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Hummus selber machen, yummy! Wir zeigen euch wie ihr in wenigen Minuten einen selbst gemachten Kichererbsen-Dip zubereiten könnt.

Im nahen Osten ist der Kichererbsen-Dip bei keinem Essen wegzudenken. Ob am Morgen, mittags oder abends: Hummus passt einfach immer. Meist wird die Kichererbsen-Creme aber als Mezze serviert, also als Teil einer gemischten Vorspeisenplatte.

Schön langsam findet die Kichererbsen Creme auch den Weg in unsere Küchen. Wir essen die Kichererbsen-Paste zu Ofengemüse, Grillkäse, Brot, Fleisch und am liebsten zu Fladenbrot.

Ob Palästinenser, Israeli, Libanese oder Syrer: Für sie alle ist das cremige Kicherbsenpüree ein Nationalgericht und steht beinahe täglich auf dem Tisch.

Warum sollte man Hummus selber machen?

Wer schon mal ein selbstgemachtes Hummus essen durfte, weiß wie himmlich der Dip schmecken kann.

Die gekaufte Variante schmeckt hingegen meist ziemlich langweilig. Zum Glück kann man Hummus selber machen. Und zwar ganz einfach und mit wenigen Zutaten.

Habt ihr schon mal auf die Verpackung von gekauftem Hummus geguckt? Ziemlich weit vorne in der Zutatenliste steht Zucker. Was hat Zucker in Hummus verloren? Naja ganz einfach: Zucker ist ein Geschmacksträger und soll uns den gekauften Kichererbsen Dipp schmackhafter machen.

3 köstliche Hummus Rezepte

In manchen Hummus Sorten stecken auch Farb- und Konservierungsstoffe. Wirklich appetitlich ist das nicht. Dabei ist Hummus selber machen wirklich ein Kinderspiel. Wer es einmal versucht hat, wird Hummus nie wieder kaufen.

Na, auf den Geschmack gekommen? Wir zeigen euch wie ihr Hummus selber machen könnt. Ganz schnell und unkompliziert.

Hummus selber machen: Das Rezept für den leckeren Kichererbsen-Dip

Zum Hummus selber machen braucht ihr nur sehr wenige Zutaten. Das Kichererbsen-Püree hat übriges einen weiteren großen Vorteil: Man braucht dafür kaum vorauszuplanen. Die Creme lässt sich nach Lust und Laune schnell anrühren.

Kichererbsen aus der Dose oder getrocknet?

Ihr könnt die Erbsen entweder aus der Dose nehmen oder getrocknete Erbsen. Beides ist möglich.

Wenn ihr öfter Kichererbsen esst, zahlt es sich aus getrocknete zu kaufen. Sie sind nämlich um einiges günstiger.

Wer sich für getrocknete Erbsen entscheidet, muss die Kichererbsen über die Nacht in Wasser einlegen und anschließend kochen. Das dauert mindestens eine Stunde.

Hummus selber machen mit Kurkuma und Rote Beete

Beim Kochen von Kichererbsen entsteht übrigens eine große Menge weißer Schaum. Den entfernt ihr einfach mit einem Löffel.

Rein geschmacklich merkt man aber keinen Unterschied zwischen Kichererbsen aus der Dose und getrockneten. Wer getrocknete Erbsen nimmt, hält am besten einen Teil des Kochwassers auf. Davon brauchen wir nämlich ein wenig, um das Hummus cremiger zu machen.

Zutaten für selbst gemachtes Hummus

Dieses Rezept reicht für 4 Personen

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl – wer es gerne scharf hat kann 1/2 EL durch Chiliöl ersetzen
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 EL Tahin Paste (Sesampaste)
  • Salz und gemahlener Kreuzkümmel

Utensilien fürs selbstgemachte Hummus:

Küchenmaschine, Pürierstab oder Mixer

Anleitung zum Hummus selber machen

  1. Kichererbsen abgießen und mit kaltem Wasser kurz abspülen. Abtropfen lassen.
  2. Knoblauch schälen und würfeln
  3. Kichererbsen mit Knoblauch, Öl, Zitronensaft und Tahin in die Küchenmaschine geben
  4. Rühren bis eine cremige Masse entsteht
  5. Abschmecken und fertig!

Zubereitungstipps für Kichererbsen-Püree

Tahini wird auch Tahin oder Tahina genannt. Man kann die Paste aus geschälten und ungeschälten Sesamsamen kaufen. Tahini mit ungeschälten Samen ist dunkler und schmeckt herber.

Je schärfer das Küchengerät, desto besser wird die Schale der Kichererbse aufgeschnitten. Und je weniger Stücke der Schale in der Paste bleiben, desto feiner und cremiger wird das Kichererbsen-Püree.

Anleitung für selbstgemachtes Hummus Rezept

Hummus ist im Kühlschrank bis zu 4 Tage haltbar. Der Kichererbsen-Dip zieht nach, wenn er gekühlt wird. Deckel drauf, dann bleibt’s schön cremig und trocknet nicht aus.

1/2 Teelöffel Natron im Kochwasser der getrockneten Kichererbsen bindet enthaltenen Zucker. Er ist dafür verantwortlich, dass viele einen Blähbauch bekommen, wenn sie Hummus essen. Eine Prise Salz löst dieses Problem.

Hummus kann man mit vielen Zutaten verfeiern. Pfeffer, Avocado, Kürbis, Koriander, Currypulver – tobt euch aus 🙂

Buntes Hummus selber machen

Wer es gerne ein wenig farbiger hat, kann sich jetzt vollkommen austoben 🙂

Hummus orange färben

Auch orange ist Hummus echt schön anzusehen. Dafür nehmt ihr einfach Paprikapulver. Wer es gerne extra scharf hat, greift zu scharfem Pulver. Für alle, die es nicht scharf mögen, gibt’s eine Alternative: Edelsüßes Paprikapulver.

Im Herbst bietet sich auch Kürbis an – einfach ein kleines Stück davon kochen und einen Teil des Öls durch Kürbispüree ersetzen.

Hummus gelb färben

Gelbes Hummus bekommt ihr mit der Hilfe der Kurkumawurzel. Einfach eine kleine Menge des intensiv gelb färbendes Kurkumapulvers ins fertige Hummus streuen und umrühren.

Hummus pink färben

Wer es gerne hellrosa bis kräftig pink hat, greift zu getrockneter Rote Bete. Das Pulver färbt euren Kichererbsen-Dip so rosa oder pink wie ihr es möchtet und hat dabei keinen nennenswerten Eigengeschmack.

Rotes Hummus selber machen

Das steckt in selbstgemachtem Hummus

Hummus selber machen zahlt sich auf vielen Ebenen aus. Zum Beispiel bleiben dadurch die Vitamine und Spurenelemente besser erhalten.

Die Inhaltsstoffe der Kichererbse können sich sehen lassen. In ihr stecken die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E. Zusätzlich aber auch Magnesium, Eisen und Zink. Diese große Anzahl an Inhaltsstoffen machen die Hülsenfrucht vor allem für Vegetarier und Veganer zum sehr gut geeigneten Energielieferanten.

Besonders interessant: Der hohe Anteil an Eiweiß. 100 Gramm Kichererbsen enthalten 18 Gramm Protein. Mit dieser Portion deckt man schon knapp ein Drittel des Tagesbedarfs an Eiweiß.

Die vielen Ballaststoffe machen die Erbse zu einem guten Sattmacher außerdem unterstützen sie die Gesundheit unseres Darms.

Hummus ist viel mehr als nur Kichererbsen-Dip

Hummus ist ein Lebensgefühl. In New York, Amsterdam und ja sogar in Berlin gibt es Hummus-Restaurantes. Sie bieten selbstgemachtes Hummus in vielen unterschiedlichen Variationen an. Mit ein paar Kleinigkeiten beim Rezept schmeckt die Kichererbsen-Creme schon ganz anders. Das ist das was Hummus so besonders macht.

Abhängig von Land, Restaurant und selbstverständlich Koch unterscheidet sich der Kichererbsen-Aufstrich in Konsistenz, Farbe und Geschmack. Von super fluffig bis dickflüssig, süßlich bis hin zu richtig scharf ist alles dabei.

Spannende Fakten rund um Kichererbsen

Weil wir Kichererbsen einfach so sehr lieben, bekommt ihr jetzt noch eine große Portion Wissenswertes rund ums Hummus selber machen.

Ursprünglich stammt die Kichererbse aus dem türkisch-asiatischen Raum. Von dort aus hat sie sich in der gesamten Mittelmeerregion verbreiten. Und es sogar bis nach Indien geschafft.

Hummus selber machen Kichererbsen Dip

Rein botanisch betrachtet gehört die Kichererbse zu den Hülsenfrüchten – genauer unterteilt zu den Bohnen. Damit sie sich rundum wohl fühlt und gut gedeihen kann, braucht sie subtropische Temperaturen. Deshalb ist der Anbau der Hülsenfrucht in Indien stark verbreitet.

Die eine Kichererbse gibt es übrigens nicht. Es gibt nämlich zwei Sorten. Die gelbe und etwas größere Kichererbse stammt aus dem Mittelmeerraum. Die etwas kleinere und braune Sorte ist in Indien heimisch.

Unser Fazit:

Wer Hummus selber machen kann, punktet immer. Unser schnelles und einfaches Rezept für Kichererbsen-Dip ist alles andere kompliziert und kann auch spontan Mal abends angerührt werden.

Ihr könnt Hummus aber auch perfekt als Lunch mit ins Büro nehmen.