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Aufschieben ist so ein Ding. Jeder macht es. Keiner spricht darüber. Und im Nachhinein häufen sich die unerledigten Aufgaben. Wir haben 23 Tipps um der Prokrastination zu entkommen.

Lass uns mal offen reden! Wovor drückst du dich denn immer so? Deiner Steuererklärung? Der Hausarbeit für die Uni? Deinem Zahnarzttermin? Dem neuen Sportprogramm? Oder davor Zucker aus deinem Speiseplan zu streichen?

Getreu dem Motto: „Morgen ist ja auch noch ein Tag.“ und „Was du heute kannst besorgen, dass klappt auch noch übermorgen.“ Die gute Nachricht: Du bist nicht allein! Die schlechte: Es ist absolut kontraproduktiv!

Weil das Aufschieben unserer To Dos ein mieses Gewissen macht, rutschen wir in die Prokrastination ab. Das heißt wir lenken uns ab. Hängen vor Youtube, Instagram, Facebook und Netflix (fang niemals mit Modern Family an!).

Nach Folge 20 fällt dem Gewissen ein, dass du noch dringend arbeiten müsstest. Aber nun ist es ja schon viel zu spät. Und eigentlich kannst du nicht arbeiten, wenn draußen die Sonne scheint.

Kommt dir bekannt vor? Willkommen im Teufelskreis der Prokrastination. Das Problem ist: Niemand wird deine To Dos für dich erledigen. Also fange besser einfach an. Wir haben 23 Tipps gesammelt, damit du endlich ins Handeln kommst.

Nie mehr Aufschieben: 23 Tipps für mehr Produktivität

1. Durchschaue dich selbst!

Zu aller erst solltest du dir selbst auf die Finger schauen. Wovor genau drückst du dich? Warum schiebst du diese Dinge auf? Wie lenkst du dich ab? Schaue hinter deine Aufschieberitis. So merkst du zukünftig schneller, wenn du in dieses Muster rutschst.

2. Gönne dir Ruhe

Schaue dir dein Arbeitsumfeld mal genauer an. Hast du genügend Platz für dich? Wirst du oft von anderen abgelenkt? Oder läuft nebenbei das Radio oder der Fernseher? All diese Faktoren lenken uns ab.

Nicht mehr aufschieben

Deshalb solltest du dein Arbeitsumfeld mit Bedacht auswählen. Schalte dein Handy ab und lege es beiseite. Eliminiere auch alle anderen Hintergrundgeräusche. Suche dir eine ruhige Ecke im Büro oder daheim, wo du ungestört bist.

3. Entferne dein Chaos

Nicht nur Geräusche oder Andere lenken uns ab. Sondern auch Unordnung in unserem Arbeitsbereich. Aus dem Grund solltest du vorher aufräumen. So kannst du dich viel besser konzentrieren. Und nein, damit ist kein Frühjahrsputz gemeint. Der zählt auch zur Prokrastination! 😉

4. Aufschieben adé: Starte morgens produktiv

Morgens fiese Dinge zu erledigen hat einen großen Vorteil. Wir sind zu müde, um wirklich zu merken, was da passiert. Demzufolge können wir uns auch keine Ausreden zurecht legen, weshalb wir heute leider wieder nicht Sport machen können.

23 Tipps Tipps um Nicht mehr Dinge aufzuschieben

Also, was immer es ist, was du nicht machen willst. Schnüre deine Laufschuhe bereits morgens oder setze dich an die lästige Steuererklärung. Du wirst danach viel motivierter sein! Schaue auch hier vorbei: 9 Dinge, die erfolgreiche Frauen schon vor 9 Uhr machen. 

5. Notiere deine To Dos

Mache dir einen Überblick, welche Dinge du erledigen musst. Es hilft, deine To Dos zu notieren. So kannst du sicher gehen, dass du nichts vergisst. Und dich auch viel besser auf Eines konzentrieren, ohne dich ständig rauszureißen à la: „Ach, ich muss ja auch noch…“.

6. Setze dir Meilensteine

Manchmal beginnen wir nicht, weil uns das neue Projekt einfach erschlägt. Es ist zu viel, zu umfangreich, zu komplex. Wir wissen nicht, wo wir beginnen sollen und fangen lieber gar nicht an. Kommt dir bekannt vor?

eNicht mehr aufschieben

Statt zu verzweifeln, unterteile doch einfach die Mammut-Aufgabe in sinnvolle Abschnitte. So wirkt der Arbeitsumfang viel geringer. Auch kannst du so besser dein Zeitpensum festlegen. Und feierst viel häufiger Erfolge. Ohne Dinge aufschieben zu wollen.

7. Setze deine Prioritäten

Wirf mal einen Blick auf deine Aufgaben Liste. Steht bei dir auch „Schrank ausmisten“ neben „Hausarbeit schreiben“ und „Geschenk besorgen“? Ordne deine To Dos ruhig nach Prioritäten. So vermeidest du es, dich mit weniger wichtigen Dingen aufzuhalten.

8. Verabschiede dich vom Perfektionismus

Manchmal schieben wir Dinge auf, weil wir insgeheim Angst haben, hinter den (eigenen) Ansprüchen zurückzubleiben. Projekte oder Aufgaben gar nicht anzugehen, erscheint uns besser, als alles zu geben und dennoch zu scheitern.

Aufschieben Tipps

Du solltest dir folgende Fragen stellen: Wer hat diese Ansprüche an mich? Was passiert, wenn ich einen Fehler mache? Und ja, du bist es selbst. Und nein, die Erde dreht sich dennoch weiter. Alles ist in Ordnung. Du bist in Ordnung. Also mache dich locker 🙂

9. Kein Aufschieben: Setze dir realisitische Ziele

Große Visionen und Ziele zu haben ist total toll. Doch wenn du deine Ziele zu hochsetzt, können sie dich lähmen und du beginnst deine To Do’s aufzuschieben. Deshalb sei realisitisch. Beginne mit erreichbaren Zielen. Und behalte deine Träume als Vision bei.

10. Nimm dir nicht zu viel vor

Ein Grund, warum wir so viel Aufschieben, liegt an der Masse unserer To Do’s. Nimm dir ein Projekt nach dem anderen vor. So kannst du dich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren, ohne dabei gedanklich schon im nächsten Projekt zu hängen.

nicht mehr aufschieben

Willst du Abnehmen? Dann stehen für dich Ernährungsumstellung und Sport auf dem Plan. Beginne langsam deine Gewohnheiten zu ändern. Streiche erst den Zucker und gehe 2 mal wöchentlich Sporteln. Wenn du eine Routine hast, kannst du den nächsten Schritt machen.

11. Höre auf zu kontrollieren

Hast du auch mal absichtlich etwas aufgeschoben, um jemanden eins auszuwischen? Die Finger vom Haushalt gelassen, damit dein Freund mal sehen kann wie das ist? Hat es ihn interessiert? Sicher nicht. Hat es dich in den Wahnsinn getrieben? Bestimmt. Also, lass es! 😀

12. Nicht ablenken – nicht aufschieben!

Das Arbeiten am Laptop ist natürlich immer eine Gratwanderung. Du brauchst das Internet, um deine nervige Aufgabe zu erledigen. Und gleichzeitig lauern nur ein Mausklick entfernt jegliche Schmankerl der Prokrastination.

Tipps gegen Prokrastination

Statt dich in Katzenvideos auf Facebook oder ähnlichen Dingen zu verlieren, kommt hier die Lösung! Blockiere die Seiten einfach temporär, für die du besonders anfällig bist. Wie das bei deinem Browser klappt, findest du ganz schnell bei Google heraus. 🙂

13. Habe einen Plan

Das Aufschieben fällt viel schwerer, wenn du einen klaren Plan vor Augen hast. Sei dir bewusst, was du bis wann schaffen möchtest. Und was dann als Nächstes kommt. So kannst du dich viel besser konzentrieren. Und dich Schritt für Schritt deinem Ziel nähern.

14. Verliere dich nicht in der Organisation

Ich bin sicher nicht die Einzige, die sich den ganzen Tag mit der Organisation aufhalten kann, ohne dabei wirklich produktiv zu werden. Das ist eine absolut fürchterliche Angewohnheit, die nur dazu dient, sich um unangenehme To Do’s zu winden.

Produktiver werden

Was dagegen hilft? Nicht so kleinlich mit der Planung zu sein. Es ist gut eine Idee zu haben. Aber es reicht, wenn die Aufgaben priorisiert sind, die Meilensteine gesetzt sind und du weißt, was dich am heutigen Tag ungefähr erwartet. Der Rest sollte flexibel bleiben 🙂

15. Lege dein Handy zur Seite

Einer der größten Ablenkungsfaktoren ist ohne Zweifel unser Handy. Neben zahlreichen Apps, gibt es schließlich Anrufe, Whatsapp, Messenger und so weiter. Aus diesem Grund: Stelle dein Telefon stumm und lege es außer Sichtweite.

16. Teile deine Zeit sinnvoll ein

Deinen Nachmittag verbringst du am Laptop. Doch statt dein Paper fertig zu schreiben, bist du gedanklich permanent woanders. Das Resultat: Du verschwendest deine Zeit und schaffst dabei gar nichts. Weshalb du vollkommen verständlich richtig frustriert bist.

Tipps gegen Aufschieben

Disziplin ist nicht super sexy. Aber notwendig. Deshalb solltest du strikt und penibel deine Zeit einteilen. 45 Minuten arbeitest du an deiner Aufgabe, 15 Minuten pausierst du. Länger kannst du dich eh nicht konzentrieren. Du wirst staunen, wie schnell du so vorankommst.

17. Lerne dich zu Fokussieren

Eine der größten Schwierigkeiten ist es sich richtig zu konzentrieren. Dagegen hilft es Achtsamkeitstraining zu machen. Oder jeden Tag für ein paar Minuten zu Meditieren. Was das bringt? Schaue mal hier: Täglich meditieren: Das passiert wirklich in deinem Gehirn.

18. Mache ausreichend Pausen

Das mag vielleicht paradox klingen. Aber wie du ja schon gelesen hast, kann sich unser Gehirn nicht viel länger als 45 Minuten voll konzentrieren. Deshalb solltest du unbedingt zwischendurch Pausen einlegen.

Tipps Produktiv sein

Am besten setzt du deine Pausen als Belohnung. Wenn du also arbeitest oder studierst, schaltest du am Besten deinen Kopf aus. Das Gleiche gilt übrigens auch für jeden erreichten Meilenstein und jede beendete Aufgabe 🙂

19. Hole dir Unterstützung

Egal, an was du gerade knabberst. Du musst da nicht alleine durch. Suche dir jemanden, der dich unterstützt, dir hilft oder dich motiviert. Das können Lerngruppen in der Uni sein oder gemeinsame Treffen zum Laufen. Zu zweit macht es eh mehr Spaß!

20. Keine Angst vor dem Erfolg

Es gibt verschiedene Gründe, Dinge nicht anzupacken. Dazu kann auch zählen, dass du Angst hast, erfolgreich zu sein. Denn natürlich – wenn man von den alltäglichen Dingen absieht – können mit verschiedenen Projekten große Veränderungen anstehen.

Tipps nicht mehr aufschieben

Zum Beispiel mit einer erfolgreichen Bewerbung. Oder dem Ende des Studiums. Diese Momente mögen einschüchternd sein. Aber du wirst sehen, es lohnt sich, diese Wege zu gehen. Und die Herausforderungen zu meistern. 🙂

21. Stelle dir vor, es ist bereits erledigt

Du kannst sowieso nichts ewig aufschieben. Was hilft, deine Aufgaben schneller anzupacken, ist dir das Ziel vorzustellen. Schließe mal kurz die Augen. Und dann stelle dir vor, wie viel besser du dich fühlst, jetzt, wo du alles erledigt hast. Na, motiviert? 🙂

22. Ziehe einen Schlussstrich

Vielleicht kennst du das: Du sitzt den ganzen Tag wenig motiviert vor deinen Aufgaben. Sagst Verabredungen ab, weil du schließlich (zumindest theoretisch) total doll beschäftigt bist.

produktiv sein

Und beendest deinen Tag damit, sämtliche Katzenvideos zu kennen, sozial vereinsamt zu sein und wieder nichts geschafft zu haben. Das geht gar nicht! Setze dir selbst eine Deadline. Und nimm dir jeden Tag Zeit Spaß zu haben. Was hältst du von 18 Uhr? 🙂

23. Mache dich locker

Es ist nichts so schlimm, wie es scheint. Egal, ob du mal an einem Projekt nicht weiterkommst. Oder einen richtig unproduktiven Tag hast. Sowas passiert. Stresse dich nicht und mache dich locker. Es kommen wieder bessere Tage. Ganz bestimmt! 🙂

Unser Fazit:

Dinge aufschieben und viel zu lang prokrastinieren kennt wohl jeder. Das führt unweigerlich immer zu Frust und Stress. Und das macht uns auch nicht wirklich produktiver. Deswegen haben wir euch 23 Tipps an die Hand gegeben, wie ihr es vermeiden könnt eure Sachen aufzuschieben und sie endlich anzupacken.

Eliminiert Ablenkungen, setzt euch klare und realistische Zwischenschritte sowie Ziele. Und teilt eure Zeit sinnvoll und mit Bedacht ein. So seid ihr viel produktiver und rutscht nicht so schnell in den Teufelskreis der Prokrastination. Wir wünschen euch frohes Schaffen 🙂