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Detox ist viel mehr als nur eine Diät. Wir zeigen dir was es mit dem Trend auf sich hat!

Detox (vom englischen Wort detoxication) ist zurzeit überall. Die Diät, die eine entschlackende Wirkung haben soll, wird immer beliebter. Aber Detox kann viel mehr sein als nur eine Diät!

Eine Detox – „Entgiftung“ kann man nämlich bei allen Lebensbereichen anwenden, sie kann viel mehr als nur die Pfunde purzeln lassen. Wir zeigen dir wie der Trend in alle unsere Lebensbereiche wirken kann und welche Detox-Möglichkeiten es gibt.

Detox in allen Lebensbereichen
Detox in allen Bereichen
  1. Detox your home

    Zwischen dem ganzen Alltagsstress kann es ziemlich schwer werden deine Wohnung/dein Haus sauber zu halten. Die unsinnigen Dinge stapeln sich ohne Ende, die Zimmer sind voller Krimskrams den keiner mehr braucht. Man nimmt sich ja vor endlich mal alles zu entrümpeln, aber dann fehlen schon wieder Zeit und Motivation.

    Nimm dir mal ein Wochenende Zeit um deinen „Lebensraum“ aufzuräumen, danach wirst du dich so viel besser fühlen.
    detox
    Der Zustand der Wohnung zeigt auch immer ein bisschen den seelischen Zustand an. Geht’s dir gut, ist alles ziemlich sauber, wenn nicht stapelt sich das Gewand auf dem einen Stuhl, die Staubmäuse sind überall und es schaut einfach grauenhaft aus.
    Bei mir ist es so: Sobald ich zusammenräume, räume ich auch ein bisschen mit meinen Gefühlen auf und mir geht’s gleich besser. Wie eine Detox Diät für den Kopf 🙂

    4 Geheimtipps damit das Zusammenräumen leichter fällt:

    • Weniger Dinge = weniger Putzen

      Die grauenhafte Vase, die du schon längst wegwerfen wolltest, die kaputte Lichterkette von Weihnachten, die 30 Tassen von denen du genau 5 benutzt. Versuche alles was du nicht brauchst/willst/kaputt ist wegzuwerfen oder zu spenden. Dadurch bekommen die wichtigeren Dinge mehr Platz und du tust dir beim nächsten Aufräumen viel leichter.

    • Vorher denken statt später ärgern

      Man tendiert beim Shoppen dazu Dinge zu kaufen, die man wirklich nicht braucht oder von denen man schon zwei daheim hat. Denk bevor du etwas kaufst:“Brauche ich es?“, „Habe ich es noch nicht?“, „Muss ich es unbedingt haben?“. Nur wenn du alle diese Dinge richtig beantworten kannst, kauf es wirklich. Deine Geldtasche und dein Kleiderschrank werden es dir danken.

    • Fixe Aufräumzeiten

      Jeden Tag immer um die gleiche Zeit 10-20 Minuten dem Aufräumen widmen macht einen Riesenunterschied! Dadurch lässt sich der Schweinehund schneller überlisten, die Zimmer sind ständig in Ordnung und große Aufräumaktionen bleiben aus.

    • Alles hat seinen Platz

      Ein Ordnungssystem in denen (fast) alles einen fixen Platz hat, lässt sich viel schneller und effizienter aufräumen, als wenn man immer neu entscheiden muss wo was hinkommt.

  2. Detox your digital life

    Immer erreichbar, immer am neuesten Stand. Das Smartphone ist schon so in unserem Leben involviert, wir würden gar nicht mehr ohne auskommen. Das ist auch okay, die Digitalisierung ist ja nicht grundböse 🙂 . Aber manchmal muss man sich digital entgiften und eine Auszeit nehmen vom ständigen liken, teilen, hochladen.

    In 6 Tagen/Schritten zu einem bewussteren Umgang mit dem Handy

    (garantiert möglich und schaffbar, wurde ausgiebig getestet 😀 )

    Grafik "Digital Detox" - Digitales Entgiften in 6 Tagen
    Digital Detox bringt dein Leben mit Smartphone in Einklang
  3. Detox your mind

    Statt Hektik und Produktivität, muss manchmal auch Entspannung da sein, sonst wird das mit dem gesund leben schieflaufen.

    Man muss ja nicht gleich einen Berg besteigen oder ein Jahr im Kloster leben um mit sich selbst in Einklang zu kommen, Kleinigkeiten im Alltag können da oft schon reichen.

    5 Entspannungstricks die helfen (statt noch mehr Stress zu verursachen):

    1. Bewegung/Sport:

      Bei Stress ein echtes Allheilmittel. Warum? Ganz einfach, Stress ist ein Verteidigungsmechanismus und bereitet den Körper auf eine Flucht oder einen Kampf vor. Wenn Flucht/Kampf ausbleiben, bleibt die aufgestaute Energie im Körper, der Ausnahmezustand bleibt bestehen. Sport hilft dabei diese Energie abzubauen. Du wirst dich nach ein bisschen Bewegung sofort besser fühlen. Vor allem Yoga ist (richtig ausgeführt) ein richtiger Stresskiller weil es eine Mischung aus Entspannungstechniken und Bewegung ist.

    2. Darüber schreiben/reden:

      Egal ob du deine Probleme auf Zettelchen schreibst und verbrennst, Tagebuch führst oder auch nur mit einer Vertrauensperson darüber redest. All das führt zu einer Verringerung von Stress, du kannst deine Gedanken neu sortieren oder sogar zu einer anderen Sichtweise kommen.

    3. Leg eine „Spa-Pause“ ein:

      Ob’s ein ganzer Luxus-Tag mit deinen Freundinnen wird, oder einfach ein Schaumbad daheim. Alles zählt. Übrigens, falls du dein ganzes Geld nicht für Badebomben ausgeben willst habe ich was für dich: DIY-Badekugeln

      Badebomben selber machen Badekugeln
      Entspannen mit selbstgemachten Badekugeln
    4. Fang an regelmäßig zu meditieren:

      Seit Tausenden von Jahren meditieren Menschen überall auf der Welt um sich zu fokussieren und zu beruhigen. Wieso nicht auch du? Keine Sorge, du musst nicht stundenlang im Schneidersitz hocken und dich nicht bewegen. Bau es ganz natürlich in deinen Alltag ein. Ob kurz nach dem Aufwachen, vor dem Einschlafen 2 Minuten oder eine halbe Stunde, alles zählt. Mir helfen da immer Youtube-Videos mit geführten Meditationen, probier´s doch einmal aus.

    5. Atmen nicht vergessen 🙂 :

      In Stresssituationen kann es oft schon helfen richtig zu atmen. Es gibt viele verschiedene Atemtechniken – mein Favorit: Setze dich aufrecht hin und entspanne bewusst Schulter und Rücken. Dann atmest du bewusst ein, wartest kurz und atmest sehr viel langsamer/länger aus. Durch dieses langsame, bewusste Atmen entspannt sich dein Körper automatisch.

  4. Detox your body

    Richtig wohlfühlen kannst du dich natürlich nur, wenn du dich auch richtig ernährst und dich genügend bewegst. Das ist meistens aber gar nicht so einfach. Muss es aber nicht sein!

    3 Gewohnheiten, die du ablegen solltest:

    1. Zu lange sitzen:

      Das lange Herumsitzen gilt schon als fast so gefährlich für unsere Gesundheit wie das Rauchen! Bis zu neun Stunden sitzen Jugendliche und Erwachsene am Tag. Da hilft es auch nicht als Ausgleich danach Laufen zu gehen. Zwischendurch aufstehen, ein paar Schritte gehen und die Treppe nehmen statt den Aufzug kann schon helfen. Auch aktives Sitzen kann positiv zu deiner Gesundheit beitragen. Aktives Sitzen heißt eigentlich nur, dass du mindestens alle 15 Minuten deine Haltung änderst, also nicht ewig in derselben Position auf den Monitor starrst.

    2. Snacks vor dem Fernseher. Non-stop:

      Chips, Kekse, Popcorn. Egal ob man hungrig ist oder nicht, im Kino und vor dem Fernseher sind Snacks ein Muss. Was manchmal ja überhaupt kein Problem ist, wird bald zur schlechten Gewohnheit die schwer wieder abzulegen ist. Versuch einfach deine Snacks hauptsächlich (nicht vollkommen!) gegen die gesündere Variante auszutauschen oder komplett wegzulassen. Gesunde Snacks sind zum Beispiel eine Handvoll Nüsse, Gemüsesticks, Obst oder Reiswaffeln.

    3. Die ganze Freizeit vor dem Fernseher verbringen:

      Es ist nichts dabei, nach einem langen Tag eine Stunde dem Fernsehen zu frönen. Ganz sicher nicht. Aber das stundenlange, automatisierte Fernsehen am Wochenende hält dich davon ab deine Freizeit sinnvoller zu nutzen. Reduziere deine Fernseh-Zeit und schon hast du mehr Zeit für Familie, Sport und Hobbies.

    3 Gewohnheiten, die man sich angewöhnen sollte:

    1. Genug Schlaf bekommen:

      Grundsätzlich brauchen Erwachsene 7-8 Stunden Schönheitsschlaf. Das variiert natürlich von Mensch zu Mensch. Du weißt sicher wie viel Schlaf du brauchst um fit für den Tag zu sein. Probiere so oft wie möglich genug Schlaf zu bekommen, dein Körper wird’s dir danken.

      Tipps gegen Stress

    2. Fertigprodukte vom Menüplan streichen:

      Auch wenn die Versuchung groß ist. (Quasi) ohne Fertigprodukte leben ist förderlich für Körper und Geldtasche. Und es gibt viele Rezepte die in 20 Minuten fertig sind, da kann die Tiefkühlpizza auch nicht mithalten. Dadurch erhältst du die Kontrolle, was du isst und was nicht, wie viel Zucker und Salz enthalten ist usw.

    3. Sonnencreme. Viel davon. Täglich:

      Hautkrebs, Falten, frühzeitige Hautalterung. Gegen all das hilft Sonnencreme, aber die meisten cremen nur im Sommer, wenn unbedingt notwendig. Investiere in eine gute Sonnencreme, bei Problemhaut möglichst eine fettfreie und fange an zu schmieren 🙂 Deine Haut wird’s dir danken.

Unser Fazit:

Detox ist viel mehr als nur zwischendurch mal ein Detox-Wasser trinken. Nimm dir bewusst Zeit für die einzelnen Bereiche und gönne deinem Körper mal eine Auszeit. Er wird es dir mehrfach danken!

Kristina
Kristina ist Medien-All-Rounderin und liebt bloggen, fotografieren und einen guten Kaffee. Außerdem ist sie ständig auf der Jagd nach den besten neuen Fitness-Übungen.