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Herbstzeit ist Kürbiszeit. Egal ob in einer wärmenden Suppe, ausgehöhlt als Halloween Deko oder mein persönlicher Favorit: Kürbis Muffins (vegan). Der perfekte Snack für die goldene Jahreszeit. Vor allem weil man nicht auf raffinierten Zucker zurückgreifen muss, damit sie lecker werden.

Der Kürbis ist im Herbst einfach nicht wegzudenken. Wir veranstalten Wettbewerbe um den größten Kürbis, man sieht ihn in jedem Supermarkt und zu Halloween oft als Laterne.

Das gesunde Gemüse schmeckt auch noch richtig toll. Außerdem ist er so vielseitig einsetzbar wie kaum etwas. Ob pikantes Hauptgericht wie Kürbis-Risotto, als Püree zur Beilage oder wie bei den Kürbis Muffins als Dessert. Ein echtes Allround-Talent eben.

Das Tolle an Kürbis als Muffinzutat ist die Saftigkeit. Die Muffins werden durch den Kürbis herrlich saftig und bleiben das auch länger.

Außerdem hat Hokaido so einen tollen, leicht nussigen Geschmack. Auch die Färbung der Muffins ist genial. Die kleinen Küchlein schauen zwar aus als hätte man mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen, aber nein. Alles ganz natürlich. Kommt nur von der Farbe des Kürbis.

Küribs Muffins vegan mit Hokkaido

Warum ist Kürbis so gesund?

Kürbisse schmecken gut, haben viele gesunde Inhaltsstoffe und sind überdies noch kalorienarm! Ein Traumgemüse. Botanisch gesehen spricht man bei Kürbissen übrigens von „Panzerbeeren“. Klingt doch nett, oder?

Kürbisse enthalten viel Calcium, Kalium und Zink. Außerdem sind sie richtige Vitaminbomben (unter anderem Vitamin A und Vitamin C). Kürbissorten mit orangenem Fruchtfleisch haben sogar einen hohen Anteil an Antioxidantien.

Damit sind Kürbisse gut für die Augen, helfen beim Zellschutz mit und unterstützen den Stoffwechsel. Und was kaum jemand weiß, Kürbisse enthalten viel Protein. Super also für die Sportler unter uns 🙂

Kürbis Muffins vegan

Kürbis Muffins vegan: DAS Rezept

Dieses Rezept ergibt 12 Kürbis Muffins

  • 350 g Hokkaido Kürbis
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 1 Vanilleschote
  • Zimt, Kardamon, Piment
  • 150 ml Mandel-, Reismilch oder Sojadrink
  • 100 ml pflanzliches Öl deiner Wahl
  • Ahornsirup nach Geschmack
  • evtl. Cashewkerne

Zubereitung der Kürbis Muffins vegan

Backrohr auf 180° vorheizen

1. Hokkaido zu Mus verarbeiten:

Als Erstes kommt der Kürbis dran. Ich habe die Hälfte eines eher kleinen Hokkaido Kürbis genommen. Schneide den Kürbis klein und lass ihn in ein wenig kochendem Wasser garen. Sobald er weich genug ist, kannst du die Stücke zu einer cremigen Masse mixen. Kurz innehalten um die tolle Farbe zu bewundern 🙂

2. Die trockenen Zutaten wollen nicht alleine sein:

Vermische als Erstes das Mehl gut mit dem Backpulver. Sonst können Backpulverklümpchen entstehen, die bitter schmecken. Danach kommen der Zucker hinzu und die Gewürze. Alles gut vermengen.

3. All in

Sobald der Kürbis nicht mehr so heiß ist, kannst du ihn zu den trockenen Zutaten dazutun. Gut vermischen und dann gleich Öl und Mandel-, Reismilch oder den Sojadrink dazu. Auch die Vanilleschote gehört ausgekratzt und rein in die Schüssel.

Sobald alles gut vermengt ist, kannst du den Ahornsirup hinzugeben. Ich liebe ihn, weil er einen so tollen nussigen Geschmack hat. Du kannst mit dem Sirup ganz nach Belieben süßen. Für Leute die ohnehin nicht sehr süß essen reichen sicher ein, zwei Esslöffel.

Nicht notwendig, aber wenn du zusätzlich 100 g Cashewnüsse zerhackst und dazurührst bekommen die Muffins zusätzlich einen leckeren Nusskick.

Den fertigen Teig dann in Muffinförmchen füllen.

Danach die Kürbis Muffins in das vorgeheizte Backrohr schieben und etwa 25 Minuten backen. Durch den Kürbis bekommen die Muffins eine extrem orangene Färbung. Im Ofen sollten sie dann noch eine schöne goldbraune Kruste bekommen.

Tipp:  Am besten lässt du die Muffins nach dem Backen noch mindestens 10 Minuten in der Form auskühlen, dann zerbrechen sie nicht so leicht.

Kürbis Muffins vegan

Durch die extreme Färbung der Muffins machen sie sich auch toll auf jeder Halloween-Feier. Einfach mit ein bisschen Verzierung arbeiten, dann wird der normale Kürbismuffin zur coolen Halloween-Deko. Zum Beispiel schwarzen Fondant dünn ausrollen und kleine Fledermäuse ausschneiden. Die schauen im Kontrast zum orangen Muffin sicher super aus.

Wie kann ich die giftigen Zierkürbisse von den Speisekürbissen unterscheiden?

Kürbis ist eine der weltweit ältesten Kulturpflanzen der Welt! Nichtsdestotrotz, einige Sorten sind für den Menschen giftig. Es gibt fünf Speisekürbisarten von denen jede andere essbare Sorte abstammt.

Das Ziel der Kürbiszüchtung ist es, Früchte ohne Cucurbitacine zu erhalten. Die Bitterstoffe sind giftig und können zu Erbrechen, Durchfall oder Kopfschmerzen führen.

Durch Unfälle kann es zur Entstehung von Kürbissen kommen, die zwar aussehen wie Speisekürbisse, aber dennoch die giftigen Bitterstoffe enthalten. Deswegen jedesmal ein Stück vom Kürbis kosten wenn man sich nicht sicher ist, ob essbar oder nicht. Ist das Stück bitter, wieder ausspucken und den Kürbis nicht zum Kochen nehmen.

Mein Fazit:

Vegane Kürbis Muffins sind sehr schnell zubereitet, schmecken sehr saftig und sehen wunderbar orange aus. Ran an die Kürbisse! 🙂

Hoffentlich schmecken dir die gesunden Muffins genauso wie uns! Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.