des Lasers, der die Haut schonend Schicht für Schicht abträgt.
Zudem ist die Behandlung meist schmerzarm und erfordert nur eine örtliche Betäubung. Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Nach der Entfernung kann es zu einer leichten Rötung oder Schwellung kommen, die jedoch meist schnell abheilt.
Nachteile sind, dass nicht alle Muttermale für diese Methode geeignet sind, besonders solche, bei denen der Verdacht auf Bösartigkeit besteht.
Eine sorgfältige Nachsorge und der Verzicht auf direkte Sonneneinstrahlung sind wichtig, um eine gute Heilung zu gewährleisten.
Operative Entfernung (Exzision)
Die operative Entfernung oder Exzision ist eine traditionelle Methode, die häufig bei verdächtigen oder bösartigen Muttermalen angewendet wird.
Vorteile dieser Methode sind die Möglichkeit, das entfernte Gewebe histologisch untersuchen zu lassen, um sicherzustellen, dass keine bösartigen Zellen vorhanden sind.
Zudem kann der Arzt sicherstellen, dass das gesamte Muttermal entfernt wurde. Nachteile sind die Narbenbildung, die bei dieser Methode häufiger vorkommt, sowie die Notwendigkeit von Stichen, die später entfernt werden müssen. ☝
Der Arzt schneidet das Muttermal dann mit einem Skalpell heraus und näht die Wunde zusammen. Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine halbe Stunde.
Nach der Operation ist es wichtig, die Wunde sauber und trocken zu halten, um Infektionen zu vermeiden. Nach etwa einer Woche werden die Fäden gezogen.
Stanzbiopsie
Die Stanzbiopsie ist eine minimalinvasive Methode zur Entfernung kleinerer Muttermale. Vorteile dieser Methode sind die geringe Narbenbildung und die kurze Erholungszeit.
Da nur ein kleiner Hautbereich entfernt wird, bleibt die Gewebezerstörung minimal. Nachteile sind, dass diese Methode nicht für größere oder tiefer liegende Muttermale geeignet ist und dass manchmal eine zusätzliche Behandlung erforderlich sein kann, wenn nicht das gesamte Muttermal entfernt wurde.
Nach der örtlichen Betäubung der betroffenen Hautstelle wird ein spezielles Stanzwerkzeug verwendet, um das Muttermal zu entfernen.
Die Wunde wird anschließend mit einem oder zwei Stichen verschlossen oder mit einem Pflaster abgedeckt. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten.
Nach der Behandlung sollte die Wunde einige Tage lang sauber und trocken gehalten werden.
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Überlegungen vor der Behandlung
Für mich steht von Anfang an eines fest: Ich wende mich an den Hautarzt, dem schon meine gesamte Familie vertraut.
Bei dem Thema bin ich nämlich eine richtige Angst-Patientin. Schon bei meiner Mandel Operation hatte ich die Hosen voll.
Wenn ich mich also wagen will, das Muttermal zu entfernen, muss es ein Arzt sein, von dem ich mir sicher bin, dass er gut ist und ich ihm vertrauen kann.
Meine gesamte Familie (Oma, Eltern, Bruder, Tanten und Cousine) gehen alle zum selben Hautarzt und haben ihn immer gelobt.
Genau deshalb rufe ich da an und habe (ob es gut ist oder nicht, steht in den Sternen) einen Termin für in 2 Wochen bekommen – soweit so gut.
Meine Mama will mich zum Termin begleiten, da sie sich sicher ist, dass ich in letzter Sekunde den Rückzug antrete… damit hat sie vermutlich recht.
Muttermal entfernen im Gesicht: Meine Erfahrung
Zwei Wochen vergehen wie im Flug, wenn man es nicht will. Deshalb ist der Tag meiner Untersuchung beim Hautarzt schneller da, als es mir lieb ist.
Immer wieder sage ich mir „Es ist nur eine Voruntersuchung“… ich werde eines Besseren belehrt werden – dazu gleich mehr.
Voruntersuchung und Beratungsgespräch
Der Puls schlägt mir schon ganz stark im Hals, als mich mein Hautarzt zur Untersuchung zu sich ruft.
Im Untersuchungszimmer sieht es gleich aus, wie in dem von anderen Ärzten – Stühle, ein Schreibtisch, eine Liege.
Ganz neu: ein Hocker, auf den man sich stellen soll, damit der Arzt die Füße problemlos ansehen kann. Mein Hautarzt fragt mich, wieso ich hier bin. Ich erkläre ihm, dass ich meine Muttermale untersuchen will, um zu wissen, ob und welche man entfernen sollte.
Mein Arzt bittet mich, meine Kleidung auszuziehen. Bis auf meine Unterhose habe ich nichts mehr an.
Er sieht sich meine Muttermale genau an und erklärt mir beiläufig, auf welche ich achten soll, sofern sie größer werden oder sich „färben“.
Gut für mich: Keines meiner Muttermale stellt derzeit ein Problem dar. Er erklärt mir dann, dass es wichtig wäre – bei meiner Anzahl an Muttermalen – jährlich zu einer Kontrolle zu kommen.
Auf ein Mal auf meinem Oberschenkel soll ich besonders achten, da es sehr dunkel ist. Laut ihm müsse er es entfernen, sofern es größer wird.
Hier könnte man eigentlich meinen Erfahrungsbericht beenden … wenn nicht meine Mama im Warteraum wäre, die (mehr oder weniger) darauf besteht, das Muttermal an meiner Augenbraue zu entfernen.
Als mich also mein Arzt fragt, ob es derzeit ein Muttermal gibt, das ich entfernen „will“, zeige ich auf das auf meiner Augenbraue.
Ich rechne mit einem Folgetermin und bin froh, dass ich gehen darf… aber falsch gedacht: „Dann nehmen wir das jetzt schnell raus.“
Mir fällt die Kinnlade herunter. Jetzt entfernen? Jetzt? Ich bin mir sicher, mein Gesicht hat die Farbe einer Wand – ganz weiß.
Mir schießen 1000 Fragen in den Kopf. Aber nur eine ist mir wirklich wichtig: „Ist das mit oder ohne Naht?“
Mein Hautarzt sagt mir, dass er durch die Größe meines Muttermals es ganz einfach ohne Naht weglasern kann. Das Einzige, was übrig bleibt, ist eine kleine Krätze für ein paar Tage.
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Die Entfernung
Bevor es für mich ins Behandlungszimmer geht, hole ich noch meine Mama – immerhin bin ich ja irgendwie wegen ihr hier. Da will ich schon einen emotionalen Support erwarten.
In der Mitte des Behandlungsraums steht eine Liege, auf die ich mich legen soll. Jetzt wird es vor lauter Angst etwas schwammig.
Ich kneife ganz fest die Augen zu – immerhin will ich nicht mitbekommen, wie man an meinem Gesicht herumdoktert.
Zuallererst wird mein Muttermal und die Stelle rundherum desinfiziert. Das brennt ein wenig, als das Mittel in mein Auge läuft, ist aber nicht weiter schlimm.
Dann sagt mir mein Hautarzt (der ganz viel und lieb mit mir redet, damit ich mich wohler fühle), dass ich jetzt bitte kurz ruhig halten soll, da ich die Betäubung bekomme.
Spritzen. Mein Endgegner. Da spüre ich schon die Nadel, wie er sie auf der Innenseite meiner Augenbrauen „hineindrückt“.
Es tat schon echt weh. Wie Menschen freiwillig Botox spritzen, ist mir jetzt noch mehr ein Rätsel, wie es davor war.
Ganz langsam hat der Arzt das Betäubungsmittel hineingespritzt. Ich spüre über meinem Augenlid die Flüssigkeit – mega ekelig. Um mich selbst zu beruhigen, summe ich ein wenig.
Als die Betäubung fertig war, höre ich, wie der Hautarzt die Entfernung vorbereitet. Hinsehen gibt es für mich nicht. Ich bitte aber meine Mama, mir etwas zu erzählen.
Meine Augen sind geschlossen. Der Hautarzt zwickt mir kurz ins Muttermal und fragt, ob ich etwas fühle – das tu ich nicht. Dann gehts auch schon los.
Mit was er das Muttermal entfernt hat, habe ich nicht gesehen, aber gehört. Es waren immer so 1-2 Sekunden ein kurzes Zischen. Du kannst es dir wie das Summen einer Fliege vorstellen.
Schmerzen habe ich nicht – eigentlich fühl ich gar nichts. Nach maximal 10 Minuten (und das ist wirklich hoch angesetzt), ist alles vorbei.
Die Liege ist mit meinem Angstschweiß getränkt … aber so schlimm war es eigentlich nicht und ich darf gehen.
Nachsorge und Heilung
Dadurch, dass mein Muttermal im Gesicht ohne Naht, sondern mit Laser entfernt wurde, ist die Nachsorge ganz einfach.
Laut meines Hausarztes ist nur wichtig, die Wunde sauber zu halten, nicht darüber zu schminken und (sobald sie sich bildet) die Krätze nicht aufzukratzen – das war’s.
Die Abheilung soll wie eine Schürfwunde sein und keine Narbe hinterlassen. Mehr könnte ich mir eigentlich nicht wünschen. Damit ist das Ganze dann eigentlich schon erledigt.
Die erste 2-4h nach der Entfernung tat die Stelle etwas weh. Aber schon am Abend desselben Tages habe ich nichts mehr davon gespürt.
Die kommenden Tage gebe ich ein wenig Bepanten auf die Wunde, damit sie besser verheilt und damit hat es sich. ☝

Ergebnis und Heilungsverlauf
Mittlerweile sind 1,5 Wochen vergangen. Meine Wunde heilt sehr gut. Es ist nur noch eine kleine Stelle mit Schorf bedeckt – die wird sich aber bestimmt die nächsten Tage lösen.
Ich passe immer noch auf, dass ich beim Gesicht waschen nicht aggressiv mit dem Handtuch über die Stelle rubbel. Ansonsten mache ich nichts, um den Heilprozess zu verkürzen (ob das überhaupt geht, ist sowieso fraglich).
Auch denke ich, dass keine Narbe überbleiben wird. Die Wunde hat auch nie genässt oder ähnliches – sie war immer tadellos!
Man muss aber sagen, dass ich kein Makeup nutze und so auch kein Dreck oder Ähnliches in die Wunde gelangen konnte.
So sieht mein ehemaliges Muttermal derzeit aus:

Mein Fazit
Meine Muttermal entfernen im Gesicht Erfahrung war am Ende nur halb so schlimm. Das Einzige, was ich schlimm gefunden habe, war meine eigene Angst davor.
Ich habe keine Schmerzen und kann mich auch über den Heilprozess nicht beschweren. Nach nicht einmal 10 Minuten war ich fertig und konnte wieder gehen.
Jetzt weiß ich, dass das ganze kein Grund zum Weinen ist und werde jährlich aaaaaaaaaaaall meine Muttermale abchecken lassen!
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