kanaDu Entzündungshemmender Tee hilft dir bei Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Erkältungen und vielem mehr. Hier findest du das ultimative Rezept für eine Tasse entzündungshemmenden Tee.
Mit Entzündungen ist nicht zu spaßen. Sie können den Körper nachhaltig schwächen und uns anfälliger für Krankheiten machen. Nicht immer muss man sofort zu Medikamenten greifen, manchmal reichen auch Hausmittel.
Ein gutes Beispiel dafür ist die richtige Wahl der Teezutaten. Sie können Entzündungen vorbeugen oder bestehende abbauen.
Zwar helfen Entzündungen grundsätzlich deinem Körper dabei, Wunden, Gewebeschäden oder Infektionen schneller auf natürlichem Wege zu heilen und Krankheitserreger zu eliminieren.
Langfristig können Entzünden allerdings zu ernstzunehmenden Krankheiten führen.
Wenn du also lange gesund und auch fit bleiben willst, solltest du versuchen, sie bestmöglich zu vermeiden. Dabei kann dir ein entzündungshemmender Tee helfen.
Inhaltsverzeichnis
Wie entstehen Entzündungen im Körper?
Eine Entzündung ist kein Krankheitsbild. Vielmehr ist eine Entzündung die typische Reaktion des Körpers auf Einflüsse wie Krankheiten, Verletzungen oder Viren, welche Gebe- oder Zellschäden auslösen.
Durch die Entzündung versucht der Körper, das Schlimmste zu verhindern.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung einer Entzündung sind Krankheitserreger, eingedrungene Fremdkörper, extreme Temperaturen, Chemikalien oder abgestorbene Gewebsteile, die als Fremdkörper behandelt werden und bei Autoimmunerkrankungen sogar körpereigene Zellen.
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Tritt eine solche Ursache auf, werden die Immunzellen durch Botenstoffe, sogenannte Mediatoren, alarmiert.
Dazu zählen Histamine, Zytokine und Prostaglandine. Durch diese Botenstoffe werden dann auch die typischen Symptome einer Entzündung hervorgerufen.
Dazu gehören
- Schmerzen,
- eine starke Rötung der betroffenen Körperstelle,
- Gewebeschwellungen,
- Schüttelfrost,
- Müdigkeit und Kopfschmerzen
- und oftmals auch Funktionsstörungen in den betroffenen Bereichen.
Durch Histamin werden die kleinen Blutgefäße erweitert, was eine stärkere Durchblutung des betroffenen Bereiches zu Folge hat. Dadurch errötet das betroffene Gewebe. Histamin sorgt zusätzlich für eine stärkere Durchlässigkeit der Blutgefäße, wodurch der Juckreiz hervorgerufen wird.
Prostaglandine sorgen für die Entstehung von Schmerzen und sind durch die Einwirkung auf Blutgefäße für die starke Überwärmung verantwortlich.
Zytokine sind für die Alarmierung der Immunzellen zuständig. Sie koordinieren auch die Tätigkeit der Immunzellen. Durch die größere Durchlässigkeit der Gefäße gelangen weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Blutplasma direkt an die betroffene Stelle.
Es kommt zu einer stark eiweißhaltigen Flüssigkeitsansammlung, welche für die Schwellung verantwortlich ist. Der Körper versucht, die betroffenen Stellen zu vernichten und Krankheitserreger zu eliminieren.
Wenn die Leukozyten ihre Arbeit verrichtet haben, sterben sie ab. So kommt es zur Eiterbildung im Bereich der Entzündung. Nachdem die Auslöser der Entzündung vernichtet worden sind, beginnt der Heilungsprozess.
Der Körper bildet die abgetöteten Gewebsstellen neu aus, es wird ersetzt. Ist der betroffene Bereich allerdings zu groß, kann der Körper diese Aufgabe nicht ohne Hilfe schaffen.
Es kommt zur Bildung von Narbengewebe, das keine Funktion mehr hat. Dieses kann unter Umständen für weitere Schmerzen sorgen.
Entzündungen können allerdings auch durch andauernden Stress ausgelöst werden. Wie du siehst: Entzündungen sind ein sehr weit gefasster Begriff.
Welche sind die häufigsten Entzündungskrankheiten?
Entzündungen müssen nicht zwingend durch Krankheitserreger und Viren ausgelöst werden.
Bei einigen, teilweise schon schwereren Krankheiten zählt die Entzündung als ernstzunehmendes Symptom.
Umgekehrt ist es ebenso möglich, dass eine der folgenden Krankheiten erst durch eine einfache Entzündung ausgelöst wird. Zu diesen Krankheiten zählen unter anderem
- Krebs
- Asthma
- Herzerkrankungen
- Alzheimer
- Tuberkulose
- Parodontitis
- Magengeschwüre
- Rheumatoide Arthritis
- Morbus Crohn
- Aktive Hepatitis
- Colitis ulcerosa
- Chronische Sinusitis
- und weitere.
Du kannst deinen Körper mit natürlichen Mitteln dabei unterstützen, die Entzündungen in den Griff zu bekommen. Sehr viel hängt an unseren Ernährungsgewohnheiten. Gelingt es dir also, dich gesund zu ernähren, dann tust du deinem Körper einen sehr großen Gefallen damit.
Ich kann dir das Kochbuch Heimliche Entzündungen ans Herz legen. Du findest darin 70 einfache, aber sehr gesunde Rezepte, die entzündungshemmend wirken.
Geschrieben wurde das Buch von der Ernährungstechnikerin Silvia Bürkle. Sie erklärt im Ratgeber ganz einfach und mit vielen Beispielen wie die Ernährung auf unseren Körper wirkt und welche Lebensmittel ihm guttun.
Warum ist Tee entzündungshemmend?
Tee ist reich an sekundären Pflanzenstoffen – allen voran Polyphenole. Dazu zählen Flavonoide, Phenolsäure und Anthocyane. Polyphenole kommen ganz natürlich in Pflanzen vor, wo wir sie als Farb- oder Geschmackkstoffe wahrnehmen können. Sie helfen den Pflanzen sich vor der Sonne oder Fressfeinden zu schützen.
Aber sie schützen nicht nur Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen, sondern haben einen ähnlichen Effekt in unserem Körper.
Polyphenole wirken entzündungshemmend, antioxidativ und können den Blutdruck regulieren, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) auf seiner Website. Und genau davon profitieren wir, wenn wir uns eine Tasse davon einschenken.
Die Wirkstoffe im Tee wirkt über zwei Mechanismen
- Reduktion von entzündungsfördernden Signalstoffen im Körper
- Neutaslierung freier Radikale
Wann hilft entzündungshemmender Tee und wann muss ich Tabletten nehmen?
Entzündungshemmender Tee ist natürlich und biologisch. Er wirkt unterstützend und bei leichten Entzündungserscheinungen. Nebenwirkungen hat er keine, es sei denn, man reagiert allergisch auf eines der Kräuter.
Ob natürliche Mittel ausreichen, hängt von der Stärke deiner Beschwerden ab. Tee ist ein altbewährtes Hausmittel, das eine ganze Reihe von Entzündungen im Körper bekämpfen kann. Der Grund dafür sind die enthaltenen Gerbstoffe (Polyphenole). Sie haben eine antivirale, antibakterielle und antientzündliche Wirkung.
Allerdings empfehlen wir den Entzündungshemmer in Teeform nur bei leichten Beschwerden als Hausmittel. Bei starken Beschwerden raten wir dir, deinen Hausarzt aufzusuchen, der dir bessere Hilfe gegen Entzündungen bieten kann.
Den Tee kannst du dann zusätzlich einnehmen. Sie wirken unterstützend, ersetzen aber keinesfalls einen Arzt.
Wie viel Tee muss ich trinken?
Bei Hausmitteln gilt: Eine Tasse Tee macht noch keinen erkennbareren Unterschied. Du musst regelmäßig zu Kräutern und Teezusätzen greifen, wenn du eine Veränderung spüren möchtest. Die meisten Tees entfalten ihre Wirkung erst, wenn der Körper regelmäßig mit den Inhaltsstoffen versorgt wird.
Trinke jeden Tag mindestens 2 Tassen, um einen Effekt zu merken.
Entzündungshemmender Tee: Die besten Zutaten
Besonders Ingwer und Kamile hemmen Entzündungen im Körper. Ingwer kannst du als Tee zu dir nehmen oder mit Gemüse anbraten, das enthaltene Gingerol wirkt entzündunghemmend und schützt die Zellen. Kamille nimmt man ganz klassisch als Tee zu sich.
Bei der Auswahl und dem Kauf von Kräutern und Zutaten für Tees gegen Entzündungen gibt es einige Kriterien, die du beachten solltest.
Wichtig für eine gesunde, natürliche Basis ist es, auf Produkte aus garantiert biologischem Anbau zu achten. Hier wurde nicht nur die Natur und die Umwelt geschützt, auch bieten die Bio-Produkte einen besseren und natürlicheren Geschmack.
Zudem nimmst du keine Giftstoffe durch Pestizide oder Kunstdünger auf. Auch solltest du auf Qualität und Frische achten.
Am besten und gesündesten ist es natürlich, wenn du die Entzündungshemmer selbst anbaust oder im Bioladen kaufst. Grundsätzlich kannst du die folgenden Zutaten nach Belieben untereinander mischen.
Verwende aber nicht mehr als zwei für einen Tee, da sie sich in ihrer Wirkung beeinträchtigen könnten. Zu den Kräutern und Pflanzen mit hoher entzündungshemmender Wirkung zählen:
- Kamille
- Salbei
- Kukuma
- Ingwer
- Matcha
- Grüner Tee
- Löwenzahn
- Schwarzer Tee
- Echinacea
- Hagebutte
Ebenso Honig und Zimt*.
Kamille als entzündungshemmender Tee
Die Blüten der Kamlle wirken entzündungshemmend und antibaktriell. Sie sind zudem beruhigend und können beim Entspannen helfen, was bei Krankheiten die Heilung beschleunigen kann. Bei Halsschmerzen kann man Kamillentee zusätzlich zum Inhalieren verwenden.
Die Kamille ist äußerst vielseitig und wohl eine der beliebtesten Heilpflanzen. Ursprünglich stammt die Kamille aus Asien. Sie ist jedoch vollkommen anspruchslos und wächst nahezu überall. Die Blütezeit der Kamille liegt zwischen Mai und Juni. Die optimale Erntezeit ist laut Experten drei bis maximal fünf Tage nach dem Aufblühen.
Die Kamille beinhaltet unterschiedliche ätherische Öle, welche gut gegen Entzündungen wirken.
Zudem wirkt sie auch entkrampfend, verdauungsfördernd, desinfizierend und ist die richtige Wahl bei Problemen mit Magen und Darm. Sie findet nicht nur als Tee, sondern auch für Bäder und Spülungen, in Salben oder Cremen Anwendung.
Kamillentee wird bei diesen Beschwerden eingesetzt:
- Magenschliemhautentzündung
- Bauchschmerzen
- Nebenhöhlenentzündungen
- Erkältungen
- Entzündungen im Mund- und Rachen
Salbei als entzündungshemmender Tee
Entzündungshemmender Tee aus Salbei ist besonders effektiv. Auch der Salbei bietet eine sehr vielseitige Wirksamkeit.
So findet er beispielsweise bei Schleimhautentzündungen oder dem Reizmagensyndrom Anwendung und hilft gegen übermäßige Schweißbildung, besonders Schweißfüße und Nachtschweiß.
Zudem wirkt Salbei gegen Pilze, Viren und Bakterien, er ist schweiß- und entzündungshemmend.
Zuständig für dieses breite Wirkungsfeld sind mehrere ätherische Öle, die im Einklang stehen und so Entzündungen bekämpfen.
Keines dieser Öle ist dominant, es herrscht ein gleichmäßiges Zusammenspiel. Salbei kann sogar Keime abtöten. Du kannst das Heilkraut nicht nur als Tee verwenden, es wird auch gekaut, zu Salben und Cremen oder zu Hustensaft verarbeitet.
Salbei kommt zum Einsatz bei
- Entzündungen im Mund- und Rachen
- Halsschmerzen
So stellst du Hustensaft aus Salbei selbst her!
Kurkuma als Entzündungshemmer
Kurkuma, auch bekannt als Gelbwurz oder indischer Safran ist stark antioxidativ und daher entzündungshemmend.
Die Pflanze an sich stammt aus den Gebieten Südostasiens, hauptsächlich jedoch Indien, wo sie schon über 5.000 Jahre als Heilpflanze gegen Entzündungen und andere Beschwerden bekannt ist.
Kurkuma stammt aus der Familie der Ingwerpflanzen. Die Pflanze selbst wird rund einen Meter hoch, interessant ist aber, wie auch beim Ingwer selbst, die Wurzel. Die Wurzelknollen werden getrocknet und dann pulverisiert.
Das Kurkuma-Pulver kann als entzündungshemmender Tee zubereitet und genossen werden. Der wichtigste Inhaltsstoff von Kurkuma ist das Curcumin, das in der Lebensmittelindustrie auch als Färbemittel und Geschmacksträger zum Einsatz kommt.
Der Wirkstoff Curcumin hat aber noch weitere besondere Kräfte, durch die die eigene körperliche Gesundheit wiederhergestellt und gefördert werden kann.
So wirkt Curcumin nicht nur entzündungshemmend, sondern auch schmerzstillend und krebshemmend.
Zudem hilft es beim Abtransport von Schwermetallen aus dem Körper, während es den Knochenabbau hemmt. Kurkuma ist somit das Wunder-Heilmittel gegen nahezu alle Beschwerden.
Kurkuma lindert Schmerzen bei
- Arthrose (Gelenkverschleiß)
- chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
11 gute Gründe regelmäßig Kurkuma zu essen!
Honig als natürlicher Entzündungshemmer
Ein entzündungshemmender Tee ohne Honig könnte ein Versäumnis darstellen, da Honig sehr gut wirkt. Schwellungen, erhöhte Temperaturen und lokaler Schmerz können durch Honig gelindert werden.
Zudem fördert das Naturprodukt das Wachstum von sogenannten Fibroblasten, also bestimmten Zellen im Bindegewebe. Dadurch vereilen Wunden gleichmäßiger und die Narbenbildung verringert sich.
Zudem wirkt Honig antiseptisch und wird deshalb auch als Wundauflage verwendet.
Zimt im Anti-Entzündungstee
Zimt* zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt. Gewonnen wird Zimt* aus der getrockneten Rinde der Äste des tropischen Zimtbaumes.
Es gibt zwei Sorten Zimt*, den Cassia-Zimt* und den Ceylon-Zimt, wobei erster aus China stammt und als verfälschter Zimt bezeichnet wird. Der Ceylon-Zimt kommt nicht nur bei Bratäpfeln oder Lebkuchen zu Weihnachten zur Verwendung aus ihm kann auch leckerer, entzündungshemmender Tee gemacht werden.
Die ätherischen Zimtöle wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch antiseptisch, blutdruck- und kreislaufregulierend und auf die Darmmuskulatur entspannend.
Dieser Tee hilft gegen Nervosität und innere Unruhe!
Entzündungshemmender Tee mit Ingwer
Ingwer besteht aus weit über 160 unterschiedlichen Inhaltsstoffen, worunter sich eine Vielzahl an Scharfstoffen und speziellen ätherischen Ölen befinden.
Die Wurzel hilft bei der Verdauung, ist antibiotisch, antiseptisch und immunstimulierend. Gegen Erkältungen und Übelkeit kann mit Ingwer gut angekämpft werden.
Für einen entzündungshemmenden Tee aus Ingwer sollte die Wurzel in dünne Scheiben geschnitten oder aufgerieben werden. Wenn es sich um Bio-Ingwer handelt, darf die Schale mitverwendet werden, wenn nicht, sollte er geschält werden.
Dies übergießt du dann mit kochendem Teewasser und lässt es zehn bis 20 Minuten ziehen. Für einen etwas milderen Geschmack empfehlen wir dir ein bis zwei Teelöffel Honig, der zusätzlich entzündungshemmend wirkt.
Deshalb haben wir Ingwer auch in unsern Sirup gegen Erkältungen gepackt. Schmeckt unheimlich lecker und hilft selbst gegen hartnäckig rinnende Nasen.
Ingwer sorgt für Linderung bei
- Entzündungen im Mund- und Rachen
- Menstruationsbeschwerden
- Hautentzündungen
Versuch mal diesen DIY Ingwersirup!
Matcha als Entzündungshemmer
Matcha ist japanischer Grüntee,der zu feinem Pulver zermahlen wurde. Das Pulver ist von einem intensiven Grün-Ton und einem süßlichen oder leicht herben Geschmack geprägt.
Matcha zählt als Muntermacher und gesundheitsfördernd, was schon im frühen Japan bekannt war. Zudem soll Matcha, neben der entzündungshemmenden Wirkung gegen Alzheimer und Krebs wirken.
Matcha hat seinen Preis, aber wir können dir versichern, das ist er wert. Matcha schmeckt auch den meisten, die keine Grüntee-Freunde sind, dank seiner speziellen Geschmacksnote. Falls er dir mit Wasser nicht schmeckt, mach dir einfach einen Matcha Latte :)
Grüner Tee ist entzündungshemmend
Grüntee wird als eines der besten Mittel zur Gesundheitsförderung und -erhaltung angesehen. Entzündungshemmender Tee aus einer der unzähligen Grünteesorten wirkt nachweislich bei über 60 Krankheiten.
Auch bei solchen, die nicht entzündungsbedingt sind. Grüner Tee wirkt unter anderem entgiftend, antiviral, antibakteriell, immunstärkend, entsäuernd, verdauungsfördernd und hilft nachweislich gegen Karies.
Grüntee kommt bei diesen Entzündungen zum Einsatz:
- chronische Darmentzündungen
- Arthritis (Gelenkverschleiß)
Löwenzahn ist ein natürlicher Entzündungshemmer
Wenn du bisher dachtest, Löwenzahn wäre Unkraut oder Dekoration, dann hast du dich getäuscht. Der Korbblütler zählt zu den gesündesten Wiesenpflanzen.
Löwenzahn kann neben Tees auch für sommerliche Salate verwendet werden. Er hat eine harntreibende und appetitanregende Wirkung, ist krampflösend und kurbelt den Stoffwechsel an.
Wir empfehlen dir, aus den Wurzeln einen Tee zu kochen, da diese gehaltvoller sind, als die Blätter. Zuerst solltest du die Wurzel trocknen lassen, danach kannst du sie pulverisieren oder in Scheiben schneiden.
Lass dann drei bis vier Teelöffel in einer Tasse heißem Wasser fünf bis zehn Minuten ziehen. Aber auch als Salat wirkt Löwenzahn sehr gesund auf unseren Körper.
Yummy! 4 leckere Löwenzahn Salat Rezepte, die du lieben wirst!
Schwarztee als entzündungshemmender Tee
Für die Herstellung von schwarzem Tee kommen die Blätter der amellia Sinensis zum Einsatz. Im Unterschied zum Grüntee hat Schwarztee weniger Gerbstoffe. Dennoch gilt er als stark entzündungshemmend und hat eine antibakterielle Wirkung.
Schwarzer Tee kommt gerne zum Einsatz, wenn jemand entzündete Hautpartien hat. Dafür trinkst du den Tee allerings nicht, sondern macht einen Umschlag daraus.
So gehst du vor:
- Fülle eine Tasse mit heißem Wasser
- Lass den Teebeutel 10 Minuten darin ziehen
- Schütte den ersten Aufguss weg, er enthält zu viele Gerbstoffe
- Mache ein einen zweiten Aufguss
- Tränke einen Lappen in Tee und lege ihn 10 Minuten auf die betroffene Hautstelle auf
Echinacea
Wenn du unter einer Entzündung leidest, die vone ienr Infektion hervorgerufen wurde, dann ist Echinacea die passende Wahl für dich. Der purpurrote Sonnenhut greift gezielt pro-entzündliche Zytokine an.
Trinke den Tee, wenn du unter Schnupfen und Husetn leidest, denn in einer Studie konnte Wirkung der Pflanze auf Rhinoviren (verantwortlich für Erkältungen) nachgewiesen werden.
Er zählt zu den Tees mit dem höchsten Antioxidantien-Gehalt.
Hagebutte
Hagebutten gelten als beliebtes Hausmittel gegen Entzündungen . Die roten Früchte der Rose stecken voll mit Polyphenolen, Vitamin C, Pro-Vitamin A und Vitamin E.
Sie werden schon seit vielen Generationen als Entzündungshemmer eingesetzt. Ganz besonders gut kann Hagebuttenpulver seine Wirkung in den Gelenken entfalten, weshalb es bei Rheuma (Gelenksentzündungen) gerne in heißem Wasser aufgelöst und getrunken wird.
Rezept für den ultimativen entzündungshemmenden Tee
Der Vorteil liegt in der Vielfalt der Wirkstoffe bei minimalen Mengen der einzelnen Naturprodukte. Dieser Tee bietet auch einen sehr guten Geschmack und wirkt stark entzündungshemmend. Zudem ist er eine hervorragende Wahl für deinen Start in den Tag.
Tipp: Kombiniere Tee mit etwas pflanzlichem Fett. So kann der Körper die Wirkstoffe besser aufnehmen.
Entzündungshemmender Tee

Zutaten
- 1 cm frischer Ingwer
- 1/2 TL Kurkuma Pulver
- 1 TL Kokosöl
- 1 Prise Zimt
- 1 TL Honig
Anleitung
- Bringe Wasser zum Kochen. Rühre alle Zutaten ein. Außer den Honig.
- Lass den Tee auf Trinktemperatur abkühlen und rühre dann den Honig unter. Wenn du den Honig zu früh dazu gibst, verliert er durch die Hitze seine positiven Eigenschaften.
- Trinke den Tee zügig und am besten ein Glas Wasser dazu.
Solltest du unter Bluthochdruck leiden oder Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, frage zuerst deinen Arzt.
Unser Fazit
Du weißt jetzt eine Menge über entzündungshemmende Naturprodukte als Alternative zu Medikamenten. Entzündungshemmender Tee ist bei leichten Symptomen die bessere Wahl.
Zudem wirken die meisten Naturprodukte vorbeugend gegen andere Krankheiten und helfen beim Abnehmen oder kurbeln die Verdauung an. Bei speziellen gesundheitlichen Problemen oder der Einnahme Medikamente solltest du allerdings zuerst mit deinem Arzt sprechen, ob du den natürlichen und gesunden Tee verträgst.
Alles Gute für dich!
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