Dieser Beitrag enthält Werbung und provisionsbasierte Werbelinks

Wer hat Lust auf einen gesunden Snack? Wir zeigen euch wie ihr Apfelchips selber machen im Ofen ganz einfach funktioniert. Alles was ihr für die getrockneten Apfelscheiben braucht, ist ein Apfel. Und ein wenig Zeit.

Wer Äpfel so sehr liebt wie wir – wird Apfelchips erst recht lieben. Die dünnen Scheiben sind der perfekte Snack für zwischendurch oder auch fürs Büro.

Man kann Chips aus Apfelscheiben ganz einfach einpacken und unterwegs snacken. Obendrein sind sie gesund und bringen Abwechslung in unsere Müslis. Kurz und knapp: Wir lieben Apfelchips selber machen 🙂

Apfelfans könnte auch dieses Rezept interessieren: „Apfelkuchen mit Baiserhaube ohne Zucker“

Warum sollte ich Apfelchips selber machen?

Naja, ganz einfach: Es ist wirklich kinderleicht. Im Vergleich zu gekauften Apfelchips spart ihr euch Schwefeldioxiod und andere Konservierungsstoffe.

Bei unseren selbstgemachten Apfelchips verwenden wir Natur pur. Nichts außer Apfel landet in unsrem gesunden Snack.

Die Obstchips sind im Handumdrehen fertig und auch ein guter Snack fürs Fernsehen oder einen Mädelsabend.

Apfelchips selber machen im Backofen

Getrocknete Apfelringe sind fettarm und haben kaum Kalorien. Na, wenn das nicht fürs Apfelchips selber machen spricht?

Welche Äpfel sind die besten für selbstgemachte Apfelchips?

Wie wir alle wissen, gibt es eine sehr große Anzahl an Apfelsorten. Manche sind süß, andere säuerlich. Andere wiederum sehr bissfest und wieder andere Apfelsorten sind eher mehlig.

Zum Apfelchips selber machen sind süßliche Sorten besser geeignet. Elstar oder Boskop sind perfekt. Grundsätzlich könnt ihr aber jede Apfelsorte verwenden. Probiert was euch am besten schmeckt. Ganz logisch aber trotzdem erwähnenswert: Der Geschmack des Apfels beeinflusst den Geschmack eurer selbstgemachten Apfelchips.

Fallobst ist allerdings sehr oft nicht geeignet. Solche Äpfel haben sehr oft Druckstellen – was Einfluss auf den Geschmack der Chips hat.

Apfelchips selber machen im Ofen

Für unser Rezept zum Apfelchips selber machen braucht ihr euch keinen Dörrautomaten zu kaufen. Die getrockneten Apfelringe kann man auch ganz einfach im Ofen zubereiten.

Tipp: Je dünner ihr die Apfelscheiben schneidet, desto knuspriger werden die Apfelchips. Ideal sind 3 bis 5 mm dicke Apfelräder.

Es folgt die wohl kürzester Zutatenliste aller Zeiten 🙂

Apfelchips selber machen im Ofen

Zutaten für 2 Personen:

2-3 Äpfel

Utensilien für die getrockneten Apfelscheiben

Obst- oder Gemüsehobel, Küchenmesser, Küchenbrett, Backpapier, Kochlöffel

Zubereitung: Getrocknete Apfelringe aus dem Ofen

  1. Den Ofen auf 70° Ober-Unterhitze einschalten
  2. Die Äpfel waschen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln
  3. Die Apfelscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Stücke dürfen sich nicht berühren.
  4. Etwa drei Stunden in den Ofen backen
  5. Wichtig: Einen Holzlöffel zwischen die Ofentür klemmen! Nur so kann die Feuchtigkeit entweichen
  6. Das Blech mit den Apfelscheiben aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen
  7. Am besten sofort knabbern oder in eine Tupperbox stecken

Die selbstgemachten Apfelscheiben sind etwa fünf Tage haltbar. Je frühe ihr sie allerdings esst, desto besser.

Zubereitungstipps fürs Apfelchips selber machen

Die Apfelscheiben sollten auf dem Blech nicht übereinander liegen! Nur so können sie gleichmäßig knusprig werden.

Gebt das Backblech immer direkt in den vorgeheizten (!) Ofen. Sonst werden die Äpfel schnell braun.

Heizt den Ofen nicht auf mehr als 70° ein. Ist der Ofen heißer karamellisiert der Fruchtzucker. Das macht die Apfelchips knusprig. Allerdings verbrennen sie dadurch auch ziemlich schnell. Und viele Apfelsorten verlieren ihren typischen Geschmack, wenn die Temperatur zu hoch ist.

Apfelchips selber machen im Ofen

Apfelchips härten erst beim Abkühlen aus. Wenn sie direkt aus dem Ofen kommen, sind sie noch weich. Das ist ganz normal.

Nach dem Backen sofort essen oder luftdicht verpacken. Anderenfalls nehmen Apfelchips die Luftfeuchtigkeit an und werden weich. Also: Ab damit in die Tupperbox. Wichtig: Dafür müssen die Chips wirklich kalt sein.

Spannendes rund um selbst gemachte Apfelchips

Im Unterschied zu frischen Äpfeln enthalten die getrockneten Apfelringe nur noch wenig Wasser. Je nach Sorte und Backdauer sind es zwischen 10 und 30 Prozent.

Die Obstchips haben zwar weniger Wasser, das schadet ihren Inhaltsstoffen allerdings ganz und gar nicht. Apfelchips sind sehr reich an sekundrären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen (Kalium und Phosphor) und Vitaminen.

Was allerdings verloren geht sind Vitamin C  und Folsäure – beide sind hitze- und lichtempfindlich.

Ein großer Vorteil von Apfelchips ist der hohe Anteil von Ballststoffen. Das ist gut für unseren Magen und Darm. Aber Achtung: Zu viel getrocknetes Obst kann abführend wirken.

Und eine große Menge Fruchtzucker. Damit sind sie natürlich noch immer tausend Mal gesünder als Schokolade, Kartoffelchips oder andere typische Fernseh-Snacks.

Wer möchte kann die Apfelchips mit Zitrone beträufeln. Allerdings hat das natürlich große Auswirkungen auf den Geschmack. Deshalb verzichten wir bei der Herstellung von Apfelchips auf Zitrone.

Sehr lecker ist hingegen eine kleine Prise Zimt. Einfach ganz knapp vor dem Essen auf die kalten Apfelscheiben streuen.

Unser Fazit:

Wer es mal mit Apfelchips selber machen versucht hat, wird wohl nie wieder getrocknete Apfelringe im Supermarkt kaufen. Da das Herstellen der Apfelscheiben viel Energie verbraucht, solltet ihr den Ofen am besten mit Apfelstücken vollpacken.

Wer verhindern möchte, dass die selbst gemachten Apfelchips braun werden, gibt ein wenig Zitrone auf die Schnittflächen. Aber Achtung: Zitrone verfälscht den Geschmack!

Große Apfelfans werden auch unser selbstgemachtes Apfelmus ohne Zucker lieben 🙂