Dieser Beitrag enthält Werbung und provisionsbasierte Werbelinks

Im Gym kann man viele Fehler machen – nicht nur an den Geräten, sondern auch beim Styling. Das sind die 7 größten Stylingsünden im Fitnesstudio und Tipps, wie du sie vermeiden kannst.

Ich liebe es, mich für den Sport oder das Fitnessstudio einzukleiden. In meinem Kleiderschrank stecken mehr Sportklamotten als ’normale‘ Kleidung. Es gibt einfach so viele schöne Leggings, Tops oder Schuhe – und das mittlerweile (und zu meiner riesigen Freude) in fast allen großen Modeketten.

Aber man muss auch tierisch aufpassen – manches, was im Geschäft und kurz anprobiert toll aussieht, entpuppt sich nach einem intensiven Training als megapeinliches Fettnäpfchen. Damit dir das nicht passiert, habe ich für euch die 7 größten Stylingssünden für Sport und Fitnessstudio zusammengestellt – die ich alle schon selbst gemacht habe!

  1. Die falsche Frisur

    Das mit den Haaren beim Sport ist immer so eine Sache. Die größte Stylingssünde sind offene Haare oder zu sehr gestylte Frisuren wie Engelslöckchen, aufwendige Stylings oder Föhnfrisuren mit tonnenweise Haarspray. Erstens sieht es einfach eigenartig aus und zweitens könnte es gefährlich für Haare und Kopfhaut werden. Du könntest deine Haare einklemmen, was ziemlich schmerzlich ist, oder durch ständige Reibung deine Spitzen abbrechen.
    Also am besten weg mit den Haaren – raus aus dem Gesicht und bei langen Haaren sollte auch sonst nichts herumbaumeln. Dafür gibt es einen Vielzahl an Möglichkeiten – Pony zurückstecken, Haare einfach zusammenbinden, zum Dutt oder lieber doch flechten?
    Sportfrisuren können wirklich süß aussehen – ich mag sie sehr gerne. Allerdings hab ich auch keine Lust eine Stunde vor dem Sport an meiner Frisur zu feilen – also sollte es schnell gehen, perfekt halten und auch noch toll aussehen. Und natürlich sollte nichts im Weg sein! Daher haben wir hier ein paar Tipps für dich:

    Die Lösung

    Im Fitnessstudio, beim Yoga, auf der Matte & an den Geräten

    Hier habe ich bemerkt, dass ein High Bun am besten funktioniert. Er ist nie im Weg, selbst wenn du deinen Kopf auf die Matte legst. Außer du machst einen Kopfstand – da kann auch diese Frisur nicht helfen!
    Dafür die Haare einfach zu einem hohen Knoten stylen und mit den Fingern leicht verwuscheln. Diese Spiralgummis (am besten die durchsichtigen) eignen sich am besten dafür. Sie halten sehr gut, sind flexibel und schonend zu den Haaren. Möchtest du den High Bun noch ein wenig aufpeppen, kannst du eine Strähne oder den Pony flechten. Du kannst sie auch eindrehen oder mit einem süßen Haarband im Zaum halten.

    Beim Joggen, Radeln und sonstiges

    Hier hast du unendlich viele Möglichkeiten. Ich binde mir zum Joggen immer gerne einen hohen Pferdeschwanz – ich liebe es wenn er beim Laufen von einer Seite zur anderen wippt, irgendwie motivierend 🙂
    Auch die aktuellen Boxer Braids oder eine lockere Steckfrisur eignen sich hier sehr gut – schließlich wirst du, außer du stolperst, nie auf deinen Hinterkopf liegen müssen.

  2. Unangebrachte Schweißflecken

    Schwitzen ist super und notwendig, um deinen Körper zu kühlen. Es ist auch absolut normal beim Sport zu schwitzen – manche tun es fast kaum, andere wiederrum tropfen schon fast. Das sollte dir auch nicht peinlich sein, schließlich zeigt es auch, dass du dich anstrengst.
    Es kann also auch vorkommen, dass sich auf deinen Sportklamotten Schweißflecken bilden. Eigentlich nicht so schlimm, aber es gibt eine Stelle, die richtig peinlich ist – für mich zumindest: zwischen den Beinen.
    Ja Frauen schwitzen da natürlich genauso wie an anderen Körperstellen. Aber niemand muss das sehen – in Form eines nassen Fleckes im Schritt. Wenn du dich bückst könntest du eigenartige Blicke ernten.

    Die Lösung

    Ich achte bei meiner Sportbekleidung vor allem darauf, dass der Stoff schnelltrocknend ist. Das ist schon mal die halbe Miete. Zusätzlich besinne ich mich bei engen Sporttights besonders auf die Farben – tiefschwarz ist hier am besten. Da sieht man gar nichts! Auch wilde Muster lenken ab und Schweißflecken im Schritt werden vertuscht.
    Besonders schlimm und daher nicht empfehlenswert sind meiner Erfahrung nach grau und satte, helle farben wie knallrot oder grasgrün. Viele Sportfirmen haben dieses Problem wohl auch schon bemerkt und stellen bunte Tights her, die im Schritt schwarz oder dunkel sind – da kann dann nichts mehr schief gehen!
    Bei der Oberbekleidung achte ich auf lockere Schnitte – da können auch helle oder grauße Sporttops getragen werden und man sieht keine Schweißlecken, auch wenn man ziemlich nassgeschwitzt ist – versprochen!

  3.  Zu viel Makeup

    Makeup ist super, es verdeckt Makel und betont deine Vorzüge. Aber lass bitte um Himmels Willen die Finger von zu viel Makeup beim Sport! Es hat nur Nachteile.
    Wenn du Sport machst, dann schwitzt du natürlich – ob nur ein leichter Film oder Sturzbäche ist egal. Zusammen mit Makeup verbindet sich dein Schweiß zu einer dicken, luftundurchlässigen Pampe, auf der sich extrem viele Bakterien bilden. Das ist der ideale Nährboden für Pickel und Mitesser. Auch wenn du während des Sports vielleicht gut aussiehst, hast du danach für Tage mit den Folgen in Form von Unreinheiten und Irritationen zu leben.
    no gos im fitnessstudio
    Außerdem sehen knallroter Lippenstift, dicker Eyeliner und eine Zentimeter dicke Makeup Schicht, vielleicht noch mit rotem Rouge in einem Fitnessstudio oder beim Joggen sehr befremdlich aus. Wenn du schwitzt, dein Gesicht trocknest, landeen Wimperntusche und Lippenstift überall. Ziemlich peinlich. Und alles andere als sexy.

    Die Lösung

    Schminke dich vor dem Sport ab. Wenn du direkt von der Arbeit ins Studio gehst, nimm Abschminktücher mit. Sie sind praktisch und du brauchst kein Wasser. Wenn wirklich nötig, verwende etwas getönte Tagescreme, wasserfeste Wimperntusche und einen schimmernden Labello. Da kann nichts verwischen und du siehst frisch und sportlich anstatt zugekleistert aus. Außerdem kann deine Haut atmen und ihren natürlichen Funktionen nachgehen – schwitzen, um dich zu kühlen!

  4. Lange Fingernägel

    Ich bin so oder so kein Fan von langen Krallen. Bei mir wachsen Sie aber wie Unkraut und ich muss sie mindestens 2x die Woche schneiden. Aber es gibt Schlimmeres. Mega lange künstliche Fingernägel beim Sport zum Beispiel.
    Ich verstehe sowieso nicht, wie man mit diesen langen Dingern alltägliche Aufgaben erledigen kann. Ich könnte nicht mal einen Kugelschreiber damit aufheben. Aber beim Sport verstehe ich das noch weniger.

    Ich möchte mir wirklich keine Gedanken um meine teuren Nägel machen müssen, während ich schwitze. Außerdem kann man damit nur schlecht Hanteln oder Griffe halten. Ich habe schon einige Male im Fitnessstudio einen hysterischen Schrei gehört, dass schon wieder ein Fingernagel verschwunden sei. Bei manchen Sportarten ist es schlicht und einfach auch unmöglich, mit langen Fingernägeln zu sporteln – beim Klettern zum Beispiel.

    Die Lösung

    Auch hier ist Natürlichkeit angesagt. Kurze oder halblange Fingernägel sind absolut okay und stören euch bei keiner Aktivität. Außerdem könnt ihr euch so auch keinen Nagel ab- oder einreisen, was äußerst lästig und schmerzhaft ist.

  5. Zu viel Haut

    Wie schon erwähnt, sollten Shirts etwas lockerer sitzen, damit sich Schweiß nicht so darauf abzeichnen kann. Allerdings sollte es auch nicht zu locker sein, so dass man alles sehen kann.
    Besonders im Sommer sieht man viele Männer und Frauen in sehr freizügiger Kleidung. Manche haben gar kein Top an oder nur einen Sport-BH – ganz ohne Shirt. Die Brüste sehen dazu aus, als wollten sie sich gewaltsam einen Weg nach draußen bahnen. Dazu noch eine Knappe Pants, wo man die halben Backen vom Hintern sieht – und die Aufmerksamkeit ist dir gewiss. Allerdings nicht ganz im positiven Sinne.

    Die Lösung

    Das Fitnessstudio ist kein Strand. Also achte hier auf angemessene Kleidung. Man sollte schließlich bei einer Vorwärtsbeuge nicht auch noch dein Unterhöschen (oder schlimmeres) sehen können. Auch ein zu großer Ausschnitt ist tabu.
    Lockere Kleidung kannst du natürlich anziehen, aber achte bitte auf die richtige Menge an zu sehender Haut. Würdest du so vor deine Schwiegereltern treten? Nein? Dann ziehe es auch nicht im Fitnessstudio an.

  6. Straßenschuhe

    Du liebst deine Laufschuhe? Die, mit denen du im Dreck richtig anspruchsvolle Trailstrecken bewältigst? Du möchtest sie auch im Fitnessstudio tragen? Nein, tu das nicht. Dreckige Laufschuhe oder Straßenschuhe haben im Fitnessstudio wirklich nichts verloren. Mit diesen Schuhen stehst du auf den Geräten, turnst an der Matte oder gehst über Stellen, auf denen andere Sportler vielleicht Bodenübungen machen.
    laufen im herbst
    Weder der Inhaber des Fitnessstudios noch andere Besucher werden Freude mit dir haben. Angeekelte Blicke oder gar ein Verweis aus dem Studio sind dir somit gewiss.

    Die Lösung

    Investiere in eigene Schuhe fürs Studio oder den Indoor-Sport. Du musst sie nie putzen und sie nutzen auch nicht so schnell ab. Da du im Fitnesstudio kaum einen Hochleistungsmarathon laufen wirst, müssen sie auch keineswegs besonders teuer sein. Ganz einfache Turnschuhe vom Schuhgroßmarkt reichen hier auch und sind ab 20 € in allen möglichen Farben verfügbar. Ich selbst habe auch eine solch günstige Variante, die mir optisch und funktional sehr gut gefallen und keinen Komfort vermissen lassen.

  7. Zu viel Schmuck

    Große Halsketten, viele Armreifen oder opulente Ringe sind im Moment sehr modern – aber nicht beim Sport. Baumelnde Halsketten und Armreife bis zum Ellebogen sind absolut tabu und sehen sehr unsportlich aus. Trotzdem tragen es viele – es birgt jedoch auch einige Gefahren. Zum einen nützt sich der Schmuck viel schneller ab oder könnte bei Belastung sogar kaputt werden.
    Zum anderen könntest du dich damit auch selbst verletzen – das ist mir auch schon passiert. Als ich vergaß, meine lange Halskette abzulegen, wurde mir das während eines Cardio-Trainings zum Verhängnis. Bei einem energievollen Burpee schlug mir die Kette mit einem großen Schwung derart an die Zähne, dass mir ein kleines Eck am Frontzahn abgebrochen ist. Also besser nicht nachmachen!

    Die Lösung

    Ganz einfach – leg vor jedem Training jeglichen Schmuck ab. Piercings und Ohrstecker kannst du (außer du bist Boxerin oder ähnliches) drinnen lassen, das wird dich nicht wirklich stören. Den Rest aber verstaust du lieber sicher in deinem Spint.

Mein Fazit

Ja, man kann im Fitnessstudio oder beim Sportkurs einiges falsch machen. Wenn du dich aber an unsere 7 Regeln hältst, bist du schon auf der sicheren Seite.

Zusammengefasst können wir sagen – weniger ist mehr. Einfach so natürlich wie möglich, wenn du auffallen möchtest, dann tu das mit deiner sportlichen Leistung und einem flippigen Sport-Outfit, das wirklich für den Sport gedacht ist!

Lisa
Lisa liebt es zu wandern, stricken und Beauty-Produkte selbst herzustellen. Außerdem steht sie auf Japan, Einhörner und ihre ausgeflippte Katze Jimmy.