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Wenn du deinen Körper entsäuern möchtest, kannst du das in vier Schritten machen. Mit diesen Tricks bringst du deinen Säure Basen Haushalt wieder ins Gleichgewicht.

Du bist schnell müde und abgespannt und kannst dir einfach nicht erklären warum? Wir Frauen kennen ja so kleine Tiefpunkte am Tag, an denen uns Energie fehlt.

Nach einem Kaffee oder einem Stück Schokolade geht es dann meistens wieder 🙂

Wenn sich Müdigkeit, Energielosigkeit und Verspannungen jedoch häufen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du deinen Körper entsäuern solltest.

Bei viel Stress, zu wenig Bewegung und ungesunder Ernährung kann es schon mal vorkommen, dass unser Körper sauer wird.

Du erfährst in diesem Beitrag,

Wir fühlen uns hundemüde, haben keine Power. Und auch das Bindegewebe, die Zellen und unsere Muskeln leiden darunter. Wir sind schneller verspannt und können uns – wenn wi runs zum Sport aufraffen können – schneller verletzen. Ein Teufelskreis!

Was da hilft? Den Körper entsäuern!

Die Ursachen für Übersäuerung

Das können wir doch alle – am Morgen ein schnelles Frühstück oder nur ein Kaffee, mittags ein Sandwich und am Abend eine schnelle Pasta mit Soße aus dem Glas. Dazwischen ein paar Süßigkeiten und jede Menge Kaffee.

Die Folge: Früher oder später wird unser Körper übersäuern.

Körper entsäuern in 4 Schritten zum ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt

Es gibt eine ganze Reihe Lebensmittel, die säurebildend wirken. Sie bringen den Säure-Basen-Haushalt aus dem Ruder.

Diese Genuss- und Lebensmittel sind säurebildend

  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • Eier
  • Käse
  • Zucker und Süßes
  • Weißmehl
  • kohlensäurehaltige Mineralwasser
  • Fast Food (Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker etc)
  • Kaffe
  • Alkohol und Nikotin

Aber auch zu wenig Bewegung, Stress, zu viel Sport oder Medikamente sorgen dafür, dass wir sauer werden.

Das kann dir helfen wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Wenn du viel säurebildende Lebensmittel isst, solltest du deine Essgewohnheiten ein wenig überdenken. Setze unbedingt basische Lebensmittel auf deinen Speiseplan!

Typische basische Nahrungsmittel sind

  • Obst und Gemüse
  • Pilze
  • Salat und Kräuter

Körper entsäuern Ernährung

Säurebildende Lebensmittel werden durch die Nieren, Darm, Leber und Haut aus unserem Körper befördert. Aber das ist natürlich nur in Maßen möglich. Alles was nicht aus dem Körper kann, bleibt als Säureüberschuss übrig. Wir werden sauer und müssen den Körper entsäuern.

Woher weiß ich, dass ich meinen Körper entsäuern muss?

Wenn der Körper übersäuert ist, versucht er die Säuren zu neutralisieren. Dafür zapft er sein Mineralstoffdepot an.

Das alles entzieht dem Körper wichtige Mineralstoffe und belastet den Stoffwechsel. Die Folgen sind Allergien, unreine Haut, Migräne und andere Beschwerden.

Der Säuregrad des Körpers wird in pH gemessen. Das steht für „potentia hydrogenii“. Also Konzentration der Wasserstoff-Ionen.

Die Skala geht beim Menschen von 0 bis 14. Der Normalwert von einem Säure Basen Haushalt liegt bei 7,35 bis 7,45.

Liegt der pH-Wert unter 7,35 spricht man von einer Übersäuerung, auch Azidose genannt.

Eine chronische Übersäuerung wird nur selten entdeckt. Aber wenn man auf die folgenden Symptome achtet, kann man etwas dagegen unternehmen.

Je mehr dieser Symptome vorhanden sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Körper entsäuern musst. Und nicht selten ist ein Übersäuern der Anfang von kleinen und großen Krankheiten.

Wer sich entsäuern möchte, kann auf den Trend aufspringen und eine Frühjahrskur machen.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind ein Zeichen für Übersäuerung

Wenn der Körper übersäuert ist, äußert sich das oft mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Unser Körper wird anfälliger für Pilze, Bakterien und Viren, die in der sauren Umgebung wunderbar gedeihen können.

Das stört die Fähigkeiten vieler Organe und Systeme im Körper, vor allem aber die Nährstoffaufnahme. Und das wiederum führt dazu, dass Hormone und Enzyme in ihrer Herstellung gestört werden, die für die Energieproduktion wichtig sind.

Und wenn der Körper nicht genügend Energie hat, sind wir körperlich und seelisch erschöpft.

Den Körper entsäuern bei Hautproblemen

Unsere Haut ist ein wichtiges Entgiftungsorgan. Wenn sich im Blut zu viele Säuren befinden, ist es anfälliger für Giftstoffe und Bakterien.

Körper entsäuern bei unreiner Haut

Die Haut möchte den Säureüberschuss ausgleichen. Sie versucht, die Giftstoffe und Säuren heraus zu spülen. Wir bekommen unreine Haut, Akne, Ausschläge, Ekzeme und Allergien.

Schwache Knochen sind ein Zeichen für Übersäuerung

Wenn der Säure-Basen-Haushalt ins Schwanken kommt, versucht unser Körper alles, um das zu verhindern.

Für den Ausgleich zieht der Körper zieht Mineralien aus anderen Organen und Geweben.

Ein basisches Mineral ist Calcium und das befindet sich vorwiegend in unseren Knochen. Dort sorgt es für die nötige Festigkeit.

Wenn unser Körper nun an die Calciumreserven der Knochen geht, werden diese Schwach und spröde. Die Folgen sind Osteoporose, Osteopenie und schnelle Knochenbrüche.

Den Körper entsäuern bei Zahnproblemen

Calcium befindet sich auch in unseren Zähnen und auch hier sorgt es für die nötige Festigkeit. Ist unser Körper übersäuert, wird auch aus den Zähnen Calcium entzogen.

Ein niedriger pH-Wert im Mund entmineralisiert den Zahnschmelz. Kommen zuckerhaltige Nahrungsmittel und Getränke sowie Milchsäurebakterien dazu, erhöht sich gleichzeitig auch das Risiko für Karies.

Die Übersäuerung greift die Zähne an. Diese sowie das Zahnfleisch werden empfindlicher und zeigen dadurch, dass im Körper etwas nicht stimmt.

Schlafstörungen bei einem gestörten Säure-Basen-Haushalt

Wenn der pH-Wert zu niedrig ist, fühlen wir uns schnell müde und erschöpft. Aber dennoch leiden wir dann unter Schlafstörungen.

Diese sind ein eindeutiges Zeichen für Calciummangel. Unser Körper möchte das fehlende Calcium aus Muskeln und Knochen ziehen, um den pH-Wert anzupassen.

Ständige Müdigkeit Säure Basen Haushalt

Deshalb verspannen sich vor allem Muskeln und wir leiden an innerer Unruhe, die uns nicht schlafen lässt.

Übergewicht macht den Körper sauer

Wenn durch säurebildende Lebensmittel zu viele Säuren in den Körper gelangen, kann er sie nicht selbstständig wieder ausscheiden.

Die überschüssigen Säuren werden oft im Fettgewebe zwischengelagert.

Dort heften sie sich an die Fettzellen. Symptomatisch für eine Übersäuerung sind Fettansammlungen, Schwierigkeiten beim Abnehmen sowie Cellulite.

Die Muskeln schmerzen bei Übersäuerung

Bei einer Übersäuerung wird die Nährstoffaufnahme aus dem Blut in die Muskulatur gestört.

Unsere Muskeln benötigen aber vor allem die Basen Calcium und Magnesium, um zu entspannen und zu funktionieren.

Ein Mangel an Basen führt zu Verspannungen und die Sauerstoff tragende Blutkapillaren verengen sich. Unseren Muskeln wird dadurch Sauerstoff entzogen.

Symptomatisch für eine Übersäuerung sind Muskelschmerzen, Krämpfe sowie geschwächte Muskeln.

Wie kann ich testen, ob ich eine Entsäuerung brauche?

Oftmals lesen wir von sogenannten pH-Teststreifen für den Urin. Diese sind aber ein wenig umstritten. Häufig wird gesagt, dass sie nicht aussagekräftig genug seien, um den gesamten Säure-Basen-Haushalt zu checken.

Die Teststreifen messen nämlich nicht den pH-Wert im Gewebe, sondern nur den im Urin.

Ist dieser Wert jedoch sehr weit außerhalb der Norm, hast du schon erste Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Nur ein Bluttest, ausgewertet im Labor, kann einen ganz genauen Aufschluss geben, ob dein pH Wert im Reinen ist.

Wie kann ich meinen Körper entsäuern: 4 Schritte zum Erfolg

Aus chemischer Sicht neutralisieren Basen Säure. Aber beim Entsäuern des Körpers muss man etwas vorsichtiger vorgehen. Die beste Behandlung zum Körper entsäuern ist eine basenüberschüssige, säurearme Ernährung.

Das heißt: viel Obst und viel Gemüse. Wenn wir allerdings schon länger an einer Übersäuerung leiden, hilft eine einfache Ernährungsumstellung allein nicht mehr aus.

Dann ist das Entsäuerung mit Therapie notwendig, die von einer Ernährungsumstellung begleitet wird.

Das kann dir helfen wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Durch das Entsäuern können Säuren schneller ausgeleitet und eingelagerte Schlacken besser gelöst werden.

Wenn wir den Körper entsäuern gehen wir in drei Schritten vor, die individuell durch weitere Schritte ergänzt werden können.

  1. Eingelagerte Schlacken müssen gelöst und aus dem Körper geleitet werden.
  2. Die Ernährung solltest du möglichst dauerhaft auf basische Lebensmittel umstellen. Säurebildende Lebensmittel sind ein Tabu.
  3. Der Organismus muss mit basischen Mineralstoffen versorgt werden, damit das körpereigene Mineralstoffdepot wieder aufgefüllt wird

Eine Entsäuerung des Körpers sollte mindestens ein bis zwei Wochen dauern. Und ist in vier Schritte gegliedert.

Schritt 1: Entsäuerung mit Basenfasten und Ernährung

Jetzt wird es Zeit die Ernährung umzustellen. Wer sich basisch ernährt, kann Säuren aus dem Körper loswerden.

In dieser Zeit isst du im besten Fall nur oder zumindest zum größten Teil basische Lebensmittel. Verzichte auf Säurebildner. Das entlastet deinen Stoffwechsel und hilft Säuren auszuscheiden.

Körper entsäuern mit Basentee

Während dem Basenfasten sind diese Lebensmittel verboten:

  • Süße Getränke und Zucker
  • Alkohol
  • Weißmehl
  • Fertiggerichte
  • und tierische Fette

Das steht auf deinem Speiseplan

  • Viel grünes Gemüse, wie Grünkohl, Gurken, Brokkoli, Spinat, Rucola, Kohl, grüne Paprika, Mangold, Sellerie, Artischocken, Zucchini, grüner Spargel
  • Ganz viel Wasser und Basentee
  • Calcium- und magnesiumreiche Lebensmittel wie roher Kakao, Avocados, Grünkohl, Bananen, Kürbiskerne, Bohnen, Blattgemüse, Brennnessel, Haselnüsse, Trockenfeigen und Chia Samen
  • Weitere basische Lebensmittel sind: Kohlrabi, Blumenkohl, Karotten, Aprikosen, Kiwi und Fenchel

Schritt 2: Basenbädern zum Entsäuern

Unsere Haut ist ein wichtiges Ausscheidungsorgan. Sie hilft uns dabei unerwünschte Säuren loszuwerden.

Ganz toll während einer Kur sind auch Basenbäder, die vor allem für Entspannung sorgen.

Zwei bis drei Mal in der Woche kannst du ein warmes Basenbad nehmen. Die Muskeln entspannen sich, du kannst psychisch abschalten, Gelenkschmerzen werden merklich gemildert und die Anspannung des Alltags schwindet.

Die Bäder bestehen aus Mineralien, Aktiv-Basen und natürlichem Salz. Natron zum Beispiel ist eine sehr gute basische Verbindung, die gern zu Basebädern hinzugefügt wird.

Natron erhöht den pH-Wert des Badewassers. Basebäder regen zur Entsäuerung des Körpers an und die Säuren werden über die Haut aus dem Körper geleitet.

Schritt 3: Natron kann den Körper entsäuern

Natron oder Backpulver kennen wir meistens nur aus der Küche. Es ist aber auch ein tolles Mittel gegen Übersäuerung, Harnwegsinfekte und Sodbrennen.

Natron kann die überschüssige Magensäure und saure Nahrungsmittel neutralisieren. Deshalb kommt es beim Basenfasten sehr oft zum Einsatz.

Körper entsäuern mit Natron

Löse dafür morgens, mittags und abends 1 Gramm Natron in Wasser auf.

Wichtig: Verwende kein Backpulver, sondern nur reines Natron!

Schritt 4: Basenpulver für den Säure-Basen-Haushalt

Unser Organismus hat ganz zu kämpfen, wenn er übersäuert ist. Er braucht jetzt besonders viele Mineralstoffe, um in Balance zu bleiben. Diese Mineralstoffe fehlen an anderen Stellen. Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Co sind die Folgen.

Basenpulver sollen dem Körper helfen die Säuren zu neutralisieren. Und liefern ihm Mineralstoffe, die ihm fehlen.

Ein Basenpulver enthält deshalb: Natron, Magnesium, Kalium und Calcium.

Das Pulver löst du in Wasser auf. Und dann trinkst du es zu den Mahlzeiten.

Was tut sich nach der Entsäuerungskur?

Nach dem Entsäuern wirst du deutliche Unterschiede merken und dich recht schnell besser fühlen.

Die ersten oberflächlichen Zeichen für eine erfolgreiche Entsäuerung des Körpers sind das Verschwinden von Dellen und Cellulite sowie Falten und eine glattere, sauberere Haut.

Auch der Haarwuchs wird wieder besser und die Haare gesünder. Körperlich wirst du dich fitter fühlen.

Gute Laune nach dem Entsäuern des Körpers

Du kannst besser schlafen und bist nicht mehr so unruhig.

Deine Stimmung hellt sich auf und du hast mehr Energie.

Auch kannst du dich wieder besser konzentrieren und eventuell gehen auch Gelenk- und Muskelschmerzen weg.

Nach der Entsäuerung des Körpers wirst du dich sowohl körperlich als auch seelisch belastbarer und leistungsfähiger fühlen.

Welche Folgen kann eine Übersäuerung haben?

Wenn das Neutraliseiren der Säuren durch basische Mineralstoffe nicht mehr ausreicht, entstehen Schlacken oder Salze.

Das kann dir helfen wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Die körpereigenen Ausscheidungsorgane sind mit der Ausscheidung der Schlacken überfordert. Und das hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Vom Kopf bis zu den Fußspitzen.

Die Folgen der Übersäuerung

  • Falten und Cellulite
  • Arthritis und Arthrose
  • Nieren-, Gallen- und Blasensteine
  • Verengungen der Blutgefäße, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Harnsteinkristalle
  • Chronischer Mineralstoffmangel
  • Herzerkrankungen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Karies, Zahnfleischbluten
  • Knochen werden brüchiger, Muskeln bauen sich ab
  • Allergien
  • Diabetes
  • Gicht
  • Krebserkrankungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rheuma

Vor allem in der Alternativmedizin ist man überzeugt davon, dass die Übersäuerung des Körpers der Auslöser für viele Krankheiten ist. Die Schulmedizin hält sich aufgrund von fehlenden Studien noch mit Aussagen zurück.

Unser Fazit

Unsere ungesunden Lebensgewohnheiten machen den Körper früher oder später sauer. Es schadet nicht zwischendurch eine kleine Entsäuerungskur zu starten. Vor allem dann, wenn du dich durchgehend schlapp fühlst und weißt, dass du dich ungesund ernährst und zu wenig bewegst.

Dafür musst du nicht zwingend Basenpulver oder Tees zu dir nehmen. Es reicht auch die Ernährung umzustellen. Also mehr basenbildende Lebensmittel wie Obst und Gemüse zu essen.