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Du träumst schon lange von einer Nepal Trekking Reise? Nepal-Experte Toni Sauper verrät dir 12 Dinge, die du vor deiner Rucksacktour unbedingt wissen musst.

Wer wünscht sich das nicht: 1x für ein paar Wochen den ganzen Alltagsstress hinter sich zu lassen, einfach den Rucksack zu packen und zu einer Reise aufzubrechen?

Viel zu oft bleibt das leider ein Wunsch-Traum. Man traut sich dann letztlich doch nicht. Irgendwie läuft’s im Job gerade so gut, der Partner ist von der Idee nicht überzeugt. Und irgendwie ist die Idee ja doch doof. Ausreden und Ausflüchte gibt es mehr als genug.

Aber sind wir mal ehrlich: Es ist alles nur Einteilungssache und wo ein Wille da ein Weg!

Eine Nepal Trekking Reise zu machen, zählt zu den häufigsten Wünschen von Frauen zwischen 25 und 35. Einfach losmarschieren und Zeit haben sich selbst zu finden. Ohne Verpflichtungen, Hektik, Alltagsquatsch und Stress im Job.

Inzwischen bieten viele Reisebüros Nepal Trekking Reisen an. Bei der Recherche zu Nepal Trekking Reisen sind wir über die Trail Angels gestolpert. Toni Sauper und Günter Mussnig organisieren Individualtrekkings, sind selbst mindestens 2x pro Jahr vor Ort, kennen ihre Guides und Träger persönlich und achten besonders auf faire Bedingungen für ihre Mitarbeiter vor Ort.

Toni Sauper ist  staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und hat sich vor vielen Jahren in das Land des Mount Everests verguckt. Seit damals ist er jährlich vor Ort und ein wahrer Nepal-Experte. Er kennt so gut wie jeden Stein vor Ort und organisiert seit heuer Nepal Trekking Reisen.

Günter Mussnig ist Naturenthusiast und hat sich mit Toni zusammengetan, um selbst Trails zu organisieren.

Weil das so spannend klingt, haben wir den beiden Nepal-Experten viele Fragen gestellt. Sie erzählen uns was man unbedingt wissen muss, wenn man nach Nepal aufbricht. Das sind ihre Antworten und wunderschönen Bilder.

12 wichtige Tipps, die man kennen sollte, bevor man zum Nepal Trekking aufbricht:

  1. Du musst kein Spitzensportler sein

    Um zu einer Nepal Trekking Reise aufzubrechen, reicht es aus eine gewisse Grundfitness zu haben. „Man muss allerdings wissen, dass man pro Tag ca. 6 Stunden auf den Füßen ist.“

  2. Gehe langsam, dann kommst du schnell ans Ziel

    Wir leben in einer hektischen Welt, wollen immer schnell ans Ziel. Wenn man sehr weit, sehr hoch und zu Fuß unterwegs ist, gibt es eine Faustregel: Gehe so langsam du kannst, um rechtzeitig ans Ziel zu kommen!

    Das Geheimnis liegt in der Beständigkeit. Wer zu schnell geht, braucht mehr Pausen, ist vorzeitig erschöpft. Außerdem: Geht es nicht gerade darum, Speed aus unserem Leben zu nehmen, zu entschleunigen? Wie viel mehr Eindrücke kannst du unterwegs gewinnen, wenn dein Puls nicht am Anschlag läuft?

  3. Versuche nicht das Land zu verändern, das Land wird dich verändern

    Natürlich wirst du dich in einer Welt wieder finden, die sich von unserer in fast allen Bereichen unterscheidet. Daher ist es verständlich, dass wir unsere eigenen Lebensumstände als Maßstab und Vergleich anlegen.

    Wenn du dich auf neue Perspektiven und Mentalitäten möglichst wertfrei einlassen kannst, wirst du oft reich belohnt – und begegnest manchmal Menschen, die zwar wenig Geld haben, aber dennoch reich sind. „Auf jeden Fall rate ich ab, die Menschen belehren oder schulmeistern zu wollen – das hieße für mich, deren Wert zu verkennen“, sagt Toni.

  4. Die Höhenkrankheit ist vermeidbar – aber halte dich an die Regeln

    Die Gefahr, höhenkrank zu werden, sollte man nicht unterschätzen – selbst auf Höhen bis 4000 Metern. Die gute Nachricht: Man kann sie recht einfach vermeiden!
    Wieder gilt: Gehe langsam, gib deinem Körper genug Zeit, um sich anzupassen, plane entsprechende Pausen und Rasttage.
    Und nein – es hängt so gut wie gar nicht von deiner Fitness ab! Auch der Körper eines Spitzensportlers braucht dieselbe Zeit. Auch Reinhold Messner muss sich immer wieder aufs Neue akklimatisieren. Wie das im Detail funktioniert, kannst du hier nachlesen: „7 Experten-Tipps gegen Höhenkrankheit“ 

  5. Hab keine Angst vor der Kälte

    Wie kalt ist es dort eigentlich? Das nicht ganz einfach zu beantworten.
    Einerseits wärmer, als man denkt, denn immerhin befinden wir uns auf einer geographischen Breite von Nordafrika, andererseits wird es natürlich mit zunehmender Höhe auch kälter.
    nepal trekking mount everest basecamp trail angels
    Und vor allem: Je höher, desto größer die möglichen Unterschiede zwischen warm und kalt. Man kann auch auf fast 5000 Metern an einem windgeschützten Ort in der Sonne „braten“, kaum ist die Sonne weg kann es schnell frostig werden.
    Toni hat dafür einen tollen Tipp: „Ich empfehle die Kleidung im „Zwiebelsystem“ anzulegen.“

  6. Reise nicht im Sommer

    Solltest du nicht gerne im strömenden Regen unterwegs oder von der Heilkraft der Blutegel überzeugt sein, solltest du die Sommermonaten (Juli/August) nicht unbedingt als Reisezeit planen. Der Grund ist der Monsun.
    Die Hauptreisemonate für Nepal sind die Monate sind April/Mai sowie Mitte September bis Ende November. Hauptsaison im Solu Khumbu ist der Oktober. Ein Geheimtipp: „Jenen, die diese ohnehin recht einsame Gegend noch einsamer erleben wollen, kann ich auch die Weihnachtszeit empfehlen.“ Es ist in dieser Zeit zwar kälter als im Herbst, es herrscht meist stabiles Schönwetter mit durchaus angenehmen Tages-Wandertemperaturen. In dieser Zeit empfiehlt es sich allerdings, nicht ganz so hoch hinauf zu wollen – es gibt auch in der Welt bis 4000 Metern genug zu erleben.

  7. Sei freundlich zu den freundlichsten Menschen der Welt

    „Sicher bin ich voreingenommen, aber ich habe kaum wo auf der Welt so viele nette, hilfsbereite und in ihrem Wesen sanftmütige Menschen kennen gelernt wie in Nepal. Selbst als ich das Land in Zeiten des (Gott sei dank seit 2006 beendeten) Bürgerkriegs bereiste, habe ich niemals irgendeine Form von Aggression gegenüber uns “Europäern“ erlebt.
    nepal trekking everest basecamp trail angels
    Selbst in Kathmandu hatte auch in den dunkelsten Gassen niemals unangenehme Begegnungen„, erklärt Toni. Umso mehr verdienen es diese Menschen, dass wir ihnen mit Respekt und Freundlichkeit begegnen, es kommt vielfach zurück. Natürlich sehen uns einige vor allem als willkommene „Geldquelle“. Mit etwas Gespür kann man sich aber auch ohne harschem Ton leicht den Freiraum erhalten, um sich nicht bedrängt zu fühlen.

  8. Kein falscher Stolz – lass deinen Rucksack tragen!

    Auch wenn es eingefleischten Alpenwanderern zuerst gegen den Strich geht, das eigene Gepäck abzugeben: Es gibt gut Gründe dafür, sich einen Träger zu nehmen.
    Erstens gibt man jemanden die (oft einzige) Chance, Geld zu verdienen und seine Familie zu ernähren – was mit einigen Wochen Arbeit als Träger schon in bescheidenem Ausmaß möglich ist. Die Kosten für uns sind dennoch vertretbar. Mit einem leichten Tagesrucksack lässt sich die Landschaft einfach besser genießen, ein schwerer Rucksack drückt auf die Dauer nicht nur auf die Schultern sondern auch auf die Laune. Außerdem ist es in größeren Höhen besonders ratsam, seine Kräfte zu schonen, wo es nur geht!

  9. Ein „Fair-Trail-Guide“ zeigt dir mehr als nur den Weg

    Im Himalaya zu trekken ist neben der atemberaubenden Bergwelt vor allem eines: Eintauchen in eine fremde, faszinierende, liebenswerte Kultur. Die „ Fair-Tail-Guides“ (LINK) verstehen unsere Welt und Sprache (englisch), sind aber in ihrer Kultur tief verwurzelt.

    Für jene die etwas in die Tiefe gehen wollen, sind sie als Vermittler und Türöffner von höchstem Wert. Sie fachlich, alpinistisch und medizinisch, und vor allem auch darauf geschult, wie man respektvoll ihre und unsere Welt miteinander verbindet. So finden „Epic Trail-Fairer“ oft spontan Zugang und tiefere Einblicke in die Lebenswelt der Sherpa, Zugang etwa ins Innere von Klöstern und zu spannenden Geschichten. Das die „Epic Trailfairer“ nicht in großen Gruppen auftreten, erleichtern diesen Zugang zusätzlich.
    Ein weiteres Argument für einen „Fair-Tail-Guide“: Ungeplante Situationen wie Transfers oder Wetterumschwünge sollte man immer einplanen. „Bei meinen Reisen war ich oft sehr froh und dankbar für das erstaunliche Improvisations- und Organisationstalent dieser bestens vernetzten, geborenen „Krisenmanager“, die nie ihren Humor zu verlieren scheinen.“

  10. Wandere fair!

    Respekt vor Mensch und Natur sollte ohnehin selbstverständlich sein. Bei vielen Reiseanbietern macht es aber Sinn, auch einen zweiten Blick darauf zu werfen, wie sie mit ihren Dienstleistern tatsächlich umgehen. Leider kommt häufig vor, dass westliche Reiseagenturen üppige Marchen am Rücken der örtlichen Dienstleister verdienen. Schlecht bezahlte, oft nicht versicherte Träger und Guides legen meist auch keinen Wert auf respektvollen Umgang mit der Natur und so nimmt ein Teufelskreis seinen Lauf.
    nepal trekking hillary bridge
    Fair-Trails haben daher eine hohes Anforderungsprofil auf Nachhaltigkeit, sowie ein System für dessen Überwachung entwickelt. Es wird darauf geachtet, dass ein Maximum an Wertschöpfung in der Region bleibt, ein Teil davon wird gezielt in nachhaltige Entwicklungsprojekte investiert. Wertschöpfung hat auch mit Wertschätzung zu tun, daran sollte man immer denken. Mehr Informationen gibt es hier: www.fair-trails.com

  11. Sprich mit Experten und lass dich bei der Planung beraten

    Jede Reise in den Himalaya kannst du so individuell gestaltet werden, wie du selbst bist. Wenn du dich nicht wochenlang googeln und vorbereiten willst, macht es Sinn, dich beraten zu lassen. Wahrscheinlich gibt es Erlebnisse und Dinge, die dir entsprechen, an die du aber noch gar nicht denkst.

  12. Reise mit Engeln

    Bisher musste man sich entscheiden: Will ich meine individuelle Nepal-Reise, nehme ich einen riesigen Organisationsaufwand in Kauf, und dazu ein erhebliches Risiko, dass vieles nicht funktioniert. Schließe ich mich einer organisierten Reise an, muss ich mich wohl oder übel auf eine – hoffentlich angenehme – Gruppe von 10 bis 12 Mitreisenden samt damit einhergehender, notwendige Kompromisse und Einschränkungen einstellen.

    Das muss man jetzt zum Glück nicht mehr. Die von den Tail-Angels entwickelte Kombination aus durchgängig organisierter und servierter Reise in Verbindung mit Höchstmaß an Individualität und Freiheit (Kein Gruppenzwang, kein Terminzwang) ist einzigartig.

Unser Fazit:

Lasst uns die Koffer oder eher die Rucksäcke packen und mal etwas wagen! Wenn deine Nepal Trekking Reise nicht nur ein Traum bleiben soll, berät dich Toni liebend gerne. Er findet für jeden die passende Tour! Schau mal auf seiner Website vorbei: www.nepal-trails.com