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Lust auf Abwechslung in der Küche? Versuch’s mal mit Wildkräutern. Das ist das beste Rezept für den Brotaufstrich mit selbst gesammelten Kräutern.

Wandern ist nicht nur eine Wohltat für den Kopf. Mit den richtigen Kräutern hat man zuhause auch noch etwas von der Wandertour.

Was bei keiner Wandertour fehlen darf? Eine kleine Tüte für frische Kräuter. Unterwegs kann man Wildkräuter unbeschadet sammeln und später in einen tollen Aufstrich verwandeln.

Unser Tipp: Achte darauf, dass deine Tüte kein Loch hat. Wenn du die Kräuter gesammelt hast, puste Luft in die Tüte und verschließe sie fest. So schaffen es deine Wildkräuter unbeschadet nachhause.

Aber warum sollte man Brotaufstriche selbst herstellen?

Ganz einfach: Wildkräuter stecken voller Vitamine. Mit dem intensiven Geschmack lassen sich viele tolle Rezepte zubereiten. Frische Kräuter von der Wandertour bringen Abwechslung in die Küche.

Brotaufstriche im Supermarkt sind teuer und nur wenig abwechslungsreich. Schnittlauch und Petersilie sind meist das Höchste der Gefühle. Viele Leute wissen deshalb gar nicht wie viel Geschmack die Natur zu bieten hat.

Da du die Kräuter deiner Wandertour frisch verarbeitest, sind sie ein Geschmackserlebnis für deinen Gaumen. Dadurch haben sie auch einen viel höheren Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Ein weiteres Plus gibt es für die nicht vorhandenen künstlichen Geschmacksverstärker, Zucker, Fett und Konservierungsmittel.

Auch bei der Menge bist du sehr flexibel. Um nicht tagelang den selben Aufstrich zu essen, kannst du ganz einfach kleine Mengen zubereiten.

Brotaufstrich mit Wildkräutern: So geht’s

Aufstriche müssen nicht kompliziert sein. Es gibt viele sehr einfache Rezepte. Du kannst das Rezepte, das wir dir hier vorstellen beliebig um Pfeffer, Zitronensaft, Nüsse, Saaten oder auch andere Kräuter erweitern.

Zu welchen Wildkräutern man greift, hängt natürlich von der Jahreszeit ab. Viele wachsen nur im Sommer, während andere erst im Herbst sprießen. Und natürlich spielt auch dein Geschmacksinn eine große Rolle. Der eine mag es lieber bitter, der andere eher mild.

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Wildkräuter essen, das klingt immer so einfach. Aber welche eignen sich denn nun für einen Aufstrich? Wichtig ist, dass du immer nur diese Kräuter sammelst, die du wirklich kennst. Wenn du dir unsicher bist, lass sie lieber stehen.

Tipp: Du kannst essbare Kräuter, bei denen du dir geschmacklich nicht sicher bist, erstmal zwischen deinen Fingern reiben, riechen und dann verkosten.

 Diese Wildkräuter eigenen sich für deinen Aufstrich:

  1. Giersch: Von den meisten für Unkraut gehalten, ist Giersch sehr reich an Mineralstoffen. Er schmeckt leicht nussig und ist vor allem unter Bäumen zu finden. Sammle die kleinen hellgrünen Blätter für den Aufstrich.
  2. Brennnessel-Samen: Die Samen der Brennnessel sind sehr stärkend für unseren Körper. Sie sind gut für die Bronchien, das Gedächtnis und sind gleichzeitig Blut reinigend und entgiftend.
  3. Braunelle: Von diesem violett blühendem Wildkraut eignen sich vor allem die Blütenblätter. Gänseblümchen sind meist nicht weit entfernt. Auch hier kannst du ein paar Köpfe abzupfen.
  4. Rotkleee: Ein wenig Farbe in den Aufstrich bringt der Rotklee. Zupfe dafür die Blätter jener Blüten ab, die gerade erst aufgeblüht sind.
  5. Sauerampfer: Für einen leicht säuerlichen Geschmack unseres Aufstrichs sorgt der Sauerampfer.
  6. Dost: Auf gar keinen Fall sollte Dost fehlen. Er verleiht dem Wildkräuter-Aufstrich den typischen Geschmack. Der Dost wird auch Wilder Majoran genannt.
  7. Schafgarbe: Ob du dieses Kraut in deinem Aufstrich haben möchtest, solltest du vorher abklären. Es schmeckt sehr intensiv. In dem Brotaufstrich auf dem Bild, sind nur 2-3 Blätter davon. Und ein paar Blüten.
  8. Löwenzahn: Sammle ein paar Blütenblätter und kleine Blätter der Pflanze.

Das brauchst du für deinen Aufstrich mit Wildkräutern:

  • Joghurt
  • Quark
  • Salz
  • Eine Hand voll Kräuter

So geht’s:

Hacke die Kräuter klein. Verwende dafür aber ein scharfes Messer. Je stumpfer es ist, desto mehr ätherische Öle landen auf dem Schneidbrett. Ein paar Blüten legst du für die Deko zur Seite.

Mische Quark, Joghurt, Salz und die Kräuter. Lass den Aufstrich kurz ziehen und schon ist er fertig 🙂

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Wer keine Lust auf Joghurt und Quark hat, der kann den Wildkräuter Aufstrich auch vegan machen. Ersetze die Milchprodukte einfach durch Avocado.

Kräuter erkennen und entdecken

Ein toller Ratgeber in dem du so ziemlich alle Blumen und Kräuter findest, ist der Kosmos Naturführer. Er gliedert alle Pflanzen zuerst in die Farbe der Blühten und gruppiert dann die Ähnlichen. Die Giftpflanzen findest du auf den ersten Seiten.

Wem der Pflanzen-Ratgeber zu schwer fürs Mitnehmen ist, der kann die Kräuter ganz einfach zuhause mit dem Buch analysieren.

Mahlzeit! Lasst es euch schmecken 🙂