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Herbstzeit ist Fitness-Studio-Zeit. Auf engem Raum trainieren viele Leute – meist zur selben Uhrzeit, das kann anstrengend sein. Das sind die 21 nervigsten Fitness-Studio-Typen.

Draußen wird’s schnell dunkel und kalt ist es auch – das soll jetzt keine Ausrede sein. Ich liebe Sport. Im Herbst verlagere ich mein Workout einfach ins Fitness-Studio. Und das schon viele Jahre. Dabei hab ich viel miterleben müssen. Lustiges, Nerviges und Erstaunliches mit um und über Fitness-Studio-Typen.

Manche Fitness-Studio-Typen verwechseln das Gym mit einer Liege am Pool. Die anderen denken, sie sind alleine hier und wieder andere besetzen Geräte, obwohl sie gar nicht trainieren – jeder der schon mal im Fitness-Studio war, kennt die Marotten der Trainierenden.

Ja, ich weiß: Die meisten Studios haben Hausordnungen und auch Verhaltensregeln. Aber die meisten Trainierenden halten sich nicht daran. Und manche nervigen Dinge sind einfach nicht verboten, obwohl sie das unbedingt sein sollten.

Es gibt viele Dinge, die Frauen und Männer lieber lassen sollten. Inzwischen sind es so viele, dass ich eine ganze Liste schreiben kann.

fitnessstudio

Zuerst müsst ihr mal wissen, dass ich in ein Studio gehe, in dem Männer und Frauen gleichzeitig trainieren. Wer dabei die größteren Eigenheiten hat, kann ich gar nicht sagen. Da man alles positiv sehen soll, nehme ich es mit Humor und habe eine Liste mit den größten No-Gos aus meiner Erfahrung mit Fitness-Studio-Typen im Gym für euch gesammelt.

Das sind die nervigsten Fitness-Studio-Typen:

Nummer 1: Der „Meine Kopfhörer sind eine Stereoanlage“-Typ

Ja, diesen Einen gibt’s wohl in jedem Studio. Der Bass seiner Hip-Hop-Musik dröhnt auch noch 10 Schritte entfernt von ihm. Da freut sich der Ohrenarzt auf neue Kunden. Leider aber nicht nur bei dieser einen Personen, sondern auch bei allen im Umkreis von 10 Metern.

Versteht mich nicht falsch: Hip-Hop ist ein toller Motivator fürs Training. Ich würde aber gerne etwas von meiner Musik verstehen ohne die Lautstärke auf Maximum drehen zu müssen.

Nummer 2: Der „Das Fitness-Studio ist mein Callcenter“-Typ

Der absolute Klassiker. Wenn ich daran denke, sehe ich sofort diese eine Frau vor mir. Ich glaube, sie hat zuhause Telefonierverbot bekomme. Zumindest wirkt es so. Jedesmal wenn ich trainieren gehe, ist sie auch da. So weit so gut. Nachdem sie trainingsbereit ist und starten möchte, klingelt auch schon das Handy. „Äh, nein – ich bin nicht zuhause. Ich trainiere gerade. Echt anstrengend. Und du so? Wie war die Party?“ Sie sitzt auf der Beinpresse, lehnt sich zurück und quasselt eine halbe Stunde. Ich hab die Zeit gestoppt!

Da helfen keine bösen Blicke oder lautes Räuspern. Sie ist in ihrer eigenen Welt und hat alles rund um sich vergessen.

Als ich gestern trainieren war, war sie nicht da. Vielleicht war sie krank, naja ich erfahr’s spätestens in 3 Tagen, wenn ich wieder zum Training gehe.

Nummer 3: Der „Noch schnell ein Selfie machen“-Typ

Ich gehe ja ins Fitness-Studio um zu trainieren. Anscheinend ist das Gym aber auch ein toller Ort um Selfies zu machen. Erst vor Kurzem beobachtet: Ein Typ und ein Mädl suchen sich Geräte, bei denen Spiegel in der Nähe sind.

Mach ich auch manchmal. Ist ja ein schöner Ansporn zu sehen, wie der Muskelaufbau voran geht.

Statt zu trainieren, beginnen sie Selfies zu machen. Er von sich. Sie von sich. Dann sie von beiden und dann noch mal er von beiden. Nach jedem Foto hat einer der zwei etwas auszusetzen. Also das ganze Schauspiel wieder von vorne. Echt lustig so ein Making of eines Duckface-Fotos zu beobachten.

Das Highlight: Wassertropfen aus der Trinkflasche auf die Haut tropfen, damit es aussieht wie Schweiß.

Nummer 4: Der „Ich kann die Gewichte am lautesten knallen“-Typ

Auch mir ist schon mal ein Gewicht abgerutsch. Das kann natürlich jedem passieren. Vor allem wenn die Kraft nach mehreren Wiederholungen zu schwinden beginnt. Alles kein Problem.

Es gibt aber auch Typen mit dieser Einstellung: „Je lauter es knallt, desto männlicher bin ich“. Die Hanteln werden fallen gelassen, die Gewichtsscheiben des Kabelzugs landen mit einem lauten Rumms aufeinander. Und das nicht nur zum Schluss, sondern kontinuierlich ab der ersten Durchführung.

Man hat fast das Gefühl, diese Typen machen das mit Absicht um die Aufmerksamkeit auf sich zu locken.

Nummer 5: Der „Ich schwitz dann mal alles voll“-Typ

Natürlich gehört Schweiß ins Fitness-Studio. Aber bitte nicht auf die Trainingsgeräte, auf den Boden oder auf die Bank. Wie wäre es mit einem Handtuch? Das schlimmste sind Leute, die Polster der Trainingsgeräte vollschwitzen.  Der nächste fragt sich: Hat’s hier geregnet?

Nummer 6: Der „Ich lass dann mal alles liegen“-Typ

Ob Hantel, Matte oder Trinkbecher – dieser Typ lässt einfach alles im Fitness-Studio liegen. Oft mal muss man einen großen Bogen um ihn machen, weil überall Hanteln oder Gewichte liegen.

Nummer 7: Der „Ich trainiere mit Laufschuhen“-Typ

Über Gras, Erde und Streusalz freut sich keiner im Fitness-Studio. Genau das bringt dieser Typ aber mit.

Nummer 8: Der „Ich bin dann mal dein Trainer“

Völlig unaufgefordert kommt er immer näher und gibt sich als Profi aus. „Du machst das falsch, das macht man so …“ ist nur einer seiner Lieblingssätze. Dieser Typ weiß einfach alles, macht alles besser und ist sowieso der beste.

Nummer 9: Der „Wir gehen zum Kaffeeklatsch“-Typ

Sie kommen meist zu zweit. Und reden für vier. Und das durchgehend. Von „Mein Hund hatte gerade Geburtstag“ bis „Wie geht es der Cousine des ehemaligen Nachbars“ ist bei diesen Typen alles dabei.

Wie man sich so lange über so belanglose Sachen unterhalten kann, verstehe ich nicht.  Und vor allem wie man die bösen Blicke, die einem zugeworfen werden, nicht bemerkt, ist mir ein großes Rätsel.

Am besten ist es dann wenn genau diese Leute Geräte blockieren. Sie wollen ja schließlich noch trainieren. Wann sie dafür Zeit finden, wissen sie aber selber nicht.

Nummer 10: Der „Probier doch mal das“-Typ

Ich weiß schon warum ich genau an diesem Gerät trainiere. Bitte erspart mir euren gut gemeinten Rat. Ich hab keine Lust auf Körperübungen oder das Laufband. Laufen und Eigengewichtübungen kann ich überall machen.

Nummer 11: Der „Ich stöhne am lautesten“-Typ

Sie zählen laut die Wiederholungen der Übungen mit und stöhnen dabei laut. Verstehe: Je lauter man stöhnt, desto fitter ist man.

Nummer 12: Der „Ich feuere meinen Kumpel an“-Typ

„Komm schon“, „Einmal noch“, „Du schaffst das“ – so nett anfeuern auch ist, wenn es mal durchs ganze Studio dröhnt und es die eigene Musik überschallt, ist es eindeutig zu viel.

Nummer 13: Die tolle Radiomusik im Studio

Du willst alles geben, dich voll auspowern und dann hörst du eine Ballade von Rihanna, Nachrichten oder noch schlimmer: Werbung. Mein Tipp: Die eigene Musik mitnehmen.

Nummer 14: Der „Ich mags natürlich“-Typ

Leute, die du schon gegen den Wind riechen kannst, sind ziemlich übel. Da kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Das Trainingsgerät danach zu benützen, ist wohl auch nicht das Highlight.

Nummer 15: Der „Hab ich schon Muskeln“-Typ

3x die Hantel heben und sofort zum Spiegel rennen – ja, auch solche Typen gibt es. Sie sind davon überzeugt, dass schon Muskeln gewachsen sind. So schnell geht’s dann wohl doch nicht. Aber vielleicht motiviert sie das zusätzlich. Dann passt’s 🙂

Nummer 16: Der „Ich nehme keine Anabolika“-Typ

Nein, du nimmst sicher keine Anabolika. Dein Bizeps ist von ganz alleine innerhalb eines Monats um mehr als das Doppelte gewachsen. Diese Fitness-Studio-Typen kennt wohl jeder.

Ich habe kein Problem damit, aber bitte: Steht einfach dazu und versucht nicht uns klar zu machen, dass ihr euch das selbst erarbeitet habt.

Nummer 17: Der „Ich parke dann mal quer über 3 Parkplätze“

Parkplätze sind immer Mangelware. Egal, ob im Fitness-Studio, bei der Arbeit oder beim Einkaufen. Umso ärgerlicher ist es, wenn gewisse Personen quer über Parkplätze stehen. Oft stehen sie dann noch neben dem Auto und quatschen mit einem anderen.

Nummer 18: Der „Vielleicht hab ich später Lust“-Typ

Diese Fitness-Studio-Typen trainieren gerade an den Hanteln und legen ihr Handtuch schon mal sicherheitshalber auf das Laufband. Man weiß ja nicht… vielleicht hat der eine oder andere in einer Stunde ja doch noch Lust eine Runde zu laufen. Sicher ist sicher.

Gehst du nach längerem Beobachten in die Nähe des Laufbands, erntest du böse Blicke.

Nummer 19: Der „Was ist eine Dusche“-Typ

Er trainiert eine Stunde, er schwitzt, er gibt alles – zum Duschen hat er aber keine Zeit. Wie ein Stinktier verlässt er das Fitness-Studio und duftet dann sein Auto voll – Hoffentlich hat er ein gutes Duftbäumchen.

Nummer 20: Der „Ich kann keine 5 Sekunden warten“-Typ

Nach dem Training muss es oft schnell gehen – ab in die Umkleidekabine. Ich bin der erste beim Kasten und wie aus dem Nichts tauchen plötzlich zwei weitere Typen auf. Einer möchte zum Kasten unter meinem und der andere zum Kasten über meinem. Und das gleichzeitig. Wie wäre es mit 5 Sekunden warten bis ich meine Sachen habe?

Nummer 21: Die „Achtung, meine Fingernägel“-Typin

Das betrifft nur Frauen. Zumindest hab ich noch keinen Typen mit aufgeklebten Fingernägeln gesehen. Unpraktisch und meiner Meinung nach auch nicht schön, können diese Mädels keine Gewicht heben, Klimmzüge machen oder sonst irgendwie ordentlich trainieren.

Mein Fazit:

Trainieren im Fitness-Studio ist eine Sache für sich. Die Liste der nervigen Fitness-Studio-Typen könnte wahrscheinlich bis ins Unendliche fortgeführt werden – so streng will ich dann aber doch nicht sein 🙂

Zum Abschluss ein kleines Video mit den besten Fitness-Studio-Typen für euch. 🙂

Viel Spaß beim Training im Studio!

Beitragsbild: depositphotos.com/realinmedia