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Wir sehnen uns alle nach mehr Zufriedenheit. Streben ständig nach höheren Zielen. Und vergessen dabei, mal anzukommen. Jetzt ist die Zeit, inne zu halten. Dankbar zu sein. Und Selbstliebe zu lernen.

Was wir nicht schon alles werden wollten. Schlanker und sportlicher. Aktiver und smarter. Empathischer und glückliche Morgenmenschen. Wir wollen die perfekte Beziehung. Die schönste Wohnung. Den knackigsten Hintern. Den aufregendsten Job.

Die Superlative der Ziele

Ja, es muss immer schneller, weiter und höher sein. Es geht immer noch ein bisschen besser. Theoretisch ist das sinnvoll. Denn Ziele motivieren uns. Sie sorgen dafür, dass kein Stillstand eintritt. Und helfen, dass Beste aus uns und unserem Leben rauszuholen.

Eine Dauerschleife der Unzufriedenheit

Doch, was ist dann eigentlich das Problem? Hier ein kleiner Exkurs in Richtung Körperoptimierung: Fünf Kilo müssen noch runter! Dann bist du der glücklichste Mensch. Und strotzt vor Zufriedenheit. Mit harter Arbeit schaffst du es, dein Traumgewicht zu erreichen.

mehr Zufriedenheit

Allerdings könnte dein Hintern straffer sein. Und wenn du dich soooooooo streckst… Oh Gott, sind das etwa Winkearme? Sobald ein Ziel in Reichweite ist, legen wir die Messlatte höher. Wir haben vielleicht 5 Kilo abgenommen, aber was macht das jetzt schon? Ich meine, bei Winkearmen??

Angeborener Masochismus

Die Wahrheit ist doch, dass wir ständig etwas Neues finden. Und uns immer mit anderen vergleichen. Vielleicht gibt es auch einen angeboren Masochismus. Wir Frauen lieben es, uns nicht zu mögen. Sind deine Füße auch schrecklich? Und die Waden – vollkommen unförmig!

Zufriedenheit im Alltag

Wir kommen einfach nicht an. Wir müssen immer weiter. Ein bisschen fühlt sich das an, wie ein Teufelskreis. Weil das, was wir haben, nicht gut genug ist. Niemals genug sein wird.  Irgendwer hat immer das Quäntchen mehr. Und das wollen wir gefälligst auch haben. Weil daran knüpfen wir unsere Zufriedenheit.

Oh, du schöne Instagram-Scheinwelt

Die Sozialen Medien tun ihr Übriges. Sie zeigen uns wie das Leben aussehen kann. Welche Klamotten wir tragen sollten. Welche Frisuren angesagt sind. Und verdammt nochmal, wie groß unser Hintern sein muss! Doch in Wahrheit wird geschummelt. Die perfekte Pose und 4-5 Filter richten das schon.

Und selbst, wenn ganz Eifrige 2-3 Fotos täglich veröffentlichen. Reiseübelkeit und Pickel kennen sie auch. Genau wie die Angst vor großen Hunden. Und den Schmerz gescheiterter Beziehungen. Doch das kann man beim Blick auf die Oberfläche nicht erkennen. Weshalb wir das gern verdrängen.

In 3 Schritten zu mehr Zufriedenheit

Um der Dauerschleife der Unzufriedenheit zu entkommen, sollten wir mal die Handbremse anziehen. Und aussteigen aus der Tretmühle der ewigen Selbstoptimierung. Mal tief durchatmen. Und mit Distanz draufgucken, was wir da eigentlich tun.

1. Höre auf dich zu vergleichen

Vorbilder sind klasse. Sie geben uns eine Richtung vor. Motivieren uns, Ziele zu erreichen. Doch wenn du eine blonde Mähne hast, kannst du Beyonce verehren wie du willst. Du wirst niemals ihren Afro-Lockenkopf haben. Oder die Lache von Hella von Sinnen. Oder den Humor von Enissa Amani.

wie werde ich zufriedener

Es mag abgedroschen klingen, aber es ist so wahr: Eine Kopie ist niemals besser als das Original. Bleibe, bei allem was du tust, dir selber treu. Lass dich inspirieren von starken Frauen. Lerne von ihnen mutig zu sein. Schau dir ab, wie Selbstvertrauen funktioniert. Übernehme ihre Zielstrebigkeit. Aber bleibe dabei immer du selbst!

2. Ändere deine Perspektive

Bevor du neue Ziele angehst, besinne dich kurz. Feier dich für das Erreichen alter Ziele. Wie cool, dass du echt 5 Kilo abgenommen hast! Du weißt, du kannst alles schaffen! Es ist wichtig, seine eigenen Erfolge auch mal zu würdigen. Das macht gut Laune, glücklich und fördert die Zufriedenheit.

Bestimmt ist deine Wishlist total lang. Du brauchst noch diese Reise, diese Couch und diesen Typen an deiner Seite. Achte mal nicht darauf, was dir noch „fehlt“. Sondern schau lieber, was du schon alles hast.

Tipps für mehr Zufriedenheit

Du bist gesund, hast eine tolle Familie, einen vollen Kühlschrank, ein gemütliches Bett. Bist gesund? Sei dankbar für alles, was du hast. Das ist wichtig, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Und sei dir immer bewusst, dir geht es viel besser als einem Großteil der Menschheit.

3. Mit Selbstliebe zu mehr Zufriedenheit

Streng genommen ist es egal, ob du 10 Kilo zu viel oder zu wenig wiegst. Wenn du dich selbst nicht leiden kannst, wird das auch deine Traumfigur nicht ändern. Denn wahre Zufriedenheit kommt von innen. Und wer sich selbst liebt, der strahlt das auch aus.

Also, sei gut zu dir. Betone deine Stärken. Und umarme deine Schwächen. Lerne zu akzeptieren, was du nicht ändern kannst. Mache dir selbst Komplimente. Klebe an deinen Spiegel Post-Its, um dich jeden Morgen an deine Schönheit zu erinnern. Und strahle einfach 🙂

Unser Fazit:

Wir können lernen, uns selbst zu lieben. Unsere Makel zu schätzen und unsere Stärken zu betonen. Dafür brauchen wir nur einen kurzen Moment der Stille. Einen kurzen Moment, um uns mal umzuschauen. Und uns bewusst zu machen, wie toll bereits alles ist.

Und was wir schon alles erreicht haben. So können wir unsere Zweifel auslöschen. Und jeden Tag ein bisschen mehr die beste Version von uns selbst werden.